ots.Audio: Thema Hausapotheke: Räume beizeiten den Medizinschrank auf, dann hast Du in der Not Verbandszeug oder Pillen

04.10.2007 | 04:15 Uhr

    Baierbrunn (ots) -

    Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal Ihren Medizinschrank überprüft? Ja, das ist bei den meisten von uns zu lange her. Und wenn dann mal was passiert, sind die Pflaster nicht zu finden und bei den Tabletten weiß man nicht mehr so genau, welche für was gut waren. Hier hilft nur eines, von Fachleuten die Hausapotheke durchchecken lassen und dazu ist jetzt die beste Zeit, denn vom 8. bis 13. Oktober bieten viele Apotheken einen kostenlosen Check an. Wie die Apotheker Ihnen in der Aktionswoche helfen, erklärt Chefredakteur Dr. Andreas Baum vom Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber":

    0-Ton: 15 Sekunden Bei diesem Check können Sie zum Beispiel vom Apothekenteam den Medizinschrank kontrollieren lassen, können Sie unbrauchbare, alte Medikamente aussortieren lassen. Sie bekommen Empfehlungen für Arzneimittel, die fehlen. Und Sie werden auch darüber informiert, was zum Beispiel alles nicht in den Medizinschrank gehört.

    Was gehört denn nicht in die Hausapotheke?

    0-Ton: 23 Sekunden Das sind zum Beispiel Insulin und Impfstoffe. Auch Kühlkompressen, die gehören natürlich in den Kühlschrank. Und auch Arzneimittel für Haustiere, die sollten Sie separat lagern. Dann, abgelaufene Medikamente gehören nicht in den Medizinschrank, die sollten in jedem Fall entsorgt werden. Vor allem gilt das für geöffnete Fläschchen, von denen Sie nicht mehr wissen wie alt sie sind. Augentropfen halten nach Anbruch nur vier Wochen lang und beim Öffnen sollten Sie sich deshalb das Datum auf der Packung notieren.

    Haushaltschemikalien, wie Fleckenentferner oder Reinigungsmittel, haben im Medizinschrank natürlich überhaupt nichts verloren. Nun wissen wir was nicht hinein gehört, aber was sollte eine gute Hausapotheke denn enthalten?

    0-Ton: 23 Sekunden Zum einen natürlich Medikamente, die man vom Arzt verschrieben bekommen hat, aber dann auch Arzneimittel für den Notfall, zum Beispiel Erkältungsmittel, fiebersenkende Medikamente oder Präparate gegen Durchfall, dann natürlich Fieberthermometer, Verbandsmaterial. Und außerdem kann es auch ganz sinnvoll sein, dass man sich wichtige Telefonnummern vom Hausarzt, Notarzt oder vom Giftnotruf in die Tür des Medizinschranks klebt, dass man sie im Notfall schnell zur Hand hat.

    Arzneimittel vertragen die warme und feuchte Luft im Badezimmer nicht und sollten besser im trockenen, kühlen Schlafzimmer oder im Flur, in einer kleinen Kiste oder einem Schränkchen, aufbewahrt werden, rät der "Diabetiker Ratgeber".

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