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    <title>Presseportal.de - Audio</title><link>http://www.presseportal.de/audio</link>
    <description>ots.Audio - Aktuelle Audiobeiträge aus Unternehmenskommunikation und Marketing. ots.Audio ist ein Service der dpa-Tochter news aktuell, der Schnittstelle zwischen Pressestellen und Medien.</description>
    
    
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    <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 09:00:07 +0100</pubDate>
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    <itunes:author>ots.Audio</itunes:author>
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      <title>ots.Audio: Audio-Beitrag zur Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2010 am 12. Januar 2011 in Wiesbaden

Deutsche Wirtschaft 2010: Rasanter Aufschwung nach der Krise</title>
      <guid>http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=1746874</guid><link>http://www.presseportal.de/audio/167316_bip-2011-antworten.mp3</link>
      <description>ots.Audio: Audio-Beitrag zur Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2010 am 12. Januar 2011 in Wiesbaden

Deutsche Wirtschaft 2010: Rasanter Aufschwung nach der Krise: Anmoderation: Das Statistische Bundesamt hat heute die erste Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt 2010 bekannt gegeben. Über die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im abgelaufenen Jahr sprechen wir mit Roderich Egeler, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes. Frage 1: Herr Egeler, wie hat sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2010 entwickelt? Antwort 1 (32 sec.): Deutschland erlebte 2010 einen rasanten Aufschwung nach der Krise. Nach unserer ersten Schätzung war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2010 um 3,6% höher als im Jahr zuvor. Allerdings ist dies vor dem Hintergrund zu sehen, dass die deutsche Wirtschaft 2009 die stärkste Rezession der Nachkriegszeit verkraften musste. Im Vorjahr war das BIP noch um 4,7% gesunken, das Vorkrisenniveau ist 2010 also noch nicht wieder erreicht. Frage 2: Der Arbeitsmarkt war in der Krise ja erstaunlich stabil. Wie hat er sich jetzt im Aufschwung entwickelt? Antwort 2 (13 sec.): Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte im Jahr 2010 mit rund 40,5 Millionen einen neuen Rekordstand. Das waren etwa 212 000 Personen mehr als 2009. Frage 3: Die deutschen Unternehmen hatten auf die Krise kaum mit Entlassungen reagiert. Stattdessen kamen Instrumente wie Kurzarbeit oder der Abbau von Überstunden zum Einsatz. Wie hat sich die Rückführung dieser Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt ausgewirkt? Antwort 3 (17 sec.): Das äußerte sich vor allem in der Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden. Gesamtwirtschaftlich arbeitete 2010 jeder Erwerbstätige 2% mehr als im Jahr zuvor. Besonders stark war dieser Anstieg mit 5,7% im Produzierenden Gewerbe. Frage 4: Haben eigentlich alle Branchen vom Aufschwung profitiert oder gab es dort Unterschiede? Antwort 4 (20 sec.): Bis auf die Land- und Forstwirtschaft konnten alle Bereiche ihre Wirtschaftsleistung steigern. Besonders hervorzuheben ist aber das Produzierende Gewerbe, dessen Bruttowertschöpfung im Jahr 2010 um 10,3% zunahm. Allerdings hat es damit den Absturz des Vorjahres noch nicht wieder vollständig aufgeholt. Frage 5: Im Zuge der Krise war der Außenhandel  ja regelrecht eingebrochen. Konnte er 2010 - wie häufig in früheren Jahren - wieder Wachstumsimpulse geben? Antwort 5 (21 sec.): Eindeutig ja. Deutschland exportierte 2010 um 14,2% mehr als 2009. Gleichzeitig stiegen die Importe etwas weniger stark, nämlich um 13%. Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang aber, dass 2010 auch die Binnennachfrage erheblich zum Wachstum beigetragen hat. Frage 6: Sie meinen die Investitionstätigkeit und den Konsum? Antwort 6 (22 sec.): Genau. 2010 wurde erheblich mehr investiert als 2009. Vor allem die Ausrüstungsinvestitionen legten deutlich zu - um 9,4%. Auch vom Konsum gingen positive Impulse aus: Der private Konsum nahm um 0,5% zu, der Staatskonsum stieg sogar um 2,2%. Frage 7: Konnten die Arbeitnehmer 2010 vom Aufschwung profitieren? Antwort 7 (24 sec.): In der Tat. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer sind 2010 um 2,2% gestiegen. Netto hatte jeder Arbeitnehmer sogar 3,4% mehr in der Tasche. Das war der stärkste Zuwachs seit 1993. Auch real bedeutete dies ein Plus, die Verbraucherpreise stiegen nämlich nur um 1,1%. Frage 8: Nach neuesten Angaben hatte Deutschland im Krisenjahr 2009 beim Staatsdefizit den Referenzwert des Maastricht-Vertrages von 3% gerade so getroffen. Wie sah das 2010 aus? Antwort 8 (29 sec.): Beim Staatsdefizit zeigten sich die Auswirkungen der Krise noch am deutlichsten. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen wiesen 2010 zusammen ein Finanzierungsdefizit von fast 89 Milliarden Euro aus. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt bedeutet das eine Defizitquote von 3,5%. Deutschland hat damit erstmals seit fünf Jahren den Referenzwert des Maastricht-Vertrages - die 3-Prozent-Marke - überschritten. Frage 9: Und wie schätzen Sie den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland im internationalen Vergleich ein? Antwort 9 (21 sec.): Deutschland ist dank kräftiger Binnen- und Auslandsnachfrage besonders gut aus der Krise herausgekommen. Mit dem Plus von 3,6% liegt Deutschland im europäischen Vergleich mit an der Spitze. Das deutsche Wachstum ist etwa doppelt so stark wie der von der  Europäischen Kommission für die 27 Mitgliedstaaten prognostizierte Zuwachs. Frage 10: Herr Egeler, wie beurteilen Sie zusammenfassend die Entwicklung 2010? Antwort 10 (50 sec.): Lassen Sie mich drei Punkte herausstreichen: Erstens: Deutschland erlebte 2010 mit dem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,6% den größten Aufschwung seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen hat einen neuen Rekordwert erreicht. Zweitens: Zum Aufschwung haben im vergangenen Jahr sowohl die Außen- als auch die Binnennachfrage beigetragen. Außenhandel, Investitionen und Konsum gaben positive Wachstumsimpulse. Und drittens: Deutliche Auswirkungen der Krise waren vor allem noch beim Staatsdefizit zu spüren. Die Maastricht-Defizitquote - die 3-Prozent-Marke - wurde 2010 mit 3,5% erstmals seit fünf Jahren wieder überschritten. Abmoderation: Herr Egeler, vielen Dank für das Gespräch. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. Pressekontakt: Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Audio-Beitrag zur Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2010 am 12. Januar 2011 in Wiesbaden

