Pressemitteilung

Deutsche Frauen sind körperlich aktiver als andere Frauen in Europa, doch Aktivsport ist ihnen weiterhin gleichgültig

2013-03-07 19:34:34

Genf (ots/PRNewswire) - Eine neue Umfrage zeigt auf, dass 44 Prozent der deutschen Frauen in einer beliebig gewählten Woche keinen Leistungssport betrieben oder Zeit für ein intensives Konditionstraining wie Laufen oder Radfahren aufgewendet haben. Deutsche Frauen verhalten sich gemäss einer neuen multinationalen Umfrage zu Sport und Bewegungsgewohnheiten weiterhin zurückhaltend in Bezug darauf, Zeit für Leistungssport aufzuwenden, obwohl sie körperlich aktiver sind als andere europäische Frauen in Grossbritannien, Dänemark, Schweden und Frankreich. Angesichts der Aussicht, dass Deutschland in diesem Sommer bei der UEFA Women's EURO in Schweden die Meisterschaft gewinnen könnte, bietet der Countdown für die Meisterschaften Frauen eine gute Gelegenheit, mit körperlichen Aktivitäten für die Herzgesundheit zu beginnen und sich das Ziel zu setzen, mehr Sport zu treiben.

"Sport zu betreiben kann ein wichtiger Bestandteil eines aktiven, gesunden Lebensstils sein. In Kombination mit täglichen körperlichen Aktivitäten, etwa bei der Gartenpflege oder Hausarbeit, kann Sport zu einer Verringerung des Risikos von Herzerkrankungen beitragen, die bei Frauen die Todesursache Nummer Eins und verantwortlich für den Tod jeder dritten Frau auf der Welt sind. Laut der weltweiten Empfehlungen zur körperlichen Aktivität für die Gesundheit (Global Recommendations on Physical Activity for Health), welche die Weltgesundheitsorganisation herausgegeben hat, brauchen Erwachsene im Alter zwischen 18 und 64 Jahren 150 Minuten moderate körperliche Aktivität (Gartenarbeit, Tanzen oder flottes Gehen) oder 75 Minuten energische körperliche Aktivität (Aktivsport, Laufen oder Aerobic) pro Woche. Zum baldigen internationalen Frauentag fordern wir Frauen auf, sich um ihre Herzgesundheit zu kümmern, damit sie nicht die Strafe für einen inaktiven Lebensstil zahlen müssen", sagte Johanna Ralston, CEO der World Heart Federation.

Obwohl deutsche Frauen körperlich aktiver sind als ihre europäischen Geschlechtsgenossinnen, zeigt die Umfrage, dass etwa jede fünfte deutsche Frau nicht genügend körperliche Aktivität hatte und sich so dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) aussetzt, zu denen Herzerkrankungen und Schlaganfälle gehören. Mehr als 1,75 Millionen Frauen in Deutschland bewegen sich nur knapp unterhalb der Schwelle für ein gesundes Mass an körperlicher Aktivität.[1] Sie könnten ihr HKE-Risiko reduzieren, indem sie sich das Ziel setzten, pro Woche nur eine Stunde mehr Sport zu treiben oder alltägliche körperliche Aktivitäten wie Gartenarbeit oder Hausarbeit auszuüben.

Die multinationale Studie unter der Leitung von YouGov wurde in Frankreich, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Dänemark und Schweden im Auftrag der World Heart Federation durchgeführt und offenbart, dass:

- 44 Prozent der Frauen in Deutschland in der Umfragewoche keinen
  Leistungssport betrieben und keine andere intensive körperliche Aktivität ausübten;
  im Vergleich dazu waren es 34 Prozent in Dänemark, 47 Prozent in Schweden, 52 Prozent
  der Frauen in Frankreich und 54 Prozent in Grossbritannien;
- 19 Prozent der Frauen in Deutschland nicht die empfohlene Menge körperlicher
  Aktivität in der Umfragewoche ausübten;
- 11 Prozent der Frauen zugaben, dass sie körperlich inaktiv waren und sich
  überhaupt nicht angestrengt hätten.
 

Die Kampagne der World Heart Federation unter dem Motto "Make a Healthy Heart your Goal" (Setzen Sie sich ein gesundes Herz zum Ziel) wird in Partnerschaft mit der UEFA Women's EURO 2013 durchgeführt und startet offiziell morgen am Internationalen Frauentag. Die Kampagne fordert Frauen und Mädchen dazu auf, sich das "Ziel" zu setzen, körperlich aktiver zu sein, indem sie Sportarten wie Fussball aufnehmen und körperliche Aktivitäten in ihren Alltag einbinden, um das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen zu verringern.

