Neue OZ: Kommentar zu Film / Filmstadt / Nordrhein-Westfalen

12.03.2010 | 22:00 Uhr

    Osnabrück (ots) - Die Hollywood Hills schwanken!

    Babelsberg bebt, die Hollywood Hills schwanken: Mülheim an der Ruhr ist Filmstadt! Düren folgt! Zwei neue, mächtige Player im Kampf um die Blockbuster-Budgets. Amerika dreht ja immer öfter in Deutschland. Was haben die Orte zu bieten? In Mülheim gibt es Helge Schneider und eine prima JVA für Knastfilme, in Düren eine Autobahn. Wie in den anderen 33 NRW-Filmstädten - darunter so glamouröse Orte wie Fröndenberg und Kreis Mettmann - hofft auch hier die aufgeregte Verwaltung, dass Tarantino anruft. Filme bringen Geld in Kommunen und machen dem bedrückten Stadtmarketing Mut.

    Allerdings fordern Filmteams auch Geld. Deshalb interessieren sie sich nicht für Nonsens-Labels, sondern für Fördertöpfe. Ob der Drehort dann Filmstadt heißt, ist Produzenten egal - solange die Filmstiftung zahlt. Trotzdem wäre Mülheim Ruhm zu wünschen. Schon damit sich endlich die Schreibweise einprägt: Ohne H wie Hollywood.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/meldung/1577236 abgerufen werden.