Deutsche Wirtschaft 2010: Rasanter Aufschwung nach der Krise</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 09:00:07 +0100</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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      <title>ots.Audio: Statistisches Jahrbuch 2010</title>
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      <description>ots.Audio: Statistisches Jahrbuch 2010: Anmoderation: Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute in einer Pressekonferenz in Berlin die 59. Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs vorgestellt. Über das Statistische Jahrbuch 2010 und die Sonderpublikation 20 Jahre Deutsche Einheit sprechen wir mit Roderich Egeler, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes. Frage 1: Sehr geehrter Herr Egeler, Was hat Sie im Jahrbuch 2010 am meisten überrascht? Besonders überrascht haben mich persönlich die Informationen, die das Jahrbuch zum ersten Mal über die erhobenen Migrationshintergründe enthält: Demnach kamen die meisten Zuwanderer aus Gründen der Familienzusammenführung in unser Land   nämlich 16 %. Berufliche Motive stellten    mit 12 %    erst den zweithäufigsten Grund dar. Frage 2: Ist denn das Statistische Jahrbuch im Internetzeitalter noch tragbar? Gibt es nicht bessere Informationsquellen? Das Statistische Jahrbuch ist das Standardwerk für die Informationen aus der Amtlichen Statistik. Die Art der Aufbereitung und die Fülle des enthaltenen Materials machen es zu einem Klassiker. Als Buch wird es nach wie vor nachgefragt. Natürlich ist das Statistische Jahrbuch auch über unsere Webseite www.destatis.de kostenlos als PDF-Datei verfügbar. Frage 3: Herr Egeler, stecken in dieser Informationsflut nicht auch Zahlen, die keinen interessieren? Nun, was eine nützliche oder interessante Zahl ist, kommt immer auf den Blickwinkel an. Einen Winzer interessiert die Menge exportierter medizinischer Geräte beruflich wahrscheinlich überhaupt nicht. Einen Hersteller derselben hingegen sehr. Frage 4: Und warum enthält das Statistische Jahrbuch internationale Daten, die nicht vom Statistischen Bundesamt stammen? Es besteht eine hohe Nachfrage nach internationalen Daten. Beim Statistischen Bundesamt gehen jährlich ca. 10.000 Anfragen zur internationalen Statistik ein. Zudem gehört die Bereitstellung von internationalen Vergleichsdaten von jeher zum Aufgabengebiet der deutschen Statistik und ist ausdrücklich im Gesetz über die Statistik für Bundeszwecke verankert. Frage 5: Auf welchen Quellen basieren die internationalen Vergleichsdaten? Das Statistische Bundesamt verwendet stets nur Angaben renommierter und für die Statistik anerkannter amtlicher Institutionen. Für das hier vorgestellte Thema Wirtschaftsentwicklung verwenden wir Daten des Internationalen Währungsfonds. Zu den wichtigsten Datenquellen zählen darüber hinaus die Weltbank, die OECD und zahlreiche UN-Organisationen. Frage 6: Eine letzte Frage zu Ihrer Sonderveröffentlichung 20 Jahre Deutsche Einheit. Bleibt die Deutsche Einheit Wunsch oder ist sie Wirklichkeit? Wirklichkeit ist die Einheit statistisch gesehen vor allem im Konsumverhalten: Hier zeigen sich zum Beispiel einheitliche Konsummuster, das heißt die Menschen in Ost und West geben gleich hohe Anteile ihres Einkommens für ähnliche Dinge aus. Wunsch bleibt die Einheit zum Beispiel für Betroffene auf dem Arbeitsmarkt. Auch von Armut und Überalterung bleibt der Osten stärker bedroht als der Westen. Richtet man den Fokus auf den Westen, bleibt zum Beispiel eine Angleichung der Kinderbetreuungsquoten momentan noch Wunsch. Abmoderation: Herr Egeler, vielen Dank für das Gespräch. Statistisches Bundesamt Wiesbaden, 29. September 2010 ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Statistisches Jahrbuch 2010</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Wed, 29 Sep 2010 11:45:04 +0200</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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      <title>ots.Audio: Audio-Beitrag zur Pressekonferenz &quot;Alleinerziehende in Deutschland - Ergebnisse des Mikrozensus 2009&quot;</title>
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      <description>ots.Audio: Audio-Beitrag zur Pressekonferenz &quot;Alleinerziehende in Deutschland - Ergebnisse des Mikrozensus 2009&quot;: Anmoderation: Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute in einer Pressekonferenz in Berlin Ergebnisse aus dem Mikrozensus 2009 zur Situation von Alleinerziehenden in Deutschland vorgestellt. Darüber sprechen wir mit Roderich Egeler, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes. Frage 1: Herr Egeler, sind Alleinerziehende inzwischen eine feste Größe in der deutschen Familienlandschaft? Und wie weit ist dieser Familientyp in Deutschland verbreitet? Antwort 1 (17 sec.): Im Jahre 2009 war fast jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern alleinerziehend. Und die Tendenz ist steigend. Gab es 1996 noch 1,3 Millionen Alleinerziehende, waren es 2009 bereits 1,6 Millionen. Frage 2: Gibt es dabei regionale Unterschiede? Antwort 2 (18 sec.):  Die gibt es, besonders zwischen Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern ist der Anteil der Alleinerziehenden mit 27% deutlich höher als im Westen, wo er nur 17% beträgt. Diese Ost-West-Unterschiede sind in vielen weiteren Aspekten zu beobachten. Frage 3: Können Sie uns dafür auch ein Beispiel nennen? Antwort 3 (20 sec.): Gerne. In Westdeutschland wird man zum Beispiel eher durch Scheidung oder Trennung vom Ehepartner zum Alleinerziehenden: das traf auf 64% der Fälle zu. Im Osten beträgt der entsprechende Anteil nur 42%. Hier sind mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden - nämlich 54% - ledig. Frage 4: Die gängige öffentliche Vorstellung lautet ja, dass Alleinerziehen Frauensache ist? Können Sie das mit Ihren Daten bestätigen? Antwort 4 (31 sec.): Im Grunde ja. Der Frauenanteil unter den Alleinerziehenden lag 2009 bei 90%. Im Umkehrschluss heißt das: Nur jeder zehnte Alleinerziehende war ein Mann. Und auffällig ist, dass Männer häufiger ältere Kinder betreuen. Etwa 36% der alleinerziehenden Väter waren für Kinder zwischen 15 und 17 Jahren verantwortlich. Bei den alleinerziehenden Müttern kümmerte sich hingegen rund ein Drittel um Kinder im Krippen- oder Vorschulalter. Frage 5: Lassen Sie uns bei den alleinerziehenden Müttern bleiben. Wie ist deren Beteiligung am Erwerbsleben? Gibt es da Unterschiede beispielsweise zu Müttern in Paarfamilien? Antwort 5 (19 sec.): Auf den ersten Blick nicht. Bei den alleinerziehenden Müttern gingen 2009 rund 60% arbeiten. Mütter in Paarfamilien waren mit 58% fast genauso häufig berufstätig. Auffällig ist aber, dass erwerbstätige Alleinerziehende häufiger in Vollzeit arbeiteten. Frage 6: Sie sagten, dass 60% der alleinerziehenden Mütter berufstätig sind. Nur diese Frauen verfügen dann natürlich auch über ein Erwerbseinkommen. Und die anderen? Antwort 6 (25 sec.): Wir stellen im Mikrozensus die Haupteinkommensquellen zur Finanzierung des Lebensunterhaltes fest. Und dabei zeigt sich, dass für etwa ein Drittel der alleinerziehenden Mütter staatliche Transferleistungen wie Hartz IV oder Sozialhilfe die wichtigste Einkommensquellen sind. Bei Müttern in Paarfamilien spielen neben dem eigenen Erwerbseinkommen vor allem die Einkünfte des Partners eine Rolle. Frage 7: Lassen Sie uns noch einmal auf die alleinerziehenden Mütter zurückkommen. Wie ist insgesamt deren finanzielle Lage einzuschätzen? Antwort 7 (25 sec.): Etwa 31% aller alleinerziehenden Mütter musste 2009 mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 1 100 Euro auskommen. Davon sind gerade Mütter mit Kleinkindern betroffen. Deutlich mehr als die Hälfte - nämlich 54% - aller alleinerziehenden Mütter mit Kindern unter drei Jahren, haben nur ein Einkommen unter 1 100 Euro. Frage 8: Wenn die finanzielle Situation vieler Alleinerziehender so schlecht ist, dann ist zu erwarten, dass sie sich viele Dinge nicht leisten können, die für andere Haushalte häufig selbstverständlich sind. Haben Sie auch dafür konkrete Zahlen? Antwort 8 (34 sec.): Ja, die haben wir. Nach eigenen Angaben verfügten zum Beispiel im Jahre 2008 19% der Alleinerziehenden nicht über genügend Mittel, um ihre Wohnung angemessen zu beheizen.  56% der Alleinerziehenden können sich nicht jedes Jahr zumindest einen einwöchigen Urlaub leisten. Und für 74% bedeuten unerwartete Ausgaben, wie zum Beispiel die Reparatur der Waschmaschine, eine kaum zu bewältigende Belastung. All diese Werte liegen weit höher als in Haushalten, in denen zwei Erwachsene leben. Abmoderation: Herr Egeler, vielen Dank für Ihre Einschätzungen zur Situation Alleinerziehender in Deutschland. ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Audio-Beitrag zur Pressekonferenz &quot;Alleinerziehende in Deutschland - Ergebnisse des Mikrozensus 2009&quot;</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:45:02 +0200</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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      <title>ots.Audio: Deutschland erlebte 2009 stärkste Rezession der Nachkriegszeit
Audio-Beitrag (Dauer 6 min.)</title>
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      <description>ots.Audio: Deutschland erlebte 2009 stärkste Rezession der Nachkriegszeit
Audio-Beitrag (Dauer 6 min.): Anmoderation: Das Statistische Bundesamt hat heute die erste 
Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt 2009 bekannt gegeben. Vor dem 
Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wurden diese 
Zahlen mit großer Spannung erwartet. Über die wirtschaftliche 
Entwicklung Deutschlands im Jahr 2009 sprechen wir daher mit Roderich
Egeler, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes.

