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    <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:43:55 +0100</pubDate>
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      <title>ots.Audio: Grippe oder Erkältung? / Worauf in der Grippesaison besonders zu achten ist</title>
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      <description>ots.Audio: Grippe oder Erkältung? / Worauf in der Grippesaison besonders zu achten ist: Grippe oder Erkältung? &amp;amp;#8232;Worauf in der Grippesaison besonders zu achten ist (Sprecher) Der Kopf und die Glieder schmerzen und man fühlt sich richtig schlapp. Ist es nur eine harmlose Erkältung oder doch eine echte Grippe? Und muss man wirklich zum Arzt gehen? Handelt es sich um eine echte Grippe, eine Influenza, können so genannte Neuraminidase-Hemmer wie die Grippe-Pille, schnell und effektiv helfen. Daran sollten vor allem Ältere, chronisch Kranke, Kinder und Schwangere denken, also Patienten, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, wie Dr. Petra Sandow, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Berlin, weiß. Dr. Petra Sandow, Berlin (O-Ton) Grippe-Viren breiten sich sehr schnell aus,  das Allerwichtigste ist die Grippe-Schutzimpfung. Natürlich kann man, wenn man erkrankt ist auch noch behandelt werden. Es gibt Medikamente, die müssen sehr, sehr frühzeitig eingesetzt werden und somit gilt, möglichst umgehend zu einem Arzt zu gehen, der ihnen diese Medikamente dann verschreiben kann. Sprecher Die Grippe-Diagnose steht dabei im Vordergrund. Im Normalfall ist die richtige Grippe schnell zu erkennen. Bei Risikopatienten können die Krankheitszeichen aber auch untypisch sein. Dr. Petra Sandow, Berlin (O-Ton) Bei Kindern ist es sehr häufig Magen-Darm-Beschwerden, d.h. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Bei den Senioren wird es noch schwieriger die Influenza wirklich zu diagnostizieren, weil es oftmals gar keine typischen Symptome gibt; die sind ein bisschen müde, ein bisschen schläfrig, sehr verwirrt. Der Unterschied zwischen einer Grippe und einem banalen grippalen Infekt ist in der Praxis eigentlich relativ einfach zu treffen. Ein Patient der eine Erkältung hat, hat einen sehr, sehr langsamen Krankheitsbeginn, während ein Grippe-Patient wirklich aus völliger Gesundheit innerhalb von 10, 15 Minuten zu einem schwerkranken Patienten mit hohem Fieber und ganz, ganz ausgeprägtem Krankheitsgefühl wird. Sprecher Mit den richtigen Medikamenten kann man also die Krankheitszeit verkürzen und Komplikationen minimieren.  Auch wer beruflich stark eingespannt ist, kann schnell wieder einsteigen. Aber nicht immer verläuft die Grippe so glimpflich. Schwere Verläufe landen in der Klinik. Prof. Dr. Bernhard Ruf, Chefarzt an der Klinik für Infektiologie, Tropenmedizin und Nephrologie des Klinikum St. Georg in Leipzig, kennt diese Fälle. Prof. Dr. Bernhard Ruf, Leipzig (O-Ton) Bei einer einfachen Erkältung gibt es meistens keine Komplikationen und die Erkrankung verläuft in zwei, drei Tagen, ist dann wieder weg. Bei der echten Grippe hingegen, ist der Patient schwerkrank. Er erkrankt akut, die Krankheit verläuft lange, mindestens eine Woche. Im Rahmen der echten Virusgrippe können auch Komplikationen auftreten, wie z.B. Lungenentzündung, Mittelohrentzündung und Nasennebenhöhlenentzündung, die dann antibiotisch behandelt werden müssen. Sprecher Vor allem Risikopatienten sind von Komplikationen betroffen, denn ihr Körper ist von vornherein geschwächt. Selbst wenn eine Grippeschutzimpfung statt gefunden hat, kann es bei Risikopatienten aufgrund des geschwächten Immunsystems trotzdem zu Grippeanzeichen kommen. Prof. Dr. Bernhard Ruf, Leipzig (O-Ton) Es kommt hinzu, dass nach einer Grippe-Schutzimpfung für ein bis zwei Wochen noch kein ausreichender Impfschutz besteht, weil man die Zeit braucht um ausreichend Antikörper zu entwickeln. Und das Problem ist auch, dass dann über die nächsten Monate der Antikörperschutz abnimmt, d.h. wenn man zu früh impft, also z.B. schon im September, Oktober dann hat man keinen ausreichenden Grippeschutz für die gesamte Influenza-Saison. Wer bei den Zeichen einer Influenza zu lange wartet, den bestraft die Influenza, d.h. man muss zum richtigen Zeitpunkt dann auch rasch antiviral behandeln, um die Krankheit abzumildern und Komplikationen zu verhindern. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: medical relations GmbH
Eva Mispelbaum
02173 9769-56
eva.mispelbaum@medical-relations.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Grippe oder Erkältung? / Worauf in der Grippesaison besonders zu achten ist</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Medical Relations GmbH</itunes:author>
      <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:43:55 +0100</pubDate>
      <category>Vermischtes</category>

