
Die Rückkehr des Staates auf die Kommandohöhen der Wirtschaft: Die wahre Bedeutung der amerikanischen Finanzmarktkrise / Eine Aktuelle Analyse
28.09.2008 | 11:00 UhrHamburg (ots) - Von Dr. Philipp-Christian Wachs und Dr. Eckard Bolsinger, HAUS RISSEN HAMBURG
Drei Jahrzehnte lang galt der Schlachtruf der Marktwirtschaftler, dass sich der Staat von den Kommandohöhen der Wirtschaft zurückziehen müsse. Ob New Labour unter Tony Blair, die New Democrats unter Bill Clinton oder die Neue Sozialdemokratie unter Gerhard Schröder, selbst die politischen Parteien der linken Mitte befreiten die internationalen Märkte für Güter, Dienstleistungen und Kapital von staatlichen Schranken. Sie waren die Vollstrecker der Marktrevolution, die Ronald Reagan und Margaret Thatcher ideologisch und praktisch begannen. Auch die globale Integration der Finanzmärkte ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, die konservative und linke Regierungen gleichermaßen fällten. Dass freie Märkte immer auch instabil und krisenanfällig sind, nahmen sie als Preis für mehr Wohlstand und Effizienz stillschweigend hin, verschwiegen es aber meist der Öffentlichkeit. Dass Kapitalismus und Krise zusammengehören, dies offen zu erklären fanden und finden die Politiker der linken und rechten Mitte nie den Mut. Sie überließen stattdessen verschämt das Feld den Gegnern der Marktwirtschaft, die dankbar die Ängste der Bevölkerung ausbeuteten vor den scheinbar undurchschaubaren wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Die vollständige Analyse finden Sie unter: http://www.hausrissen.org/e82/e134/e61/e6184/index_ger.html
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