   Frage 1: Herr Egeler, wie hat sich die deutsche Wirtschaft im 
abgelaufenen Jahr entwickelt?

   O-Ton 26 sec: Deutschland erlebte 2009 die stärkste Rezession 
seiner Nachkriegsgeschichte. Nach unserer ersten Schätzung war das 
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2009 um 5% niedriger als im Jahr
zuvor. Die Wirtschaft ist hauptsächlich im Winterhalbjahr 2008/2009 
eingebrochen - seitdem hat sich aber die Lage auf einem neuen, 
niedrigeren Niveau stabilisiert.

   Frage 2: Welche Auswirkungen hatte der wirtschaftliche Einbruch 
für den Arbeitsmarkt?

   O-Ton 18 sec: Bemerkenswert ist, dass die Auswirkungen der Krise 
auf dem Arbeitsmarkt kaum spürbar gewesen sind. Die Zahl der 
Erwerbstätigen lag 2009 bei 40,2 Millionen und damit auf der Höhe wie
im Jahr 2008 - und das war ein Rekordjahr.

   Frage 3: Worauf ist diese günstige Entwicklung zurückzuführen?

   O-Ton 17 sec: In Deutschland haben die Unternehmen bisher kaum mit
Entlassungen auf die Krise reagiert. Stattdessen haben sie häufig die
Arbeitszeit reduziert: und zwar durch Kurzarbeit, den Abbau von 
Arbeitszeitkonten oder durch tarifvertraglich geregelte Kürzungen der
Arbeitszeit.

   Frage 4: Aber unter dem Strich bleibt: Trotz wirtschaftlichem 
Einbruch hatten wir 2009 stabile Beschäftigung?

   O-Ton 20 sec: Das ist schon richtig. Die Kehrseite der Medaille 
ist natürlich, dass die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität 
erheblich zurückgegangen ist: Je Erwerbstätigen ist die Produktivität
im Vergleich zu 2008 um 4,9% gesunken. Wenn man das auf die 
Arbeitsstunden bezieht, dann waren es immerhin noch 2,2%.

   Frage 5: Kommen wir noch mal zurück zur generellen 
wirtschaftlichen Situation: Welche Branchen waren besonders von der 
Wirtschaftskrise betroffen?

   O-Ton 26 sec: Hier ist natürlich eindeutig das Produzierende 
Gewerbe zu nennen, das wegen seiner besonderen Exportabhängigkeit 
unter dieser Krise stark gelitten hat. Die reale Bruttowertschöpfung 
des Produzierenden Gewerbes stürzte 2009 mit einem Minus von fast 17%
regelrecht ab. Auch im Bereich &quot;Handel, Gastgewerbe und Verkehr&quot; ging
die Wirtschaftsleistung deutlich zurück, hier um 5,1%

   Frage 6: In früheren Zeiten war der Außenhandel ja häufig der 
Konjunkturmotor. Welche Auswirkungen hatte die weltweite 
Wirtschaftskrise auf die Exportnation Deutschland?

   O-Ton 29 sec: Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sind 2009
gegenüber dem Vorjahr drastisch gesunken, preisbereinigt um 14,7%. 
Bei den Importen fiel der Rückgang nicht ganz so stark aus, hier lag 
er bei 8,9% . Der deutsche Außenhandelüberschusses ging im Vergleich 
zum Vorjahr zurück. Alles in allem war der Außenhandel 2009 nicht 
Motor - wie wir das gewohnt sind - sondern Bremse der 
wirtschaftlichen Entwicklung.

   Frage 7: Welche Signale gingen von der Binnennachfrage aus?

   O-Ton 25 sec: Da waren die Signale sehr unterschiedlich. 
Investiert wurde deutlich weniger als 2008. Vor allem die 
Ausrüstungsinvestitionen brachen stark ein - um 20%. Vom Konsum 
gingen dagegen positive Impulse aus: Der private Konsum nahm um 0,4% 
zu - eine große Rolle spielt hierbei die Abwrackprämie. Der 
staatliche Konsum stieg sogar um 2,7%.

   Frage 8: Hatte die Krise auch Auswirkungen auf die Einkommen der 
Arbeitnehmer?

   O-Ton 29 sec: Das ist in der Tat so. Erstmals seit der 
Wiedervereinigung sind 2009 die monatlichen Bruttoentgelte je 
Arbeitnehmer wieder gesunken, und zwar um 0,4%. Noch stärker gingen 
die durchschnittlichen Nettolöhne zurück, nämlich um 0,9%.
Erwähnen möchte ich an dieser Stelle aber positiv, dass die 
Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt lediglich um 0,4% gestiegen 
sind.

