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05.11.2017 – 15:01

Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

POL-EL: Meppen - Fußballspiel SV Meppen gegen Chemnitzer FC

Meppen (ots)

Bei dem gestrigen Drittligaspiel des SV Meppen gegen den Chemnitzer FC waren zirka 130 Polizeibeamte im Einsatz. Der SV Meppen sorgte darüber hinaus noch für etwa 140 Ordner eines Sicherheitsunternehmens. Die Anreise der Fans verlief ohne große Zwischenfälle. Ebenso unauffällig verlief die erste Halbzeit. Beide Fanlager verhielten sich ausnahmslos spielorientiert. Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam es vereinzelt zu Beleidigungen und Provokationen beider Seiten. Zirka 30 Minuten vor Spielschluss überstieg ein Chemnitzer Fan einen Zaun, um zu den Meppener Zuschauern zu gelangen. Sicherheitskräfte verhinderten dieses jedoch. Weitere 40 bis 50 Chemnitzer Fans rissen massiv an einem verschlossenen Tor und öffneten es schließlich gewaltsam. Sie gelangten in einen sogenannten Zwischenraum, welcher die Fanlager voneinander trennt. Unmittelbar nachrückende Polizeibeamte drängten die Chemnitzer Fußballfans teilweise unter Einsatz von Pfefferspray in ihren Zuschauerblock zurück. Die Lage entspannte sich schnell und alle Fans konzentrierten sich wieder auf das Fußballspiel. Nach Ende des Spiels verließen die Chemnitzer Fans das Stadion und fuhren nach Hause. Die Meppener Fans feierten hingegen ihren Sieg im Stadion. Nachdem auch die Meppener Fans das Stadion in Kleingruppen verließen, kam es im Bereich der Lathener Straße zu einer Widerstandshandlung gegen Polizisten. Im Rahmen einer Personalienfeststellung beleidigte ein betrunkener 35 jähriger Mann aus Emden die ihn kontrollierenden Polizisten und bespuckte ein Polizeiauto. Bei dem Versuch der Personalienfeststellung zu entkommen, kam es zu einer Widerstandshandlung gegen die eingesetzten Polizisten. Hierbei trat der 35 Jährige einen 50 jährigen Polizeibeamten mit den Füßen. Insgesamt wurden zwei Ordner und ein Fußballfan leicht verletzt. Es erfolgte eine Ingewahrsamnahme und acht Identitätsfeststellungen. Nach aktuellem Stand ermittelt die Polizei in acht Strafverfahren, darunter Abbrennen von Pyrotechnik, Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand und weitere. /her

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