
spickmich.de: Warum Lehrer nicht mehr sexy sind
27.11.2007 | 09:39 UhrKöln (ots) - Auf spickmich.de bekommen Lehrer seit diesem Schuljahr keine Noten mehr in der Kategorie "sexy". Warum hat dieses Kriterium für die Bewertung der Lehrerleistung ausgedient?
In vielen Berichten über das Schülernetzwerk spickmich.de wurden gerne die Noten in der Benotungskategorie Kategorie "sexy" angeführt, um die Lehrerbenotungsfunktion des Internetangebots zu erläutern. Dabei ist die Kategorie schon seit mehreren Monaten umbenannt worden. Ausschlaggebend für diese Modifikation waren allein die Anregungen und das Feedback von Schülern der Community. Die spickmich-Mitglieder äußerten mehrfach den Wunsch, die Kategorien der Lehrerbenotung zu erweitern.
Im August wurden engagierte Community-Mitglieder eingeladen, um gemeinsam mit den spickmich-Initiatoren die bisherigen Kriterien zu überarbeiten und neue Vorschläge zu machen. Vor allem die Kategorie "sexy" führte zu einer heißen Diskussion: Neben dem äußeren Erscheinungsbild sollte, so die Schüler, auch Pünktlichkeit dazugehören und der Name von "sexy" zu "vorbildliches Auftreten" verändert werden. Die Änderungen bei den Bewertungskategorien wurden durch eine Abstimmung aller spickmich-Mitglieder bestätigt.
Am Ende standen die finalen zehn Kriterien der Lehrerbewertung fest: "guter Unterricht", "cool und witzig", "fachlich kompetent", "faire Noten", "faire Prüfungen","gut vorbereitet", "menschlich","beliebt", "motiviert" und "vorbildliches Auftreten".
Die intensive Auseinandersetzung der Schüler mit den Bewertungskriterien zeigt deutlich, wie wichtig ihnen dieser unabhängige Feedbackkanal ist. Seit Februar 2007 haben sich auf www.spickmich.de über 400.000 Schüler registriert und weit über 150.000 Lehrer mit einer Durchschnittsnote von 2,7 bewertet.
Dabei achtet das spickmich-Team immer auch auf die Fairness der Benotung: "Spaß- oder Frustbenotungen werden bei spickmich.de sofort aussortiert", erklärt Tino Keller, Mitinitiator von spickmich.de. "Auch Beleidigungen und falsche User haben bei spickmich.de keine Chance, die Community bereinigt sich quasi selbst, indem uns Schüler auffällige Statements oder Mitglieder sofort melden", so Keller weiter.
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