   Frage 9: Der Wirtschaftseinbruch und die Konjunkturpakete dürften 
ja sicherlich zu einer Erhöhung des staatlichen Finanzierungsdefizits
geführt haben.

   O-Ton 26 sec: Ja - Bund, Länder, Gemeinden und 
Sozialversicherungen wiesen 2009 zusammen ein Finanzierungsdefizit 
von über 77 Milliarden Euro aus. Gemessen am nominalen 
Bruttoinlandsprodukt bedeutet das eine Defizitquote von 3,2%. 
Deutschland hat damit erstmals seit vier Jahren den Referenzwert des 
Maastricht-Vertrages von 3% überschritten.

   Frage 10: Und wie schätzen Sie den wirtschaftlichen Einbruch in 
Deutschland im internationalen Vergleich ein?

   O-Ton 28 sec: Deutschland - als exportabhängige Nation - war mit 
einem Minus von 5% im Jahre 2009 besonders stark von der 
Wirtschaftskrise betroffen. Damit liegt Deutschland im 
internationalen Vergleich eher hinten. Für die 27 Mitgliedstaaten der
EU hat die Europäische Kommission im vergangenen Jahr einen Rückgang 
des Bruttoinlandsproduktes von 4,1% prognostiziert - für die USA 
immerhin einen Wert von 2,5%.

   Frage 11: Herr Egeler, wie beurteilen Sie zusammenfassend die 
Entwicklung 2009?

   O-Ton 42 sec: Lassen Sie mich drei Punkte herausstreichen:
Erstens: Bemerkenswert ist trotz der Krise die bisherige Stabilität 
unseres Arbeitsmarktes. Die Zahl der Erwerbstätigen hat 2009 nur 
geringfügig nachgelassen.
Zweitens haben sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben des Staates 
dazu geführt, dass die Defizitquote erstmals seit vier Jahren den 
Referenzwert von 3% wieder überstiegen hat.
Und drittens: Deutschland hat 2009 die mit Abstand stärkste Rezession
seiner Nachkriegszeit erlebt. Aber wir stellen auch fest: In der 
zweiten Jahreshälfte hat sich die wirtschaftliche Lage auf neuen, 
niedrigeren Niveau stabilisiert.

   Abmoderation: Herr Egeler, vielen Dank für das Gespräch.

   ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur 
Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie der Beitrag 
eingesetzt wurde an desk@newsaktuell.de .

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Pressekontakt:
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Deutschland erlebte 2009 stärkste Rezession der Nachkriegszeit
Audio-Beitrag (Dauer 6 min.)</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Wed, 13 Jan 2010 09:14:27 +0100</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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    <item>
      <title>ots.Audio: Audio-Beitrag (Dauer 5:38 min.)
Textvorlage für die Aufnahme einer Audio-Datei anlässlich der Pressekonferenz &quot;Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis 2060&quot;</title>
      <guid>http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=1514281</guid><link>http://www.presseportal.de/audio/135046_antwortenbevoelkerungsvorausberechnung.mp3</link>
      <description>ots.Audio: Audio-Beitrag (Dauer 5:38 min.)
Textvorlage für die Aufnahme einer Audio-Datei anlässlich der Pressekonferenz &quot;Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis 2060&quot;: Anmoderation: Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute in 
einer Pressekonferenz in Berlin die neuesten Ergebnisse der 12. 
koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung vorgestellt. Über die 
zukünftige Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland sprechen wir 
mit Roderich Egeler, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes.

   Frage 1: Herr Egeler, wie wird sich die Bevölkerung in Deutschland
in den kommenden Jahrzehnten entwickeln?

   Antwort: Wir sind bereits heute Zeugen der demografischen 
Veränderungen: Unsere Bevölkerung nimmt seit 2003 ab und sie wird 
durchschnittlich immer älter. Diese Entwicklungen werden die 
Bevölkerung auch in den kommenden Jahrzehnten prägen.

   Frage 2: Und wodurch wird dieser demografische Wandel verursacht?

   Antwort: Insbesondere das anhaltend niedrige Geburtenniveau und 
die steigende Lebenserwartung führen zu einer Alterung der 
Bevölkerung. Der aktuelle Altersaufbau mit einem hohen Anteil an 
Menschen im mittleren Alter und wenigen jungen Menschen verschärft 
diese Entwicklung zusätzlich.

   Frage 3: Herr Egeler, sie sprechen davon, dass es immer mehr 
ältere Menschen geben wird. Wie wird sich die Altersstruktur genau 
verschieben?

   Antwort: Ich möchte Ihnen die Veränderungen der Alterstruktur 
einmal an einer Variante erläutern, die wir als untere Grenze der 
&quot;mittleren&quot; Bevölkerung bezeichnen: Heute hat ungefähr jeder fünfte 
Mensch in Deutschland das 65. Lebensjahr erreicht. Im Jahre 2060 wird
nach unserer Berechnung bereits jeder Dritte 65 Jahre und älter sein.
Besonders auffällig ist dabei die wachsende Zahl der Hochbetagten, 
also der Menschen im Alter von 80 Jahren und älter: Heute zählen etwa
5% der Bevölkerung in Deutschland zu den Hochbetagten. Unsere 
Vorausberechnung hat ergeben, dass in fünfzig Jahren etwa 14% - also 
jeder Siebte - 80 Jahre und älter sein wird.

   Frage 4: Und was bedeutet dieser Anstieg der Älteren für die 
jüngeren Generationen?

   Antwort: Während die Zahl der älteren Menschen steigt, wird es 
immer weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter geben. Stehen der 
Bevölkerung im Erwerbsalter immer mehr Seniorinnen und Senioren 
gegenüber, hat das natürlich auch Folgen für die sozialen 
Sicherungssysteme. Beispielsweise verschlechtert sich das 
zahlenmäßige Verhältnis von potenziellen Rentenempfängern und 
potenziellen Renteneinzahlern.

   Frage 5: Kann die Rente mit 67 diese Entwicklung stoppen?

   Antwort: Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre 
bedeutet weniger Menschen im Renten- und mehr im Erwerbsalter. Nach 
unserer Modellrechnung führt eine Verschiebung der Altersgrenze von 
65 auf 67 Jahre zu einer um maximal zwei Millionen höheren 
Bevölkerung im Erwerbsalter für das Jahr 2060. Die Rente mit 67 
bedeutet also, dass sich das Verhältnis von Senioren und Menschen im 
Erwerbsalter nicht ganz so gravierend verschlechtert, aufhalten wird 
die Rente mit 67 diese Verschiebung allerdings nicht. Gleichzeitig, 
und auch das ist eine Folge der Rente mit 67, die mitbedacht werden 
muss, erhält die Gruppe der Älteren innerhalb des Erwerbsalters ein 
stärkeres Gewicht.

   Frage 6: Sie haben die ältere Gruppe im Erwerbsalter angesprochen.
Wie verändert sich die Struktur der Bevölkerung im Erwerbsalter?

