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    <title>Presseportal.de - Audio</title><link>http://www.presseportal.de/audio</link>
    <description>ots.Audio - Aktuelle Audiobeiträge aus Unternehmenskommunikation und Marketing. ots.Audio ist ein Service der dpa-Tochter news aktuell, der Schnittstelle zwischen Pressestellen und Medien.</description>
    
    
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    <copyright>Copyright 2013, news aktuell GmbH</copyright>
    <pubDate>Tue, 23 Oct 2012 15:45:39 +0200</pubDate>
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      <title>Presseportal.de - Podcast Radio</title>
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    <itunes:author>ots.Audio</itunes:author>
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      <title>Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis &quot;Grüner
Einkaufskorb 2012&quot; (AUDIO)</title>
      <guid>http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=2349341</guid><link>http://www.presseportal.de/audio/231280_bme-gruener-einkaufskorb-2012.mp3</link>
      <description>Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis &quot;Grüner
Einkaufskorb 2012&quot; (AUDIO): Anmoderationsvorschlag: Die Deutschen legen beim Einkaufen immer mehr Wert auf Bio- Kost, auf Lebensmittel aus der Region sowie auf ökologische Verpackungen. Aber mal Hand aufs Herz: Jeder von uns hat doch schon mal im Supermarkt gestanden und sich gefragt, welche Produkte sind denn nun tatsächlich richtig grüne. Für mehr Durchblick sorgt da der Umweltpreis &quot;Grüner Einkaufskorb 2012&quot;, den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) gerade frisch in Berlin vergeben hat. Mehr über die Preisträger verrät Ihnen Uwe Hohmeyer. Sprecher: Regionale und saisonale Produkte, ein breites Angebot an Bio-Lebensmitteln und Mitarbeiter, die dem Kunden einen Blick hinter die Kulissen gestatten: Auch in diesem Jahr hat der NABU besonders engagierte Märkte mit dem Umweltpreis &quot;Grüner Einkaufskorb&quot; ausgezeichnet. Sieger bei den Filialen der großen Lebensmittelketten ist die tegut-Filiale, Am Kaufpark 1, in Göttingen. O-Ton 1 (Otmar Mohr, 0:19 Min): &quot;Wir haben sehr viele Bioartikel, wir haben regionale Produkte, und wir haben viele fair gehandelte Produkte im Sortiment. Ganz besonders hervorheben kann ich, dass wir einen Bioanteil von über 35 Prozent haben vom Gesamtumsatz - und das ist schon ganz erheblich in der Lebensmittelbranche.&quot; Sprecher: So der Filialgeschäftsführer Otmar Mohr. In der Kategorie &quot;Biolebensmittelmärkte&quot; freut sich Michael Radau von der Filiale der Super Bio Markt AG in der Mönkedieckstraße in Osnabrück über den Preis. Sein Markt überzeugt vor allem durch ein ganzheitliches Konzept. O-Ton 2 (Michael Radau, 0:20 Min.): &quot;Wir haben nicht nur die Produktqualitäten im Auge, sondern wir haben auch Photovoltaikanlagen, wir haben eine E-Ladestation für Elektromobilität. Wir versuchen, die Kunden und die Verbraucher zu den Erzeugern zu bringen. Wir versuchen, Erzeuger bei uns in den Markt zu bringen, Regionalität also wahrnehmbar, spürbar zu haben.&quot; Sprecher: Dritter Preisträger ist Meike Bergmann vom EDEKA Aktiv Markt im Loewe-Center in Lüneburg, die sich auf den Lorbeeren aber nicht ausruhen will. O-Ton 3 (Meike Bergmann, 0:19 Min.): &quot;Dieser Preis bedeutet uns speziell sehr viel, weil wir uns die letzten zwei Jahre ausschließlich und intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt haben. Wir haben uns eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet. Und das bestätigt uns jetzt, dass wir so einen Preis bekommen haben, dass sich diese Arbeit gelohnt hat. Es ist die richtige Richtung und wir machen weiter so - und da freuen wir uns auch schon drauf.&quot; Sprecher: Und wenn es nach NABU-Präsidiumsmitglied Andreas Fußer geht, dann könnten sich durchaus noch ein paar Märkte mehr von den frisch Ausgezeichneten eine Scheibe abschneiden. O-Ton 4 (Andreas Fußer, 0:20 Min.): &quot;Sie können davon lernen, dass regionale Produkte, die gut produziert worden sind, die eine gute Qualität haben, hervorragend ankommen bei den Kunden, dass sie damit ein neues Kundensegment erschließen können, dass sie Kunden halten können. Dass sie damit letztendlich mehr Umsatz machen und dass wir am Ende, sowohl die Hersteller als auch die Kunden als auch der Handel, gemeinsam davon profitieren können, die Umwelt nicht zu vergessen.&quot; Abmoderationsvorschlag: Mehr über den NABU-Umweltpreis &quot;Grüner Einkaufskorb 2012&quot; und die Preisträger finden Sie im Internet unter www.NABU.de/gruener-einkaufskorb. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Indra Enterlein, NABU-Referentin für Umweltpolitik, Tel.: 
030-284984-1660

NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de</description>
      <itunes:subtitle>Umweltschutz im Supermarkt - NABU-Umweltpreis &quot;Grüner
Einkaufskorb 2012&quot; (AUDIO)</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>NABU</itunes:author>
      <pubDate>Tue, 23 Oct 2012 15:45:39 +0200</pubDate>
      <category>Vermischtes</category>

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      <title>ots.Audio: Grüner Einkaufskorb 2011 / NABU-Umweltpreis für besonders umweltfreundliche Lebensmittelmärkte</title>
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      <description>ots.Audio: Grüner Einkaufskorb 2011 / NABU-Umweltpreis für besonders umweltfreundliche Lebensmittelmärkte: weiteres O-Ton Material finden Sie unter: http://www.pointoflistening.de/beitrag/gruner-einkaufskorb-2011 Anmoderationsvorschlag: Bio-Kost und Lebensmittel aus der Region, von denen man weiß, wer sie hergestellt hat: Immer mehr Verbraucher wollen solche umweltfreundlichen Produkte einkaufen. Doch viele Lebensmittelmärkte bieten die gar nicht an. Damit auch die auf den Geschmack kommen, hat der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) extra seinen Umweltpreis &quot;Grüner Einkaufskorb&quot; ins Leben gerufen, der besonders engagierte Händler auszeichnet. Der wurde am Montagabend (24.10.2011) in Berlin vergeben. Wer die diesjährigen Preisträger sind und ob vielleicht Ihre Lieblings-Filiale um die Ecke dazugehört, verrät Ihnen Uwe Hohmeyer. Sprecher: Der NABU-Umweltpreis &quot;Grüner Einkaufskorb&quot; wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen - und zwar in drei unterschiedlichen Kategorien. Sieger bei den Filialen der großen Lebensmittelketten ist der tegut-Markt in der Kasinostraße in Darmstadt. O-Ton 1 (Roland Schickling, 0:09 Min): &quot;Das Besondere ist, dass wir unseren Kunden immer wieder die Produkte vorstellen, Verkostungen machen mit den Produkten und auch immer schauen, dass wir neue Produkte da haben.&quot; Sprecher: So der Geschäftsführer Roland Schickling. In der Kategorie &quot;Selbstständige Lebensmittelmärkte&quot; freut sich Fritz Aupperle vom gleichnamigen REWE-Markt in Fellbach bei Stuttgart über die Auszeichnung. Das Geschäft überzeugte die Jury vor allem durch... O-Ton 2 (Fritz Aupperle, 0.12 Min.): &quot;... ein ganz starkes Team. Wir schwören unser Team auf Regionalität ein. Bei uns ist ganz klar, dass jeder im Markt die Regionalität fördert und erst dann die andere Ware.&quot; Sprecher: Außerdem darf sich ab sofort der EVG Landwege Bio-Markt am Kanal in Lübeck mit dem &quot;Grünen Einkaufskorb 2011&quot; schmücken. Geschäftsführer Klaus Lorenzen. O-Ton 3 (Klaus Lorenzen, 0:22 Min.): &quot;Wir haben mehrere Besonderheiten aufzuweisen. Wir arbeiten als Genossenschaft mit etwa 30 regionalen Höfen zusammen, die auch unserer Genossenschaft angeschlossen sind. Wir haben Listungskriterien geschaffen, die eben auch viele Produkte ausschließen. Zum Beispiel Flugware, zum Beispiel Übersee-Wein, zum Beispiel Einwegpfand, das ist bei uns auch in den Märkten ausgeschlossen.&quot; Sprecher: Nicht vergeben wird dagegen der ursprünglich vorgesehene Sonderpreis für umweltfreundliche Getränkeverpackungen wie Mehrwegflaschen und Getränkekartons. Die werden nämlich im Vergleich zu den umweltbelastenden Plastikeinwegflaschen immer weniger verkauft. NABU-Präsident Olaf Tschimpke fordert deshalb: O-Ton 4 (Olaf Tschimpke, 0:25 Min.): &quot;... die Politik auf, die Rahmenbedingungen zu verändern durch eine Materialsteuer, die umweltfreundliche Verpackungen, auch die insbesondere klimafreundlich sind, fördert und diejenigen, die schädlich sind, auch durch eine höhere Steuer belastet. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Der Verbraucher kommt mit dem Pfandsiegel so nicht klar. Er weiß nicht, ob es Mehrwegsystem ist, ob es ein Einwegsystem ist. Da merkt man eine Verunsicherung und das muss gelöst werden.&quot; Abmoderationsvorschlag: Mehr über den NABU-Umweltpreis &quot;Grüner Einkaufskorb 2011&quot; und die Preisträger finden Sie im Internet unter www.NABU.de/gruener-einkaufskorb. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Indra Enterlein
Referentin für Umweltpolitik
Policy Officer - Environmental Policy
NABU
Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin
Fon        +49 (0)30 / 284 984 - 1660
Fax        +49 (0)30 / 284 984 - 3660
E-mail    Indra.Enterlein@NABU.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Grüner Einkaufskorb 2011 / NABU-Umweltpreis für besonders umweltfreundliche Lebensmittelmärkte</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>NABU</itunes:author>
      <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 23:42:08 +0200</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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    <item>
      <title>ots.Audio: NABU fordert neue Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen: Dazu aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU</title>
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      <description>ots.Audio: NABU fordert neue Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen: Dazu aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU: Anmoderation:

