VDSL: Schnell, teuer und nicht flächendeckend verfügbar / Angebote der Kabelanbieter stellen eine gute Alternative dar

05.11.2009 | 09:00 Uhr

Berlin/Göttingen (ots) - Keine Frage, bei den Internet-Anbietern liegt der Fokus auf der Geschwindigkeit. So sind per VDSL bereits Verbindungen mit bis zu 50 MBit/s möglich. Allerdings gibt es VDSL-Anschlüsse noch nicht flächendeckend: Bisher sind 51 Städte versorgt und die auch nur teilweise. "Die hohe Geschwindigkeit hat aber ihren Preis. So kostet eine VDSL-Doppel-Flatrate für Internet und Telefonate ins deutsche Festnetz im Schnitt 50 Euro monatlich und damit das Doppelte eines entsprechenden DSL-Angebotes mit 6 MBit/s", sagt Ralf Trautmann vom Onlinemagazin www.teltarif.de .

Durch die hohe Geschwindigkeit vereinfacht VDSL das Hoch- und Herunterladen von großen Datenmengen im Internet. Davon profitieren Nutzer, die oft große Dateien, etwa Videos oder Grafiken, online stellen oder downloaden oder häufig Multimediaanwendungen wie Internetfernsehen oder Online-Videotheken nutzen. Einzelne Anbieter bieten hierfür kostenpflichtige Spezialpakete, so z. B. das Entertain-Paket der Deutschen Telekom. "Für Nutzer, die nur selten datenhungrige Multimediaanwendungen nutzen wollen, ist ein 6 MBit/s-Anschluss mit Doppelflatrate völlig ausreichend", so Trautmann.

"Eine Alternative zu VDSL bieten die Kabelanbieter. Diese liefern nicht nur schnelles Internet und einen Telefonanschluss, sondern bieten auch eine höhere Verfügbarkeit und seit jeher TV-Angebote", so Trautmann abschließend.

Die VDSL-Angebote im Überblick gibt es unter www.teltarif.de/vdsl-angebote .

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