   Antwort: Für die Bevölkerung im Erwerbsalter gibt es zwei zentrale
Entwicklungen:
Zum einen wird die Zahl der Menschen im Erwerbsalter bis 2060 sinken.
Im selben Zeitraum wird sich das Verhältnis innerhalb der Bevölkerung
im erwerbsfähigen Alter hin zu den Älteren verschieben: Heute stellen
die 50- bis 65-Jährigen 31% der Bevölkerung im Erwerbsalter. Eine 
besonders einschneidende Veränderung erwartet die deutsche Wirtschaft
zum ersten Mal bereits in zehn Jahren: Zwischen 2017 und 2024 werden 
die 50- bis unter 65-Jährigen 40% des Erwerbspersonenpotenzials 
ausmachen.

   Frage 7: Kann diese Entwicklung Ihrer Meinung nach aufgehalten 
werden?

   Antwort: Selbst wenn man von steigenden Zuwanderungszahlen und 
einer höheren Geburtenhäufigkeit ausgeht, wird sich diese Entwicklung
nicht aufhalten lassen. Beides würde allerdings die Alterung und 
Schrumpfung etwas abbremsen und die Belastung mildern, die auf die 
Bevölkerung im Erwerbsalter zukommen wird.

   Frage 8: Herr Egeler, wie beurteilen Sie die Entwicklung der 
Bevölkerung in Deutschland?

   Antwort: Wir müssen uns auf die Konsequenzen des Rückgangs und der
Alterung der Gesamtbevölkerung einstellen. Diese Prozesse können 
nicht mehr aufgehalten werden. Der demografische Wandel wird eine der
wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der 
nächsten Jahrzehnte sein.

   Frage 9: Eine letzte Frage, Herr Egeler. Wie kann man überhaupt 
voraussehen, wie die Bevölkerung in 50 Jahren sein wird?

   Antwort: Natürlich sind wir keine Hellseher. Wir haben aber Daten 
über die heutige Bevölkerung und über den Verlauf der bisherigen 
demografischen Entwicklungen. Davon ausgehend treffen wir bestimmte 
Annahmen zu Geburtenverhalten, Lebenserwartung und Wanderung. So 
kommen wir zu mehreren Varianten, die eine Spanne aufzeigen, 
innerhalb deren sich die Bevölkerung entwickeln wird, sofern die 
Annahmen eintreffen. Wir rechnen quasi voraus. Deshalb bezeichnen wir
unsere Modelle als &quot;Vorausberechnungen&quot;.

   Abmoderation: Herr Egeler, vielen Dank für Ihre Einschätzung der 
Bevölkerungsentwicklung.

   Statistisches Bundesamt

   Wiesbaden, 18. November 2009

   Herausgeber:
© Statistisches Bundesamt
Pressestelle

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      <itunes:subtitle>ots.Audio: Audio-Beitrag (Dauer 5:38 min.)
Textvorlage für die Aufnahme einer Audio-Datei anlässlich der Pressekonferenz &quot;Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis 2060&quot;</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:45:02 +0100</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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    </item>
    <item>
      <title>ots.Audio: O-Töne zur &quot;Zahl der Woche&quot;: Zum Valentinstag - Rosen aus Amsterdam</title>
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      <description>ots.Audio: O-Töne zur &quot;Zahl der Woche&quot;: Zum Valentinstag - Rosen aus Amsterdam: Das Statistische Bundesamt hat heute seine &quot;Zahl der Woche&quot; unter 
der Überschrift &quot;Zum Valentinstag: Rosen aus Amsterdam&quot; 
veröffentlicht. Im Hinblick auf den bevorstehenden Valentinstag (14. 
Februar 2009) sprechen wir mit Dr. Susanne Meyer, 
Außenhandels-Expertin des Statistischen Bundesamtes, über die 
Blumenimporte nach Deutschland.

   Frage 1: Frau Dr. Meyer, welches ist die beliebteste Blume in 
deutschen Blumenläden?

   O-Ton 11 sec: Bei Schnittblumen ist es offensichtlich die Rose. In
den ersten elf Monaten des letzten Jahres wurden über eine Milliarde 
Rosen nach Deutschland importiert und die hatten einen Wert von 214 
Millionen Euro.

   Frage 2: Wo kommen die Rosen vorwiegend her?

   O-Ton 25 sec: Der größte Anteil der Rosen - über 700 Millionen 
Stück - kommen aus den Niederlanden. Und die haben einen Wert von 175
Millionen Euro. Ohnehin stammen die meisten Blumenimporte nach 
Deutschland aus den Niederlanden. Von Januar bis November 2008 wurden
Schnittblumen im Gesamtwert von über 680 Millionen Euro eingeführt 
und davon kamen allein aus den Niederlanden Blumen im Werte von über 
600 Millionen Euro.

   Die vollständige &quot;Zahl der Woche&quot; vom 10. Februar 2009 ist im 
Internet zu finden unter:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/zdw/2009/PD09__006__p002

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      <itunes:subtitle>ots.Audio: O-Töne zur &quot;Zahl der Woche&quot;: Zum Valentinstag - Rosen aus Amsterdam</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:00:40 +0100</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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    </item>
    <item>
      <title>ots.Audio: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2008 nur noch mit moderatem Wachstum (Audio-Beitrag, Dauer 6 min.)</title>
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      <description>ots.Audio: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2008 nur noch mit moderatem Wachstum (Audio-Beitrag, Dauer 6 min.): Das Statistische Bundesamt hat heute die erste Schätzung für das 
Bruttoinlandsprodukt 2008 bekannt gegeben. Vor dem Hintergrund der 
weltweiten Finanzkrise und allgemeiner Rezessionsängste wurden diese 
Zahlen mit großer Spannung erwartet. Über die wirtschaftliche 
Entwicklung Deutschlands im Jahr 2008 sprechen wir mit Roderich 
Egeler, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes.

   Frage 1: Herr Egeler, wie hat sich die deutsche Wirtschaft im 
abgelaufenen Jahr entwickelt?

   O-Ton 18 sec: Deutlich schwächer als in den beiden vorangegangenen
Jahren. Unsere erste Schätzung für 2008 ergab, dass das 
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 1,3% höher war als ein Jahr 
zuvor. 2007 hatten wir noch ein Wachstum von 2,5% und 2006 da war es 
sogar 3%.

   Frage 2: In den vergangenen Jahren kamen große Wachstumsimpulse 
aus dem Ausland. War das auch im Jahr 2008 so?

   O-Ton 25 sec: Im Gegenteil. Vom Außenhandel gingen 2008 sogar 
negative Effekte aus auf die wirtschaftliche Entwicklung. Die 
deutschen Exporte stiegen mit 3,9% deutlich schwächer als in den 
letzten beiden Jahren. Gleichzeitig erhöhten sich die Importe um 
5,2%. Der Außenhandelssaldo ist im Vergleich zu 2007 gesunken, so 
dass wir daraus einen bremsenden Effekt auf die 
Wirtschaftsentwicklung feststellen müssen.

   Frage 3: Dies bedeutet also, dass die Binnennachfrage die 
Konjunktur im Jahr 2008 gestützt hat?