   Immer größere Müllberge und regelrechte &quot;Plastikstrudel&quot; im Meer -
die Belastungen für die Natur nehmen durch umweltschädliche 
Getränkeverpackungen weltweit immer mehr zu. Besonders Discounter wie
Lidl oder ALDI führen derzeit hauptsächlich noch umweltbelastende 
Einwegplastikflaschen. Deshalb fordert der Naturschutzbund 
Deutschland e.V., NABU, eine Materialsteuer zusätzlich zum 
Einwegpfand auf umweltschädliche Flaschen und Dosen zu erheben. Wie 
genau ein solches Steuermodell aussehen könnte - dazu hat der NABU 
zusammen mit dem Öko-Institut in Freiburg  jetzt eine aktuelle Studie
herausgebracht.

   Über die Ergebnisse hat Katrin Müller mit NABU-Abfallexperten 
Benjamin Bongardt gesprochen.

   Interview: Benjamin Bongardt, beim NABU Abfallexperte und Referent
für Umweltpolitik.

   1. Der NABU spricht in Zusammenhang mit der Studie ja von einer 
&quot;Mehrwegkrise&quot; - woran lässt sich diese Krise ablesen?
(O-Ton 1): &quot;Wir haben eine Zielquote von 80 Prozent gesetzlich 
festgeschrieben. Also, 80 Prozent aller Getränkeverpackungen sollen 
in ökologisch vorteilhaften - sprich umweltfreundlichen 
Verpackungsmaterialien verpackt sein. Diese Quote halten wir bei 
weitem nicht mehr ein. Wir liegen derzeit bei 54 Prozent, wobei das 
ein Wert von 2007 ist. 2009 wird das ganze noch tiefer gesunken sein.
Und wenn Sie den Bierbereich, in dem die Mehrwegquote noch 86 Prozent
beträgt, rausrechnen und sich nur die alkoholfreien Getränke 
anschauen, ist die Situation noch wesentlich dramatischer. Im Moment 
kann man beim Fruchtsaftbereich eigentlich sagen, dass 
Mehrwegverpackungssysteme tot sind und die als ökologisch vorteilhaft
geltenden Getränkekartons auf dem absteigenden Ast.&quot; (50 Sek.)

   2. Nun wird in der Studie ja vorgeschlagen, besonders 
umweltschädliche Getränkeverpackungen höher zu besteuern - warum hat 
man da ein Steuermodell gewählt und und nicht beispielsweise 
Sonderabgaben?

   (O-Ton 2): &quot;Die rechtliche Prüfung dieses Ansatzes hat gezeigt, 
dass die Steuerlösung die richtigere und sinnvollere, weil auch 
rechtlich sicherere Lösung darstellt. Wenn eine Getränkeverpackung 
abhängig von ihrem Ressourcenverbrauch besteuert wird, dann 
bevorteilt das die umweltfreundlicheren Getränkeverpackungen, weil 
diese beispielsweise bei Mehrweg im Kreis geführt werden. Das hat den
Vorteil, dass es sehr einfach zu berechnen ist und auf der anderen 
Seite auch den wichtigsten Indikator, nämlich den des Klimaschutzes, 
mit abbildetet, obwohl Grundlage immer der Ressourcenverbrauch ist. 
Die CO2-Emission ist sozusagen nur der Stellvertreter zur Berechnung 
des Steuersatzes.&quot; (48 Sek.)

