Zucker und Stimmung im Keller / Warum Partner von Diabetikern manchmal starke Nerven brauchen

05.03.2010 | 08:35 Uhr

    Baierbrunn (ots) - Wer Diabetes hat, muss häufig Insulin spritzen oder Tabletten nehmen, um seinen Blutzuckerspiegel in den Normalbereich zu senken. Gelegentlich sinkt der Zucker dann zu tief. Bei einer starken Unterzuckerung werden viele Diabetiker unruhig, mitunter auch aggressiv - eine Folge des Zuckermangels im Gehirn. "Für den Partner ist das oft eine schwierige Situation", so die Psychologin Dr. Andrea Beneke im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Sie rät: "Aggressives Verhalten eines unterzuckerten Diabetikers sollte man nicht persönlich nehmen". Wichtig sei es, ruhig zu bleiben und den Diabetiker davon zu überzeugen, dass er etwas Süßes isst oder trinkt, um seinen Zuckerspiegel wieder anzuheben. Diabetikern, die die Warnzeichen einer Unterzuckerung - beispielsweise Schwitzen oder Herzklopfen - nicht mehr spüren, könne ein Unterzucker-Wahrnehmungstraining helfen, das zum Beispiel in Schwerpunkt-Praxen oder Kliniken angeboten wird.

    Weitere Infos zu Unterzucker und wie sie ihn erkennen unter www.diabetes-ratgeber.net/Unterzucker

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    Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 3/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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