   O-Ton 43 sec: Das muss man differenzieren:
Was den privaten Konsum angeht, kann man das nicht sagen. Die 
privaten Konsumausgaben sind preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr 
unverändert geblieben. Sie haben also nichts zum Wirtschaftswachstum 
beigetragen.
Die positiven Effekte kamen von den anderen Komponenten der 
Binnennachfrage. Entscheidend war dabei, dass die Bruttoinvestitionen
mit einem Zuwachs von 6,1% das gute Ergebnis des Vorjahres noch 
einmal übertroffen haben. Dabei erhöhten die Unternehmen ihre 
Ausrüstungsinvestitionen um 5,3% und die Bauinvestitionen stiegen um 
2,7%. Und schließlich hat auch der Konsum des Staates um 2,2% im 
Jahre 2008 deutlich zugenommen.

   Frage 4: Welche Branchen haben denn 2008 besonders zum 
Wirtschaftswachstum beigetragen und gab es Bereiche, in denen die 
Entwicklung stagnierte?

   O-Ton 41 sec: Insgesamt hatten wir eine positive Entwicklung in 
allen Wirtschaftsbereichen.
Allerdings zeigten die beiden Bereiche, die für die deutsche 
Wirtschaft die größte Bedeutung haben, eine deutlich nachlassende 
Dynamik: Im produzierenden Gewerbe stieg die preisbereinigte 
Bruttowertschöpfung nur noch um 0,7%; 2007 hatte sie noch um 5,2% 
zugelegt. Und im Bereich Finanzierung, Vermietung und 
Unternehmensdienstleister betrug das Wachstum 2008 nur noch 1,7% nach
3,6% im Jahr 2007.
Einen Punkt möchte ich hier noch besonders betonen: Das Baugewerbe 
hatte mit 3,3% eine überdurchschnittliche Zuwachsrate.

   Frage 5: Hat denn das Wirtschaftswachstum von 1,3% ausgereicht, um
positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt zu erzielen?

   O-Ton 31 sec: Wir haben hier zunächst einmal erfreuliche 
Ergebnisse zu vermelden: Die Zahl der Erwerbstätigen lag im 
Durchschnitt des Jahres 2008 mit 40,4 Millionen auf dem Höchststand 
seit der Wiedervereinigung. Gleichzeitig ging auch die Zahl der 
Erwerbslosen um 471 000 Personen auf 3,1 Millionen zurück.
Allerdings müssen wir am aktuellen Rand, das heißt in unseren 
Ergebnissen der unmittelbar zurückliegenden Monate feststellen, dass 
allmählich die konjunkturelle Abschwächung auch am Arbeitsmarkt 
angekommen ist.

   Frage 6: Wirtschaftswachstum und steigende Beschäftigung sind eine
Seite. Haben auf der anderen Seite die Arbeitnehmer aber auch 
einkommensmäßig von der positiven Entwicklung profitiert?

   O-Ton 29 sec: Auf den ersten Blick: Ja.
Die monatlichen Bruttolöhne und -gehälter sind je Arbeitnehmer um 
2,3% gestiegen, die entsprechenden Nettolöhne und -gehälter um 1,4%. 
Bei den Bruttoentgelten war dies der größte Zuwachs seit 1995, bei 
den Nettoentgelten seit 2004.
Diese auf den ersten Blick positive Entwicklung relativiert sich 
jedoch vor dem Hintergrund der hohen Inflationsrate von 2,6% im Jahre
2008.

   Frage 7: Wie weit ist der Staat denn von einem ausgeglichenen oder
sogar positiven Finanzierungssaldo entfernt?

   O-Ton 27 sec: Hier hat sich die positive Entwicklung der letzten 
Jahre fortgesetzt. Nach unseren vorläufigen Berechnungen hatten Bund,
Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammen genommen ein 
Finanzierungsdefizit von 1,6 Milliarden Euro. Gemessen am 
Bruttoinlandsprodukt bedeutet dies eine Defizitquote von 0,1%. Das 
Ziel eines ausgeglichenen Finanzierungssaldos wurde also nur knapp 
verfehlt.

   Frage 8: Wie schätzen Sie das deutsche Wachstum 2008 im 
internationalen Vergleich ein?

   O-Ton 31 sec: Die Europäische Kommission hat im vergangenen Herbst
für die Eurozone ein jährliches Wachstum für 2008 von 1,2% 
prognostiziert. Für die 27 Mitgliedstaaten der EU ein Plus von 1,4%. 
Für die USA rechnet die Kommission mit einem Wachstum von 1,5% und 
für Japan + 0,4%. Mit den von uns berechneten 1,3% Wachstum hat sich 
Deutschland also gut behauptet.

   Frage 9: Herr Egeler, wie beurteilen Sie zusammenfassend die 
Wirtschaftslage in Deutschland?

   O-Ton 39 sec: Mit gemischten Gefühlen:
Sicherlich kann man für das Jahr 2008 insgesamt positiv feststellen, 
dass wir im Jahresdurchschnitt noch ein Wirtschaftswachstum 
erzielten, auch wenn es geringer ausgefallen ist als in den 
Vorjahren. Positiv ist auch, dass die Erwerbstätigenzahl einen 
Rekordstand erreicht hat und der Staat einen nahezu ausgeglichenen 
Finanzierungssaldo ausweist. Aber bereits seit dem zweiten Quartal 
mussten wir eine Abkühlung der Konjunktur feststellen. Und 
schließlich: Wenn wir uns die jüngsten Ergebnisse unserer 
Konjunkturindikatoren anschauen, dann müssen wir doch eher 
pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden 
Monate blicken.

   Herr Egeler, vielen Dank für Ihre Einschätzung der 
wirtschaftlichen Entwicklung im vergangenen Jahr und für die 
Ausblicke auf 2009.

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Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie der Beitrag 
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      <itunes:subtitle>ots.Audio: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2008 nur noch mit moderatem Wachstum (Audio-Beitrag, Dauer 6 min.)</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Wed, 14 Jan 2009 09:20:32 +0100</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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    </item>
    <item>
      <title>ots.Audio: Familienland Deutschland</title>
      <guid>http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=1232903</guid><link>http://www.presseportal.de/audio/99351_familienland-nur-antworten.mp3</link>
      <description>ots.Audio: Familienland Deutschland: Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute in einer 
Pressekonferenz in Berlin zentrale Daten aus unterschiedlichen 
Statistiken zur aktuellen Situation von Familien in Deutschland 
vorgestellt. Über die Bedeutung der unterschiedlichen Familienformen,
über Ergebnisse zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie über 
die finanzielle Situation von Familien sprechen wir mit Karl Müller, 
Abteilungspräsident im Statistischen Bundesamt.

   Frage 1: Herr Müller, die Zahl der Eheschließungen ist seit Jahren
rückläufig. Kann man trotzdem immer noch von einer zentralen Rolle 
sprechen, die der Ehe bei der Familienbildung zukommt?

   O-Ton 31 sec: Ja, das kann man. In der Tat ist die Zahl der 
Eheschließungen seit den 90er Jahren rückläufig und das 
durchschnittliche Heiratsalter steigt bei Männern und Frauen an. Aber
dennoch ist es so, dass die Entscheidung, eine Familie zu gründen, 
beziehungsweise Kinder zu haben, sehr stark an die Ehe gekoppelt ist.
So sind von den im Jahre 2006 in Deutschland geborenen Kindern 70 
Prozent in eine Ehe hineingeboren. Und drei Viertel aller Familien 
mit minderjährigen Kindern sind Ehepaare.

