
Abgeltungssteuer für Sparertypen
28.11.2008 | 10:52 UhrHannover (ots) -
Der Sicherheitssparer Anlage: Sparbuch, Bundesschatzbriefe Sicherheitssparer zahlen in vielen Fällen sogar weniger Steuer als bisher. Das nützt ihnen aber nichts: Sie verlieren durch Inflation und Steuern meist mehr, als sie an Zinsen bekommen. Sie werden also insgesamt ärmer, weil ihr Geld in der falschen Anlageform liegt.
Der Fondssparer Anlage: Aktienfonds Ein Aktienfonds ist dann gut, wenn der Fonds weltweit und in allen Branchen anlegt. Ist das nicht der Fall, sollte man wechseln. Drei Möglichkeiten bieten sich an: -Entweder ein globaler, branchenübergreifender Aktienfonds, -ein Fonds, der in mehrere Aktienfonds investiert (Dachfonds) oder -Unternehmensbeteiligungen (sogenannte geschlossene Fonds), weil diese von der Abgeltungssteuer nicht betroffen sind.
Der Aktienanleger Anlage: Aktien Aktionäre werden durch die Abgeltungssteuer stark benachteiligt. Bisher waren Gewinne aus Wertpapierverkäufen nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei. Auf Kursgewinne aus Aktien, die 2009 oder später gekauft werden, wird neuerdings die Abgeltungssteuer fällig. Das bedeutet: Eine Aktie muss dann viel mehr Gewinn erzielen als bisher, damit der Aktionär gleich viel netto bekommt. Aktienvermögen deshalb lieber in abgeltungssteuersichere Fonds umschichten!
Der Bausparer Anlage: Bauspar-Vertrag Bausparen ist ohnehin nicht geeignet, um damit große Erträge zu erzielen. Deshalb fällt durch die Abgeltungssteuer dort auch nicht viel weg. Bausparverträge geben allerdings nur dann Sinn, wenn man später ein langfristiges, günstiges Darlehen braucht, etwa zum Immobilienkauf. Ein Vermögen aufbauen kann man damit nicht.
Der Lebensversicherungssparer Anlageform: Lebensversicherung Wer in eine Lebensversicherung einspart, ist von der Abgeltungssteuer nicht betroffen, solange er den Vertrag nicht vorzeitig kündigt.
Über FORMAXX
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