"Mit Augenmaß anpassen" / Spezielle "Seniorenversicherungen" sind meistens nicht sinnvoll

28.01.2010 | 08:05 Uhr

    Baierbrunn (ots) - Wenn älteren Menschen spezielle "Seniorenversicherungen" angeboten werden, sollten diese lieber prüfen, ob sie bestehende Versicherungen nicht an die veränderten Lebensbedingungen anpassen sollten. Dazu rät Thorsten Rudnik, Vorstandsmitglied beim Bund der Versicherten im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Vermutlich solle bei Seniorenversicherungen der Eindruck erweckt werden, dass ältere Menschen einen grundsätzlich anderen Versicherungsbedarf hätten als jüngere. "Dem ist aber nicht so", betont Rudnik. Senioren sollten ihre Policen aber daraufhin überprüfen, ob sie noch ausreichend hohe Deckungssummen aufweisen, etwa bei der Haftpflicht-, Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung. Sehr alte Verträge können auf heutige Verhältnisse bezogen Risiken zu gering abdecken.

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    Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 1/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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