
ots.Audio: Spielwarentrends von heute und morgen auf der Spielwarenmesse 2010
04.02.2010 | 07:11 UhrNürnberg (ots) -
Seit heute ist Nürnberg wieder der Treffpunkt internationaler Spielwaren-Experten. Am Vorabend feierte die Spielwarenmesse Eröffnung. Von Donnerstag bis Dienstag (4.-9. Februar) zeigen über 2.600 Aussteller aus 64 Ländern ihre Neuheiten. Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG:
Cut01 Kick(0:35):
"Die Messe selbst hat natürlich eine sehr harmonische Mischung zwischen einerseits den großen Markenherstellern weltweit und andererseits den Massenprodukten, die insbesondere aus Asien kommen. Wobei die Markenartikler bei uns Nürnberg im Vormarsch sind und auch die dominierende Klientel darstellen. Und das wird auch der Trend sein. Der Kunde kauft bewusst Qualität. Er kauft ökologisches Spielzeug und er kauft edukatives, also Lernspielzeug. Diese Dinge stehen im Vordergrund, wobei dann die Marke das noch ergänzend unterstützt."
Moderation:
Fünf Trends hat die Branche dieses Jahr für Spielzeug ausgemacht. Immer mehr Spiele gehen online und schaffen Verbindungen zum Spieler über das Internet. Ökologie und Nachhaltigkeit sind ebenfalls eindeutig Trend. Dabei geht es nicht nur um grüne Spielideen, sondern auch um ökologisch sinnvolle Materialien, zum Beispiel Bambus. Dabei müssen die Spiele gar nicht teurer werden - denn auch das ist eine Strömung: Viel Spiel für kleines Geld. Außerdem: Es wird wieder mehr Zuhause gespielt und zwar mit viel High-Tech.
Doch neben den vielen neuen Spielzeugen und -Ideen hat die Spielwarenmesse für Branchenprofis noch einiges mehr zu bieten. Neu für Nürnberg und die Spielwarenmesse ist der "Internationale Spielwarenkongress", der am 8. und 9. Februar im Congress Center stattfindet. Hier kommen Hersteller, Händler, Experten und Wissenschaftler zusammen, um über die verschiedenen Facetten des Spielens zu diskutieren. Ernst Kick:
Cut02 Kick(0:25):
"Die Idee kommt aus dem Bedarf des Marktes. Wobei bei den Herstellern das Thema Sicherheit an vorderster Front steht. Wir bekennen uns zu diesem Thema und wollen das auch aktiv unterstützen. Und hier werden wir erstmals auf dem Nürnberger Podium die unterschiedlichen Richtlinien der Kontinente USA, Europa und Asien miteinander diskutieren und gegenüber stellen."
Moderation:
Schon am Vortag der Messe kamen in Nürnberg die Gurus der Branche zusammen, um das Spielzeug der Zukunft zu denken. "Building the future" hieß ein international besetztes Podium von Spielzeug-Insidern und Trendforschern. Werner Lenzner, Marktforscher der npdgroup Deutschland nennt die Rahmenbedingungen für das zukünftige Spielzeug:
Cut03 Lenzner(0:27):
"Spielzeug muss immer ein Spiegel der Gesellschaft sein. Wie sich die Gesellschaft verändert, so wird sich auch das Spielzeug verändern. Aber: es wird die gleichen Grundbedürfnisse des Spielens, der Beschäftigung, des Lernens - das wird es abdecken. Nach wie vor. Das Spielzeug wird sich insofern ändern, dass es natürlich auch sich der aktuellen Technologie bedienen wird. Wir werden auch in zehn, fünfzehn Jahren das Spielzeug wiedererkennen. Also, dass es sich nicht so verändert hat zu dem Spielzeug, das wir jetzt haben."
Moderation:
Weltweit machen sich die Spielzeughersteller Gedanken, welche aktuelle Technologien für Spielzeug nutzbar sind. Ganz heiße Kandidaten sind das Internet und der Mobilfunk. Michael Menzel von der Selecta Spielzeug AG sieht das Internet vorn:
Cut04 Menzel(0:14):
"Es gibt heute schon Produkte, die als Hardware gekauft werden müssen und die dann im Internet - Applikationen zu kaufen sind, Zubehör zu kaufen ist. Ich denke, das ist schon ein Produkt, was es auf dem Markt gibt. Und es wird sicherlich hier von Technologie-Seite weitere Entwicklungen geben."
Moderation:
Der amerikanische Spielzeug-Vordenker Richard Gottlieb dagegen sieht den Mobilfunk als die Universal-Technologie für Spielzeug.
Cut05 Gottlieb Übersetzung(0:25):
"Die Hersteller sagen mir, die Zukunft gehört nicht dem Internet, sondern dem Mobilfunk im Spielzeug. Nämlich Spielzeug, dass man über das Handy mit anderen Spielzeugen verbinden kann, wo immer man ist auf der Welt, über Mobilfunk. Ein Kind in Spanien kann sich dann mit einem Kind in Italien verbinden und zusammen Autorennen spielen. Alles über Mobilfunk."
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Pressekontakt:
Kyra Mende, Press Officer, Spielwarenmesse eG
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