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      <title>ots.Audio: Winterzeit ist Grippezeit</title>
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      <description>ots.Audio: Winterzeit ist Grippezeit: Anmod (Vorschlag): Es kann mit Kopfschmerzen anfangen, mit einem Niesen oder Gliederschmerzen: die Grippe. Ganz typisch für die Grippe ist der schlagartige Beginn der Erkrankung! Oft verbunden mit hohem Fieber und schlimmen Kopfschmerzen. Anders als ein grippaler Infekt ist eine echte Grippe, die sogenannte Influenza, eine schwere Erkrankung und muss behandelt werden. Sobald es kälter wird, nimmt die Zahl der Grippe-Kranken fast automatisch zu. Und jeden kann es treffen. Philipp Blanke berichtet. (Beitragsanfang:) Alexander Lüdtke studiert BWL in Greifswald. Er erinnert sich noch genau: (O-Ton Alexander Lüdtke:) Ich habe in der Bibliothek gesessen und musste für eine Prüfung lernen und hatte von einem Moment auf den Anderen sehr starke Kopf- und Glieder-Schmerzen und Schweißausbrüche. Ich war völlig schwach und habe mich sehr elend gefühlt. Ich konnte auch nicht mehr lernen und bin einfach nach Hause gefahren. Als es nicht besser wird, rät ihm seine Mutter zum Arzt zu gehen. So wie die Geschichte von Alexander Lüdtke beginnen Jahr für Jahr tausende Influenza-Fälle in Deutschland. Häufig wird Influenza aber mit einem normalen grippalen Infekt verwechselt, weiß Dr. Petra Sandow, die sich beinahe täglich mit diesem Problem konfrontiert sieht: (O-Ton Dr. Sandow:) Es ist eigentlich sehr einfach, die Grippe von einem ganz normalen grippalen Infekt zu differenzieren. Man hat Husten, Schnupfen, Heiserkeit, wie bei anderen grippalen Infekten auch. Aber bei der Grippe kommt zum Einen sehr hohes Fieber dazu, 38 oder 39,5 ist auch bei Erwachsenen keine Seltenheit. Und typisch ist, dass man bei der Grippe einen sehr schlagartigen Krankheitsbeginn hat. Das heißt: Man ist um 16 Uhr noch kerngesund und um 16.30 liegt man schon schwer krank im Bett. Das ist das Hauptsymptom, an dem man erkennen kann, dass einen mehr als ein grippaler Infekt gepackt hat. In solchen Momenten ist Eile geboten und jede Minute ist kostbar. Drei Schritte sollte man jetzt schnellstens unternehmen, wenn man sich derart erkrankt fühlt, sagt Dr. Petra Sandow: (O-Ton 2 Dr. Petra Sandow:) Schnell zum Arzt gehen wenn man sich erkrankt fühlt. Keine Zeit verstreichen lassen. Versuchen in der Zeit, wenn man merkt, dass etwas kommt möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen halten, weil man schon hochgradig ansteckend ist. Jeder Huster und jeder Nieser gibt etwa eine Million neuer Viren frei. Und dann schnell und effektiv Medikamente nehmen. Am besten wird eine Grippe mit einer Grippe-Pille, einem sogenannten Neuraminidase-Hemmer behandelt. Dr. Sandow: (O-Ton Dr. Petra Sandow:) Die Neuraminidase ist ein Teil des Grippe-Virus, den das Virus braucht, um sich von den Wirtszellen abzulösen, um sich dann wieder neu im Körper zu vermehren und andere Zellen krank zu machen. Der Neuraminidase-Hemmer führt dazu, dass das Enzym nicht wirksam werden kann, das heißt, die neugebildeten Grippeviren bleiben in den Schleimhäuten sitzen und sterben ab mit den Zellen ab. Das heißt, der Patient ist auch nichtmehr ansteckend und kann die Viren auch nichtmehr weitergehen. Die Kosten der Therapie werden von der Krankenkasse übernommen und auch Andreas Lüdtke wird mit der Grippe-Pille, dem Neuraminidase-Hemmer behandelt. Und schon bald stellt sich eine Besserung ein: (O-Ton Alexander Lüdtke:) Der Erfolg kam relativ schnell. Ich glaube nach fünf oder sechs Stunden kam wieder Kraft zurück in den Körper und die sehr starken Kopfschmerzen wurden weniger. Es wurde besser. Man hat sich viel besser gefühlt. Innerhalb weniger Tage ist der 29 jährige Student wieder auf dem Damm und kann seine Energie voll wieder auf sein Studium konzentrieren. Mehr Informationen zum Thema Grippe-Therapie und Diagnose gibt es im Internet unter www.grippe-wissen.de. Dort finden Interessierte auch einen Grippe-Risikotest, Spiele und Ecards zum Versenden. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Martina Welters
medical relations GmbH
martina.welters@medical-relations.de</description>
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      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Medical Relations GmbH</itunes:author>
      <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:00:02 +0100</pubDate>
      <category>Vermischtes</category>