   Frage 2: Die traditionelle Familienform Ehe spielt also nach wie 
vor eine zentrale Rolle bei der Familienbildung. Gilt dies für alle 
Bevölkerungsgruppen gleichermaßen?

   O-Ton 33 sec: Es gibt Unterschiede zwischen Familien mit 
Migrationshintergrund und solchen ohne Migrationshintergrund. Bei den
Familien mit Migrationshintergrund - die im Übrigen 27 Prozent aller 
in Deutschland lebenden Familien ausmachen - ist die Lebensform der 
Ehe noch ausgeprägter als bei den Familien ohne 
Migrationshintergrund. So haben 82 Prozent der Familien mit 
Migrationshintergrund die Lebensform der Ehe, während es bei Familien
ohne Migrationshintergrund nur 71 Prozent sind.

   Frage 3: Sie sprechen Familien mit Migrationshintergrund an. 
Zeigen sich außer bei der Familienform noch andere Unterschiede zu 
Familien ohne Migrationshintergrund?

   O-Ton 27 sec: Ja, bei der Kinderzahl gibt es ebenfalls 
Unterschiede. Familien mit Migrationshintergrund sind häufig 
kinderreich. Kinderreich ist so definiert, dass sind Familien mit 
mindestens drei minderjährigen Kindern. Legt man diese Definition zu 
Grunde, so sind 16 Prozent der Familien mit Migrationshintergrund 
kinderreiche Familien, aber nur 9 Prozent der Familien ohne 
Migrationshintergrund sind kinderreich.

   Frage 4: Ein wichtiges Thema insbesondere für Mütter und Väter ist
die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Haben Sie Erkenntnisse 
darüber, wie Eltern diesen Balanceakt bewerkstelligen?

   O-Ton 23 sec: Ja, wir haben Ergebnisse zur Frage, wie Paare - 
darunter sind Ehepaare und Lebensgemeinschaften zu verstehen - ihr 
Familien- und ihr Erwerbsleben organisieren. Bei rund der Hälfte der 
Paare mit mindestens einem Kind unter 15 Jahren arbeiten beide 
Partner. Bei 35 Prozent der Paare arbeitet nur der Vater und bei 5 
Prozent arbeitet nur die Mutter.

   Frage 5: Welche Unterschiede bestehen zwischen Müttern und Vätern 
beim Bezug von Elterngeld?

   O-Ton 36 sec: Allgemein lässt sich sagen, dass das Elterngeld bei 
den Vätern hoch im Kurs steht. Sie nehmen jedoch die Leistungen aus 
dem Elterngeld deutlich kürzer in Anspruch, als dies die Mütter tun. 
Der Väteranteil beim Elterngeld ist kontinuierlich gestiegen und 
beträgt für die im Jahre 2007 geborenen Kinder inzwischen 12 Prozent.
Zwei Drittel der Väter, die vor der Geburt des Kindes erwerbstätig 
waren, haben das Elterngeld nur für zwei Monate in Anspruch genommen.
Dagegen haben 85 Prozent der vor der Geburt erwerbstätigen Mütter das
Elterngeld für ein Jahr in Anspruch genommen.

   Frage 6: Und wie steht es um die Möglichkeiten der 
Kindertagesbetreuung für berufstätige Eltern?

   O-Ton 31 sec: Hier gibt es nach wie vor große Unterschiede 
zwischen Ost und West, das heißt zwischen den neuen und den alten 
Bundesländern, insbesondere was die Tagesbetreuung der unter 
Dreijährigen anbetrifft. Im früheren Bundesgebiet wurde für 10 
Prozent der unter dreijährigen Kinder eine Tagesbetreuung in Anspruch
genommen. In den neuen Bundesländern waren es 41 Prozent und 
deutschlandweit waren 320 000 Kinder unter drei Jahren - und somit 16
Prozent der Kinder dieser Altersgruppe - in Kindertagesbetreuung.

   Frage 7: Die Lebensbedingungen von Familien sind eng verknüpft mit
deren finanziellen Kapazitäten. Gibt es Familien, die stärker 
armutsgefährdet sind als andere?

   O-Ton 28 sec: Eindeutig ja. Alleinerziehende sind stark 
überproportional von Armutsgefährdung betroffen. Im Jahre 2005 waren 
26 Prozent dieser Familien armutsgefährdet. Bei Familien mit 
mindestens zwei Erwachsenen waren es dagegen nur 9 Prozent. Hinzu 
kommt, dass ab dem dritten minderjährigen Kind ein erhöhtes 
Armutsrisiko besteht. So sind 42 Prozent aller Alleinerziehenden mit 
drei und mehr Kindern armutsgefährdet.

   Frage 8: Kommen Familien schlechter mit ihrem monatlichen 
Einkommen zurecht als Haushalte ohne Kinder?

   O-Ton 29 sec: Ich würde sagen ja. Ungefähr 58 Prozent der 
armutsgefährdeten Familien geben an, nur schlecht mit ihrem 
monatlichen Einkommen auszukommen. Bei den armutsgefährdeten 
Haushalten ohne Kinder waren es dagegen nur 45 Prozent. Interessant 
ist auch, dass 25 Prozent der nicht armutsgefährdeten Familien 
angeben, Probleme mit ihrem Einkommen zu haben. Bei den nicht 
armutsgefährdeten Haushalten ohne Kinder sind es dagegen nur 17 
Prozent.

   Frage 9: Herr Müller, können Sie die Situation von Familien in 
Deutschland in wenigen Sätzen zusammenfassen?

   O-Ton 29 sec: Die Ehe ist nach wie vor die ganz überwiegende 
Familienform. Bei Familien mit zwei Elternteilen arbeiten häufig 
beide Partner. Immer mehr Väter nehmen Elterngeld in Anspruch, 
allerdings für eine deutlich kürzere Zeit als die Mütter. Die 
Betreuungsquote bei den unter dreijährigen Kindern ist in den neuen 
Bundesländern deutlich höher als in den alten Bundesländern. Und 
alleinerziehende und kinderreiche Familien haben tendenziell ein 
erhöhtes Armutsrisiko.

   Vielen Dank, Herr Müller, für Ihre Darstellung der Situation der 
Familien in Deutschland. Weitere Details können auf der Internetseite
www.destatis.de nachgelesen werden.

   2

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E-Mail: presse@destatis.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Familienland Deutschland</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2008 11:45:05 +0200</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

      <enclosure url="http://www.presseportal.de/audio/99351_familienland-nur-antworten.mp3" length="" type="audio/mpeg" />
    </item>
    <item>
      <title>ots.Audio: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2007 mit robustem Wachstum</title>
      <guid>http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=1117394</guid><link>http://www.presseportal.de/audio/85459_bip2007-antworten.mp3</link>
      <description>ots.Audio: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2007 mit robustem Wachstum: Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute die erste 
Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt 2007 bekannt gegeben. Danach 
ist die deutsche Wirtschaft im zweiten Jahr hintereinander kräftig 
gewachsen. Deutliche Wachstumsimpulse kamen im vergangenen Jahr 
sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland. Über die 
wirtschaftliche Entwicklung 2007 in Deutschland sprechen wir mit 
Walter Radermacher, dem Präsidenten des Statistischen Bundesamtes.

