Pressemitteilung

Deutsches Putenfleisch ist sicher und gesundheitlich unbedenklich | Putenerzeuger fordern verpflichtende Herkunftskennzeichnung

2013-03-20 16:32:38

Berlin (ots) - Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Funde von mit Antibiotika belastetem Putenfleisch aus Rumänien nehmen die deutschen Putenerzeuger zum Anlass, erneut auf die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Putenfleisch aus deutscher Erzeugung hinzuweisen. Dass deutsches Putenfleisch sicher und frei von gesundheitlich bedenklichen Antibiotikarückständen ist, belegt insbesondere der Nationale Rückstandskontrollplan des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), der jedes Jahr mehrere tausend Geflügelfleischproben unter anderem auf Antibiotikarückstände und Umweltkontaminanten untersucht.

Der Vorstand des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP) zeigte sich bei seiner Sitzung am gestrigen Dienstag von der massiven Überschreitung der Grenzwerte bei rumänischem Putenfleisch entsetzt: "So etwas darf nicht vorkommen, das macht uns als deutsche Putenerzeuger wütend", sagte VDP-Vorsitzender Thomas Storck. Verunsicherten Verbrauchern rät der VDP, beim Kauf von frischem Putenfleisch stets auf die deutsche Herkunft zu achten. Das "DDD" auf der Verpackung steht für Schlupf, Aufzucht und Schlachtung in Deutschland und entsprechend für eine kontrollierte Erzeugung unter Wahrung der hohen Standards für Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz.

Als Konsequenz aus dem aktuellen Fall fordern die deutschen Putenerzeuger eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für alle Putenfleischerzeugnisse, für frisches Putenfleisch ebenso wie für verarbeitete Lebensmittel, in denen Putenfleisch als Bestandteil enthalten ist. "Dann hat der Verbraucher die Möglichkeit, sich bewusst für Putenfleisch aus qualitativ hochwertiger deutscher Erzeugung zu entscheiden", sagt Thomas Storck. Im Fall des belasteten Putenfleischs aus Rumänien handelte es sich Putenfleisch, das tiefgefroren importiert und in Deutschland weiterverarbeitet worden war. Die Antibiotikarückstände waren bei Eigenkontrollen des Verarbeiters aufgefallen.

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