"Im Vorfeld der UEFA Women's EURO 2013 im Juli rufen wir Frauen und Mädchen in ganz Europa dazu auf, ihr körperliches Aktivitäts-"Ziel" dadurch zu erreichen, indem sie Fussball spielen. Fussball ist ein stärkendes und verbindendes Erlebnis für Frauen und Mädchen. Die UEFA findet, dass jedes Mädchen die Möglichkeit haben sollte, in seinem Heimatort Fussball zu spielen, unabhängig von Geschicklichkeit oder Talent, und wir haben uns zum Ziel gesetzt, dies durch unsere Partnerschaft mit der World Heart Federation zu unterstützen", sagte Karen Espelund, Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees und Vorsitzende des Frauenfussballausschusses der UEFA.

Über die Umfrage

Die Umfrage wurde zwischen dem 22. und dem 26. Februar 2013 von YouGov in fünf europäischen Ländern durchgeführt - in Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Dänemark und Schweden - und umfasste stichprobenartige Erhebungen unter 6.172 Erwachsenen. Im Rahmen der Umfrage wurden die Teilnehmer gefragt, wie viele Minuten sie normalerweise pro Woche intensiven und moderaten körperlichen Aktivitäten widmen. Die Umfrageergebnisse wurden mit den weltweiten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zur körperlichen Aktivität für die Gesundheit verglichen, um herauszufinden, wie aktiv Frauen sind.

Über die Kampagne "Make a Healthy Heart your Goal"

Die World Heart Federation kommt in Partnerschaft mit der UEFA auf der UEFA Women's Euro 2013 mit der schwedischen Herz-Lungen-Stiftung und dem schwedischen Fussballverband zusammen, um die Kampagne "Go Red for Women" und ihren Kampf gegen HKE, die Todesursache Nummer Eins bei Frauen, zu unterstützen. Diese Kampagne fordert Frauen und Mädchen auf, einen aktiven, gesunden Lebensstil zu führen und Sportarten wie Fussball auszuüben, um das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen zu vermindern. Weitere Informationen über die Kampagne finden Sie hier: http://www.worldheart.org/womenseuro; #EURO2013

Über die World Heart Federation

Die World Heart Federation widmet sich über eine vereinte Gemeinschaft von mehr als 200 Mitgliedsorganisationen dem Führen eines globalen Kampfes gegen Herzkrankheiten und Schlaganfall, mit Fokus auf Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen. Zusammen mit ihren Mitgliedern arbeitet die World Heart Federation daran, ein globales Engagement für die Adressierung der Herz-Kreislauf-Gesundheit auf politischer Ebene zu bewirken, sie generiert und tauscht Ideen aus, informiert über bewährte Praktiken, schafft fortschrittliche wissenschaftliche Erkenntnisse herbei und fördert den Wissenstransfer zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen - die weltweite Todesursache Nummer Eins. Es ist eine wachsende Mitgliedschaftsorganisation, in der die vereinte Stärke von Kardial- Gesellschaften und Herzstiftungen aus mehr als 100 Ländern zusammenkommt. Durch unsere gemeinsamen Anstrengungen unterstützen wir Menschen auf der ganzen Welt, ein längeres und besseres herzgesundes Leben zu führen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: http://www.worldheart.org ; http://Twitter.com/worldheartfed ; http://www.facebook.com/worldheartfederation

Über UEFA Women's EURO

Die UEFA Europa-Fussballmeisterschaft der Frauen ist der renommierteste Fussballwettkampf für Frauen-Nationalmannschaften in Europa. Die Meisterschaft wird alle vier Jahre über zwei Saisonen ausgetragen, abwechselnd mit dem europäischen Qualifikationswettbewerb für die Frauen-WM der FIFA. Im Jahr 2013 wird sie vom 10. bis 28. Juli in Schweden ausgetragen.

1. 5 % der Frauen berichteten, dass sie pro Woche zwischen 90 und 150 Minuten lang körperliche Aktivitäten ausüben, was innerhalb eines Rahmens von 60 Minuten um den empfohlenen Zeitaufwand zur Verringerung des Risikos von HKE liegt. Unter der Annahme, dass die stichprobenartige Umfrage repräsentativ ist, entspricht das 1,75 Millionen Frauen in der deutschen Bevölkerung.

Kontaktangaben

Charanjit Jagait, PhD
Director of Communications & Advocacy
+41-22-807-03-34
charanjit.jagait@worldheart.org
 

 

Permalink:


http://www.presseportal.de/pm/75758/2429483

World Heart Federation



Weiterführende Informationen

http://www.worldheart.org/


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