Pressemitteilung

Wunderwaffen für die Medizin der Zukunft: Schmerzlose Dentallaser, synthetisches Blut und Haut aus der Spraydose

2013-03-22 09:30:05

München (ots) - Metallschrauben im Kiefer, Chemokeule bei Krebserkrankungen - schon bald werden wir uns an diese Torturen kaum noch erinnern. Denn an Universitäten und in den Labors der Pharmaindustrie tüfteln Forscher an sanfteren Methoden und Techniken. Das berichtet die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 4/2013, ab heute im Handel). Sie werden die Medizin revolutionieren.

Für mehr als die Hälfte der Deutschen ist der Weg in die Zahnarztpraxis ein Gräuel. Doch Angstinstrument Nr. 1, der Bohrer, kann demnächst seinen Weg ins Museum antreten: In Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal hat das US-Medizintechnik-Unternehmen Biolase Technology einen Dentallaser entwickelt. Mit ihm kann Karies kontaktlos ohne Hitze, Vibration und Druck vom Zahn entfernt werden. "Das Gerät ist wirksam an Zahnfleisch, Haut und Knochen, präziser als ein Skalpell und verursacht weniger Blutung", preisen die Erfinder ihre Innovation. Auch die gefürchtete Betäubungsspritze ins Zahnfleisch wird durch den 7-W-Diodenlaser überflüssig.

Schon 25.000 Menschen in Europa hat das sogenannte Tissue Engineering - die Gewebezüchtung aus Stammzellen des Patienten - durch Züchten von Haut, Knorpeln und Blutgefäßen im Reagenzglas geholfen. Patienten, die durch Verbrennungen größere Hautschäden erlitten, wurde künstliche Haut eingesetzt. In den USA ist man schon so weit, dass man neue Haut aufsprüht - wie Farbe auf Papier. Die Forscher von der Wake Forest University haben die Methode erfolgreich an Mäusen getestet. "Wir haben neue Zellen direkt auf die Wunde gesprüht", sagt Wissenschaftler Kyle Binder, "und es hat funktioniert." Jetzt sind weitere Tests im Gange, die für eine Zulassung zur Anwendung beim Menschen notwendig sind.

Ein weiterer Hoffnungsschimmer, wo Hightech der Medizinbarbarei in den nächsten Jahrzehnten ein Ende setzt: Erstmals gelang es einem US-amerikanisch-chinesischen Team, das für die Blutbildung so wichtige Protein Albumin aus genverändertem Reis zu gewinnen. Ein wichtiger Schritt, eines Tages menschliches Blut komplett künstlich herstellen zu können und für OPs ausreichend Blutkonserven zur Verfügung zu haben.

Pressekontakt:

Stefanie Hauck
Kommunikation/PR
Gruner+Jahr AG & Co KG
Verlagsgruppe AGENDA München
Telefon +49 (0) 89 4152-560
hauck.stefanie@guj.de

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