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    <title>Presseportal.de - Audio</title><link>http://www.presseportal.de/audio</link>
    <description>ots.Audio - Aktuelle Audiobeiträge aus Unternehmenskommunikation und Marketing. ots.Audio ist ein Service der dpa-Tochter news aktuell, der Schnittstelle zwischen Pressestellen und Medien.</description>
    
    
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    <copyright>Copyright 2013, news aktuell GmbH</copyright>
    <pubDate>Fri, 08 Apr 2011 11:10:56 +0200</pubDate>
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      <title>Presseportal.de - Podcast Radio</title>
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      <title>ots.Audio: Greenpeace ist mit einem Team in Fukushima, um die Situation zu untersuchen und zu dokumentieren. Thomas Breuer, Leiter des Atom- und Energiebereichs bei Greenpeace ist vor Ort.</title>
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      <description>ots.Audio: Greenpeace ist mit einem Team in Fukushima, um die Situation zu untersuchen und zu dokumentieren. Thomas Breuer, Leiter des Atom- und Energiebereichs bei Greenpeace ist vor Ort.: (Ihr habt hochradioaktiv strahlendes Gemüse gefunden. Was bedeutet das?) Thomas Breuer: Wir haben am Montag Spinat und Kohlproben genommen, die wir untersucht haben und die beiden Radioaktivitätslevel, in den beiden Gemüsesorten, im Spinat war 160fach über der erlaubten Maximalmenge und bei dem Kohl war es 18fach über der erlaubten Maximalmenge. Das heißt viel, viel, viel zu hoch. Die Folge daraus ist, dass das Gemüse nicht gegessen werden darf, weil es einfach einen negativen Effekt aus die Gesundheit haben kann und somit gefährlich ist für die Menschen. Das Hauptproblem ist, das es keine flächendeckenden, offiziellen Messungen von Gemüse, von den einzelnen Gärten gibt, was die Regierung unserer Meinung nach anbieten müsste, um sicher zu gehen, dass die Menschen kein verstrahltes Gemüse essen. Aber das passiert leider nicht. (Wie war dein heutiger Tag und was habt ihr gemacht?) Heute sind wir wieder in den Süden gefahren von Koreana. Das etwa 50 Kilometer westlich des havarierten Reaktors liegt. Die Strecke bis Iwaki, Küste liegt, etwa 45 Kilometer südlich des havarierten Reaktors. Wir haben auf diesem Weg Messungen vorgenommen. Wir haben uns im Prinzip die ganze Zeit durch ein Tal bewegt und haben dort das erste Mal tatsächlich seid wir in der Region sind einen kleinen Lichtblick gehabt. Dieses Tal ist auch kontaminiert, aber deutlich geringer als alles andere, was wir bisher gesehen haben. Vor einem Geschäft, wo wir auch gemessen haben, kam der Besitzer raus und fragte, was wir denn gemessen hätten. Wir waren doch dann endlich mal froh, dass wir ihm sagen konnten, dass die Radioaktivitätslevel zwar erhöht sind, aber nicht in einem gefährlichen Bereich. Später am Nachmittag sind wir zu einer Ökofarm gefahren. Eine Bauernfamilie hat uns auch wieder um Hilfe gebeten, ob ihr Gemüse nicht auch testen können. Die Kontamination, die wir jetzt dort erstmal auf dem Hof und auf den Feldern messen konnten, waren glücklicherweise auch nicht extrem hoch, wie wir es an anderen Stellen gefunden haben, aber doch erhöht. Wir haben dann auch Spinat und Kohl genommen, werden das jetzt in den nächsten Tagen untersuchen. Das war ein sehr emotionales Erlebnis. Die Bauersfrau hat uns gesagt, dass sie in der Vergangenheit nie über Atomkraft nachgedacht hat und sie hat uns gegenüber gesagt, dass sie sich bei ihren Kinder dafür entschuldigt, dass sie nicht gegen die Atomkraft gekämpft hat und ihren Kinder jetzt so etwas, was hier passiert ist hinterlässt und damit auch mit Verantwortung trägt. Das war ein unglaublich starkes Statement. Wir waren sehr, sehr bewegt, das zu hören. Achtung: Audiomaterial enthält nur die Antworten. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Greenpeace e. V., Pressestelle, Simone Miller, Tel. 040 / 30 618 343</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Greenpeace ist mit einem Team in Fukushima, um die Situation zu untersuchen und zu dokumentieren. Thomas Breuer, Leiter des Atom- und Energiebereichs bei Greenpeace ist vor Ort.</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Greenpeace e.V.</itunes:author>
      <pubDate>Fri, 08 Apr 2011 11:10:56 +0200</pubDate>