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      <title>ots.Audio: Schweinegrippe und saisonale Grippe - Expertengespräch zu Schutzimpfungen, Behandlung und Symptomen</title>
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      <description>ots.Audio: Schweinegrippe und saisonale Grippe - Expertengespräch zu Schutzimpfungen, Behandlung und Symptomen: Anmoderation:

   In der Herbst-Winter-Saison haben nicht nur Nieselregen und 
Schneematsch Hochkonjunktur, sondern auch die Grippeviren. Besonders 
im Zusammenhang mit der Schweinegrippe wird derzeit angeregt über 
Grippeschutzimpfungen, Vorbeugemaßnahmen sowie die Grippebehandlung 
diskutiert. Was man beachten sollte und was zu tun ist, wenn einen 
die Grippe erwischt - darüber hat unsere Reporterin, Katrin Müller, 
mit dem Grippeexperten Dr. Christian Pox gesprochen.

   Beitrag:

   1. Frage: Diskutiert wird ja derzeit besonders viel über die 
Schweinegrippe - inwiefern unterscheidet die sich denn von der 
&quot;normalen&quot; Grippe?

   Nun, Grippeexperte Dr. Christian Pox sagt, die Symptome bei der 
Schweinegrippe und der &quot;normalen&quot;, saisonalen Grippe sind eigentlich 
ziemlich ähnlich:

   (O-Ton 1: Dr. Christian Pox): Von den Beschwerden her gibt es 
keinen Unterschied. Sie haben eine akuten Krankheitsbeginn, sie 
fühlen sich schwer krank mit Kopf- und Gliederschmerzen, häufig hohem
Fieber und einem quälenden, trockenen Reizhusten.&quot; (12 Sek.) Aber, 
egal ob saisonale Grippe oder Schweinegrippe - der Experte empfiehlt 
in jedem Fall, vorzubeugen:

   (O-Ton 2: Dr. Christian Pox): &quot;Impfungen generell sind wichtig, 
und genau so bei der Influenza - sei es für die saisonale oder die 
Neue oder Schweinegrippe, weil sie einfach vor der Erkrankung 
schützen.&quot; (10 Sek.) Besonders zu empfehlen ist die 
Grippeschutzimpfung demnach für Risikogruppen, aber auch für 
Menschen, die beruflich viel mit anderen in Kontakt kommen - wie zum 
Beispiel Ärzte oder Verkäufer.

   2. Frage: Wie sollte man sich denn verhalten, wenn man das Gefühl 
hat, die Grippe hat einen erwischt?

   Also, da empfiehlt Grippeexperte Christian Pox ganz klar, so 
schnell wie möglich den Hausarzt zu kontaktieren:

   (O-Ton 3: Dr. Christian Pox): &quot;Das ist ganz wichtig. Man muss den 