   Frage 1: Herr Radermacher, wie hat sich die deutsche Wirtschaft im
abgelaufenen Jahr entwickelt?

   O-Ton 24 sec: &quot;Ich würde sagen: gut. Die deutsche Wirtschaft ist 
im vergangenen Jahr nämlich wieder kräftig gewachsen. Unsere erste 
Schätzung für 2007 ergab, dass das preisbereinigte 
Bruttoinlandsprodukt um 2,5% höher war als im Jahr zuvor. Die 
Wirtschaftsleistung ist damit im zweiten Jahr hintereinander deutlich
gewachsen. Für das letzte Jahr möchte ich deswegen den Begriff 
&apos;robustes&apos; Wachstum verwenden, weil doch die Umstände schwieriger 
waren als im Jahr zuvor.&quot;

   Frage 2: Inwieweit hat denn die Binnenkonjunktur zu diesem 
kräftigen Wirtschaftswachstum  beigetragen?

   O-Ton 27 sec: &quot;Die &apos;good news&apos; zuerst: Die Unternehmen haben ihre 
Investitionen in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge gegenüber dem 
Vorjahr um gut 8% erhöht.
Nun die &apos;bad news&apos;: Die privaten Haushalte haben sich beim Konsum 
deutlich zurückgehalten. Denken Sie aber an die 
Mehrwertsteuererhöhung im Jahr 2007, die dazu geführt hat, dass die 
Verbraucher viele Anschaffungen bereits in das Jahr 2006 vorgezogen 
haben.&quot;

   Frage 3: Welche Rolle für das Wachstum spielte der Außenhandel?

   O-Ton 29 sec: &quot;Die Nachfrage aus dem Ausland nach Produkten &apos;Made 
in Germany&apos; ist weiter ungebrochen und hat uns beim Export einen 
Zuwachs von 8,3% beschert. Die Importe sind deutlich schwächer 
angestiegen, nämlich nur um 5,7%. Die deutsche Wirtschaft hat 2007 
wieder einen Exportüberschuss erzielt, der mehr als die Hälfte des 
Wirtschaftswachstums getragen hat. Von Verkäufen auf dem Weltmarkt 
gingen also größere Wachstumsimpulse aus als von Konsum und 
Investitionen in Deutschland.&quot;

   Frage 4: Hat das Wirtschaftswachstum alle Branchen gleichermaßen 
erfasst oder gibt es Unterschiede?

   O-Ton 17 sec: &quot;Wir haben für alle Wirtschaftsbereiche eine 
erfreuliche Entwicklung festgestellt. Ein kräftiges Plus verzeichnete
aber insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, dessen 
Bruttowertschöpfung um 6,2% angestiegen ist. Eine ähnlich hohe 
Zuwachsrate erreichte dieser Bereich zuletzt im Jahr 2000.&quot;

   Frage 5: Hat die positive Wirtschaftsentwicklung denn auch zu 
einem Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt geführt?

   O-Ton 21 sec: &quot;Eindeutig ja. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im 
vergangenen Jahr um rund 650 000 Personen auf insgesamt 
39,7 Millionen angestiegen. Das ist der höchste Stand seit der 
Wiedervereinigung. Gleichzeitig sank die Zahl der Erwerbslosen 
gegenüber dem Vorjahr um rund 640 000 Personen auf 3,6 Millionen.&quot;

   Frage 6: Inwieweit kommt dieser Wirtschaftsaufschwung denn auch 
bei den normalen Arbeitnehmern an?

   O-Ton 24 sec: &quot;Die Bruttolöhne und -gehälter sind in der Summe 
gegenüber dem Vorjahr um 3,1% und die Nettolöhne und- gehälter um 
2,3% gestiegen. Das sind deutlich höhere Zuwachsraten als im Jahr 
2006. Aber auch die Zahl der Arbeitnehmer ist gewachsen, nämlich um 
1,7%. Die durchschnittlichen Nettolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer
waren deshalb nur um 0,5% höher als im Vorjahr.&quot;

   Frage 7: Wie hat sich denn im vergangenen Jahr das Staatsdefizit 
entwickelt?

   O-Ton 28 sec: &quot;Unsere Berechnungen - die sind im Moment allerdings
noch vorläufig - haben ergeben, dass Bund, Länder, Gemeinden und 
Sozialversicherungen im Jahr 2007 einen ausgeglichenen 
Finanzierungssaldo haben. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt ergibt
sich daraus eine schwarze Null. Seit 1991 war der Saldo immer negativ
gewesen. Nur im Jahr 2000 sorgten die Einnahmen aus der Versteigerung
der UMTS-Lizenzen für einen positiven Saldo.&quot;

   Frage 8: Wie schätzen Sie das deutsche Wachstum 2007 im 
internationalen Vergleich ein?

   O-Ton 26 sec: &quot;Die Europäische Kommission hat für die Eurozone ein
Wachstum von 2,6% und für die 27 Mitgliedstaaten von 2,9% 
vorausgesagt. Für die USA rechnet die Kommission im Jahr 2007 mit 
einem Wachstum von 2,1% und für Japan von 1,9%. Mit den von uns 
berechneten 2,5% Wachstum liegt Deutschland - so meine ich - auf 
einem guten Mittelfeldplatz.&quot;

   Frage 9: Herr Radermacher, wie beurteilen Sie zusammenfassend die 
Wirtschaftslage in Deutschland?

   O-Ton 31 sec: &quot;Überwiegend positiv: Wir hatten im zweiten Jahr 
hintereinander ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Die Zahl der 
Erwerbstätigen ist stark angestiegen und hat den höchsten Stand seit 
der Wiedervereinigung erreicht. Der Staat weist einen ausgeglichenen 
Finanzierungssaldo auf.

   Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen: die Entwicklung der 
Verbraucherpreise. Die Preise lagen um 2,2% höher als im Vorjahr. 
Eine so hohe Preissteigerung hatten wir seit 1994 nicht mehr.

   Insgesamt ist aber mein Fazit: Mehr Licht als Schatten.&quot;

   Vielen Dank, Herr Radermacher, für Ihre Einschätzung der 
wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Weitere Details können auf der 
Internetseite www.destatis.de nachgelesen werden.

   Weitere Auskünfte gibt:
Petra Kucera,
Telefon: (0611) 75-2838
E-Mail: petra.kucera@destatis.de

   ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
   Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch 
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben 
an desk@newsaktuell.de.



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Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de</description>
      <itunes:subtitle>ots.Audio: Deutsche Wirtschaft im Jahr 2007 mit robustem Wachstum</itunes:subtitle>
      <author>ots.Audio@newsaktuell.de</author>
      <itunes:author>Statistisches Bundesamt</itunes:author>
      <pubDate>Tue, 15 Jan 2008 09:29:13 +0100</pubDate>
      <category>Wirtschaft</category>

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