      <category>Politik</category>

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      <title>ots.Audio: Ein Greenpeace-Team ist in der Region um Fukushima unterwegs. Sie führen Messungen durch und nehmen Proben, um darüber aufzuklären, wie sehr die Menschen tatsächlich gefährdet sind.</title>
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      <description>ots.Audio: Ein Greenpeace-Team ist in der Region um Fukushima unterwegs. Sie führen Messungen durch und nehmen Proben, um darüber aufzuklären, wie sehr die Menschen tatsächlich gefährdet sind.: (Bekommt ihr was von den Arbeiten im havarierten Reaktor Fukushima mit?) Thomas Breuer: Die Arbeiten im Atomkraftwerk Fukushima bekommen wir nicht direkt mit. Da bekommen wir auch nur das mit, was die Regierung ????der Betreiber Tepco veröffentlicht. Da haben wir hier vor Ort auch keinen besseren Einblick. (Wo wart ihr heute unterwegs? Was habt ihr gemacht?) Thomas Breuer: Wir waren in Minamisoma. Das ist eine kleine Stadt etwa 25 Kilometer nördlich von den havarierten Reaktoren Fukushima. Und wir haben dort mit dem Bürgermeister gesprochen, der uns zur Hilfe gerufen hat. Er würde gerne seine Stadt evakuieren lassen, bekommt aber keine Unterstützung von der Regierung, da die offizielle Evakuierungsfront nur 20 Kilometer beträgt. Sein großes Problem ist derzeit, dass genau wegen der Haltung der Regierung, viele Menschen, die der Regierung Glauben schenken, auch wieder in den Ort zurück kommen, die direkt nach dem Unglück den Ort verlassen haben. Und das ist natürlich katastrophal, weil der Reaktor nach wie vor nicht unter Kontrolle ist und 25 Kilometer ist sehr, sehr nah dran, wenn Weiteres passiert. (Wie reagieren die Leute in Japan auf euch? Habt ihr schon Kontakt zu Einheimischen gehabt?) Thomas Breuer: Wir haben über den Bürgermeister einen seiner Mitarbeiter zur Seite gestellt bekommen, der uns durch Minamisoma und durch die nähere Umgebung geführt hat. Dadurch haben wir auch Kontakt zu Einheimischen bekommen. Es war aber auch so, dass als wir gemessen haben, in einem Gemüsegarten, ist eine Bäuerin am Straßenrand angehalten, die uns gesehen hat und hat uns gebeten, ob wir auch bei ihr messen können. Das haben wir dann gemacht. Wir sind mit zu ihr auf den Bauernhof gefahren, haben Spinat, den sie getestet haben wollte, mitgenommen. Da ja eigentlich die Aussaatsaison kurz bevorsteht, war hier auch eine ganz große Unsicherheit, kann sie überhaupt aussäen? Was soll sie machen? Und hat uns dann noch gebeten auch Bodenproben mitzunehmen, was wir auch gemacht haben. Die Aufnahme durch die Einheimischen mit denen wir bisher Kontakt hatten, war immer sehr, sehr neugierig und sehr, sehr freundlich. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Simone Miller, Pressestelle, Greenpeace Deutschland, 040 / 30 618 343</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Ein Greenpeace-Team ist in der Region um Fukushima unterwegs. Sie führen Messungen durch und nehmen Proben, um darüber aufzuklären, wie sehr die Menschen tatsächlich gefährdet sind.</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Greenpeace e.V.</itunes:author>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 18:24:28 +0200</pubDate>
      <category>Politik</category>

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      <title>ots.Audio: ots.Audio: Thomas Breuer, Leiter Atom- und Energie-Bereich, Greenpeace, mit Stralenschutzteam in Fukushima unterwegs</title>
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      <description>ots.Audio: ots.Audio: Thomas Breuer, Leiter Atom- und Energie-Bereich, Greenpeace, mit Stralenschutzteam in Fukushima unterwegs: Nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami ereilt Japan nun die nukleare Katastrophe. Die Situation im Atomkraftwerk Fukushima ist völlig unübersichtlich und nach wie vor außer Kontrolle. Greenpeace ist mit einem Team vor Ort, um die Situation zu dokumentieren. Unser Team will wissen wie groß die Gefahr für die Menschen dort wirklich ist. Achtung: Audiomaterial enthält nur die Antworten! (Du bist in Japan, um ein Team von Greenpeace International bei den Strahlenmessungen rund um Fukushima zu unterstützen. Was genau machst du dort?) Thomas Breuer: Wir haben jetzt hier bei der Ankunft die Strahlenmessung, die wir in der nächsten Woche vornehmen wollen, vorbereitet. Das