Arzt anrufen und mit ihm besprechen, wie man weiter vorgeht. Die 
Frage ist dann, welche Diagnostik sollte man machen und dann 
natürlich auch, sollte ich eine Therapie einleiten - und das sind 
Dinge, die man unbedingt mit dem Arzt besprechen sollte.&quot;(12 Sek.)

   Der Experte rät auch, nicht länger als zwei Tage abzuwarten, denn 
mit der Grippepille, die der Arzt dann verschreibt, können 
Komplikationen vermieden und die Dauer der Krankheit erheblich 
verkürzt werden:

   (O-Ton 4: Dr. Christian Pox ): &quot;Wenn man früh anfängt, sind diese 
Medikamente effektiv Insbesondere muss man hier sagen, sind die 
Neuraminidaseinhibitoren, das heißt Medikamente, die die Verbreitung 
des Virus unterbinden, als sehr effektiv anzusehen. Die Therapie ist 
auch einfach durchzuführen. Sie macht sehr wenig Nebenwirkungen.&quot;(15 
Sek.)

   Also, bei Reizhusten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen lieber 
gleich zum Arzt, dann wird die Grippe womöglich gar nicht erst 
richtig schlimm.

   3. Frage: Wer trägt denn die Kosten für die Behandlung?

   Also, da brauchen wir uns als Patienten laut Christian Pox keine 
Sorgen zu machen:

   (O-Ton 5: Dr. Christian Pox): &quot;Natürlich wird die Therapie von den
Krankenkassen übernommen. Das heißt, dem Patient entstehen keine 
Extrakosten. Das wäre ja auch nicht zumutbar. Die Therapiekosten 
werden komplett von der Krankenkasse übernommen.&quot; (11 Sek.)

   Ja und die Kosten für die Grippeschutzimpfung tragen die Kassen 
übrigens auch - wer also vorsorgen will, kann dies kostenlos tun. Und
weitere Infos rund ums Thema Grippe, Grippetherapie und Vorbeugung 
gibt&apos;s auch im Internet, unter: www.grippe-wissen.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.



Pressekontakt:
Silke Bernd
medical relations GmbH
Hans-Böckler-Straße 46
40764 Langenfeld
Tel.: 0 21 73/97 69 43
E-Mail: silke.bernd@medical-relations.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Schweinegrippe und saisonale Grippe - Expertengespräch zu Schutzimpfungen, Behandlung und Symptomen</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Medical Relations GmbH</itunes:author>
      <pubDate>Wed, 13 Jan 2010 04:30:00 +0100</pubDate>
      <category>Vermischtes</category>

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