   3. Wie hoch werden die Steuern denn laut Studie dann ausfallen - 
und auf welcher Grundlage sollen sie erhoben werden?

   (O-Ton 3): &quot;Das von uns vorgeschlagene Modell behandelt die 
unterschiedlichen Getränkebereiche unterschiedlich, weil dort zum 
Teil verschiedene Materialien verwendet werden, zum Teil aber auch 
die Umlaufzahlen, gerade im Mehrwegbereich, verschieden sind. Wir 
bewegen uns in einem Steuersatzbereich - ich spreche jetzt von Cent 
pro Liter - der sich von zwei Cent pro Literflasche Mineralwasser 
plastik Mehrweg bewegt, bis hin zu 30 Cent für eine Einwegglasflasche
beim Saft.&quot; (33 Sek.)

   4. Worin genau besteht die Lenkungswirkung - werden zum Beispiel 
die Verbraucherpreise steigen?

   (O-Ton 4): &quot;Also, die Grundidee der Steuer ist, dass sie ganz oben
in der Wertschöpfungskette, sprich beim Abfüller oder beim Hersteller
der Verpackung erhoben werden soll. Das hat den Vorteil, dass der 
Verwaltungsaufwand für den Staat, der diese Steuer dann eintreiben 
würde, relativ gering ist. Gleichzeitig haben wir die Situation, dass
diverse Abfüller sich nicht von jetzt auf gleich umorientieren 
werden, oder auch der Handel sagt nein, ich möchte mein Sortiment 
nicht verändern. In diesem Fall würde die Steuer weiter gereicht an 
den Verbraucher. Der Verbraucher hat es also damit in der Hand, 
umweltfreundlich, also die billigere Flasche zu wählen, oder 
umweltschädlich, also die teurere Flasche.&quot; (40 Sek.)

   5. Was fordern Sie von der Politik - sollte die die Studie ganz 
übernehmen oder ist der vorgestellte Ansatz mehr als Denkanstoß 
gedacht?

   (O-Ton 5): &quot;Also, die politische Lage ist derzeit so, dass das 
Versagen des Einweg-Pfands durch die Parteien hindurch bestätigt 
wird. Unser Vorschlag erhebt nicht den Anspruch, perfekt zu sein. 
Jedoch denken wir, dass das ein sehr sauberer Ansatz ist, der 
rechtlich bedenkenlos durchführbar ist, und auf der anderen Seite 
auch zum Erfolg für die Umwelt und letzendlich auch für die 
Gesellschaft führen wird, denn wenn Sie sich die Arbeitsplätze im 
Mehrwegsektor ansehen, dann sind das mehr als im Einwegbereich.&quot; (36 
Sek.)

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.



Pressekontakt:
Naturschutzbund Deutschland e.V., NABU,
Dr. Benjamin Bongardt, Referent für Umweltpolitik,
Tel.: 030-284984-1610

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin
Tel.: 030-284984-1510 
www.NABU.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: NABU fordert neue Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen: Dazu aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>NABU</itunes:author>
      <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 04:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Politik</category>

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      <title>ots.Audio: NABU-Talkrunde zum Thema: Steuern und Abgaben für den Umweltschutz</title>
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      <description>ots.Audio: NABU-Talkrunde zum Thema: Steuern und Abgaben für den Umweltschutz: Deutschland hat ehrgeizige umwelt- und klimapolitische Ziele zu 
erfüllen. Die Bundesrepublik soll dabei bis 2020 zur 
ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt werden. Wie die 
Instrumente und Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit aber tatsächlich 
aussehen sollen, ist noch unklar. Der Naturschutzbund Deutschland hat
die aktuelle Nachhaltigkeitsdiskussion deshalb in seiner diesjährigen
Talk-Runde aufgegriffen und über mögliche umweltpolitische 
Instrumente beraten.
Katrin Müller hat die Einzelheiten

   Dosenpfand, Energiesteuer - in Sachen Umweltschutz ein Schritt in 
die richtige Richtung, findet der Naturschutzbund Deutschland. Für 
eine langfristige Strategie müsste aber noch viel mehr getan werden, 
sagt Benjamin Bongardt. Er ist beim NABU Referent für Umweltpolitik:

   (O-Ton 1: Benjamin Bongardt): &quot;Deshalb haben wir auch dieses 
Brückenthema &quot;Abgaben-Steuern und Abgaben für den Umweltschutz&quot; 
gewählt, denn da zeigt sich ganz eindeutig, dass in verschiedenen 
Segmenten viele Möglichkeiten da sind, mit ökonomischen Instrumenten 
das Verhalten von Verbrauchern, aber auch von der Industrie, also dem
produzierenden Gewerbe, zu beeinflussen und zu aller Vorteil zu 
beeinflussen.&quot; (22 Sek.)