heißt die ganzen Geräte noch mal testen und ausprobieren, ob sie funktionieren. Uns darüber Gedanken machen, wo wollen wir eigentlich genau hingehen, die Orte an denen wir messen wollen. Denn das muss alles sehr genau vorbereitet sein, weil wir jeweils dort, wo wir messen, um uns selbst auch zu schützen, so kurz wie möglich auch sein sollten. (Thomas, ihr nehmt Proben vor Ort. Was sind das für Proben?) Thomas Breuer: Was wir im Detail machen, das wird eigentlich jeden Morgen entschieden und der Plan ist Bodenproben zu nehmen. Wir wollen Wasserproben nehmen und auch Lebensmittelproben. Das ist die eine Sache, wo wir tatsächlich physisch Proben aufnehmen und die anderen Messungen, die wir machen, das ist tatsächlich vor Ort, an den Orten zu messen wie hoch ist die Strahlung durch die Kontamination, die jetzt schon dort weit verbreitet ist. (Wo kommen die anderen Teammitglieder her und welche Aufgaben haben sie?) Thomas Breuer: Wir sind ein Team von zwölf Greenpeacern aus sieben Ländern. Natürlich viele aus Japan, aber auch Kollegen aus Schweden, aus Belgien, aus Holland, aus Spanien, aus USA, aus England und aus Deutschland. Wir werden mit den zwölf Personen drei Teams bilden. Ein Team sucht schwerpunktmäßig die Umweltradioaktivität, die Belastung messen, das zweite Team hat als Schwerpunktaufgabe tatsächlich physische Proben zu nehmen und Lebensmittelkontaminationen festzustellen. Und das dritte Team ist praktisch ein Back up-Team, was sich immer in größerer Entfernung aufhält, um im Zweifel agieren zu können. Das heißt, wenn es irgendwelche Probleme gibt, die dann eingreifen können. Und dieses Team hat auch die Aufgabe zu beobachten, was passiert am Reaktor vor Ort und wie entwickelt sich die Wettersituation in der Region, sodass wir, die im Feld sind immer rechtzeitig informiert und auch gewarnt werden können. (Es gibt bereits Messergebnisse. Was ist gemessen worden und was sind die wichtigsten Ergebnisse?) Thomas Breuer: Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Messungen ist, dass die Evakuierungszone, dass die ausgeweitet werden muss. Und zwar, darf man sich das nicht vorstellen, dass man in kreisrunden Kreisen immer ausevakuieren muss, sondern tatsächlich konkret zu den Orten hingehen, dort messen und dort, wo die Radioaktivität zu hoch ist, die Leute auch evakuiert. Als Erstes müssen schwangere Frauen und Kinder geschützt und rausgeholt werden, weil die am Stärksten gefährdet sind und wir haben in 40 Kilometer Entfernung eine radioaktive Strahlung festgestellt, die ganz klar sagt, dass dort Menschen nicht mehr längerfristig wohnen sollen, die also evakuiert werden müssen. Dem steht die Meinung der Regierung zurzeit entgegen, die nur bis 20 Kilometer evakuiert - zwingend. Und zwischen 20 und 30 Kilometern dann eine freiwillige Evakuierung zulässt. Aber das reicht nicht aus, um die Menschen tatsächlich zu schützen. (Die Situation vor Ort ist völlig unübersichtlich und auch ziemlich gefährlich. Was hat dich bewogen trotzdem nach Fukushima zu fahren?) Thomas Breuer: Mich hat bewogen hierhin zu kommen, dass die Regierung nicht ausreichend auf die Katastrophe reagiert. Ich glaube, mit unserer Arbeit hier vor Ort, wenn wir in Region reingehen, wenn wir aufzeigen, dass außerhalb der 20 Kilometerzone es sehr, sehr viel Orte, sehr, sehr viele Bereiche gibt, auch noch 40 und 50 Kilometer entfernt, wo die Strahlung so hoch ist, dass evakuiert werden muss. Wenn wir das aufzeigen können, dann hoffe ich, dass wir mit unserer Arbeit die japanische Regierung zur Vernunft bringen können und dass sie endlich hingeht und sagt, wir evakuieren überall dort, wo die Gefahr tatsächlich sehr hoch ist, um die Menschen zu schützen. Und das war mein Beweggrund hier hin zu kommen, den Menschen vor Ort helfen zu können. Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Pressekontakt: Simone Miller, Pressestelle, Greenpeace Deutschland, 
040 / 30 618 343</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: ots.Audio: Thomas Breuer, Leiter Atom- und Energie-Bereich, Greenpeace, mit Stralenschutzteam in Fukushima unterwegs</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Greenpeace e.V.</itunes:author>
      <pubDate>Mon, 04 Apr 2011 17:38:10 +0200</pubDate>
      <category>Politik</category>

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