   Ja, und das bedeutet demnach, umweltfreundliche, langlebige 
Produkte werden dann beispielsweise preisgünstiger und 
umweltschädliche Waren entsprechend teurer. Außerdem fordert der 
NABU, bei klar abgegrenzten Konsumbereichen mehr umweltpolitische 
Steuerung vom Staat - wie zum Beispiel bei Getränkeverpackungen. Denn
das Dosenpfand allein habe nicht dazu geführt, dass mehr ökologisch 
verträgliche Getränkeverpackungen produziert wurden, sondern im 
Gegenteil: Einweg-Plastikflaschen haben demnach wieder zugenommen. 
Deshalb schlägt NABU-Umweltpolitik-Experte Bongardt folgendes vor:

   (O-Ton 2: Benjamin Bongardt): &quot;Da brauchen wir eine Abgabe, denn 
die geschafft genau das zu steuern: Weg von den PET-Einwegflaschen 
hin zu mehr umweltfreundlichen Getränkeverpackungen. Und das ist ein 
Beispiel, wo wir sagen: Lassen wir uns damit anfangen, sodass wir 
dieses ökologisch vorteilhaftere Produkt wieder stärker im Markt 
finden und die Verbraucher und die Umwelt davon profitieren lassen.&quot; 
(20 Sek.)

   Demnach sollen also umweltschädliche Verpackungen stärker 
besteuert werden und wer sie kauft oder produziert, muss dafür dann 
in der Konsequenz auch mehr bezahlen. Damit könnte der Staat die 
Steuerlast, die umweltschädliche Produkte verursachen aber gerechter 
verteilen und die Bürger beispielsweise bei der Einkommenssteuer 
entlasten. Auch wäre eine Art Bonus-Direktzahlung für 
umweltfreundliches Verhalten denkbar.

   Professor Martin Jänicke, Gründungsdirektor der Forschungsstelle 
für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin regt sogar an, unser 
ganzes Steuersystem umzubauen, um es insgesamt gerechter zu 
gestalten:

   (O-Ton 3: Martin Jänicke): &quot;Wir sollten beim Thema Ökologische 
Steuerreform einfach primär fragen, auf welcher Basis soll der Staat 
seine Einnahmen erzielen - von der Arbeit oder vom Umwelt- und 
Rohstoffverbrauch. Wir sollten nicht so stark einzelne Öko-Steuern 
diskutieren, ob die eine Lenkungsfunktion haben, ob die groß genug 
sind, sondern wir sollten das Steuersystem diskutieren.&quot; (19 Sek.)

   Der NABU und andere Umweltexperten fordern also von Politik und 
Wirtschaft hierzulande ein Umdenken in Sachen nachhaltiger 
Umweltpolitik. Dazu noch mal Benjamin Bongardt:

   (O-Ton 4: Benjamin Bongardt): &quot;Wir müssen problemorientiert 
denken, sodass wir umweltfreundlichere Produktionsprozesse schaffen 
und auch umweltfreundlichere Produkte.&quot; (8 Sek.)

   Und dabei können auch wir als Verbraucher schon jetzt mithelfen, 
indem wir zum Beispiel mehr umweltfreundliche Produkte und eben keine
Einwegflaschen kaufen. Weitere Infos zum Thema gibt&apos;s auch unter 
www.NABU.de.

   ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
   Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch 
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben 
an desk@newsaktuell.de.



Pressekontakt:
Dr. Benjamin Bongardt
Referent für Umweltpolitik
NABU Bundesgeschäftsstelle
Charitéstr. 3
10117 Berlin
Telefon:  +49 (0)30 / 284 984 - 1610
Fax:  +49 (0)30 / 284 984 - 3610
E-Mail: Benjamin.Bongardt@NABU.de
www.NABU.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: NABU-Talkrunde zum Thema: Steuern und Abgaben für den Umweltschutz</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>NABU</itunes:author>
      <pubDate>Mon, 08 Dec 2008 04:00:00 +0100</pubDate>
      <category>Politik</category>

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