Pressemitteilung

Zu viele Kinder leben in Schimmel-Räumen / Bei Allergien muss Wohnumfeld untersucht werden / Verwechslungsgefahr mit "Heuschnupfen" (BILD)

2013-03-05 08:40:00

Kürten (ots) - Niesreiz, gereizte Schleimhäute, asthmatische Beschwerden. Ab März beginnt mit dem Aufblühen der Natur für viele eine Leidenszeit, die mit dem Begriff "Heuschnupfen" bezeichnet wird. Was selbst Ärzte hin und wieder übersehen: mancher Patient hat keine saisonal bedingt Allergie, sondern in seinem Wohnumfeld lauert ein verdeckter Schimmelpilz, der den Betroffenen arg zusetzten kann.

Laut der Studie "Wohnen und Leben 2012" ist in 17 Prozent aller deutschen Haushalte mindestens ein Raum von Schimmelpilz befallen. Dies hat das Marktforschungsinstitut innofakt heraufgefunden, indem es 1.012 Personen befragt hat. Ergebnis: in 55 Prozent der Fälle handelt es sich bei dem befallenen Bereich um das Bad, in 38 Prozent um das Schlafzimmer, gefolgt mit jeweils 18 Prozent von Wohnzimmer und Küche. Darüber hinaus leben laut der Untersuchung 7 Prozent der Kinder in einem Haushalt mit Schimmelpilzbefall. Eine viel zu hohe Zahl wenn man bedenkt, dass Kinder ein noch nicht voll entwickeltes Immunsystem haben und damit besonders anfällig sind.

"Die Gruppe der Schimmelpilzsporen ist ein Hauptallergen bei allergisch bedingten Atemwegserkrankungen", erläutert Dr. Andrea Riedel, Fachärztin für Dermatologie und Allergologie in Köln. Beim Wachstum der Schimmelpilze werden zahlreiche Sporen in die Raumluft abgegeben, die bei empfindlichen Menschen zu Reaktionen bis hin zum allergischen Asthma führen können.

"Sind Räume einmal von Schimmelpilzen befallen, muss sofort gehandelt werden", empfiehlt Horst Becker, Gründer und Geschäftsführer der ISOTEC-Gruppe. "Denn sie können erwiesenermaßen Allergien, Atemwegerkrankungen und Rheuma auslösen." Von vielen wird als erste Maßnahme das Abwischen mit 70-80%-igem Isopropyl-Alkohol empfohlen. Doch Vorsicht! Der Schimmel kann beim Abwischen gesundheitsgefährdende Sporen freisetzen, die sich im ganzen Wohnraum verteilen. Schimmelpilze sollten deshalb stets vom Fachmann entfernt werden. Dies gilt zwingend, wenn der Befall eine Fläche von einem halben Quadratmeter und mehr erreicht hat, empfiehlt das Umwelt-Bundesamt.

"Um eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner auszuschließen, wird zu Beginn, während und am Ende der Sanierung die Luft von Schimmelsporen gereinigt", erläutert Experte Horst Becker. Danach werden die schimmelbefallenen Tapeten entfernt, Putz abgefräst und abgesaugt und der Sanierungsbereich mit 80-prozentigem Isopropanol-Alkohol desinfiziert. Abschließend kann das Mauerwerk mit ISOTEC-Klimaplatten von innen wärmegedämmt und dekorativ gestaltet werden. Die Klimaplatten dämmen und regulieren das Raumluftklima, indem sie überflüssige Feuchtigkeit aufnehmen, speichern und beim Absinken der Raumluftfeuchtigkeit großflächig wieder abgeben. So entsteht ein angenehmes und lebenswertes Raumklima, das zugleich kondensationsbedingte Schimmelschäden ausschließt.

Wie wichtig diese Maßnahmen sind, betont Dr. Andrea Riedel: "Ohne eine Sanierung der befallenen Wohnräume sind auch therapeutische Maßnahmen wenig erfolgreich."

Das musste auch Walter Düppenbecker aus Duisburg erfahren. Monatelang litt er unter einer stets verstopften Nase und starken Atembeschwerden. Niemand wusste, woher die Beschwerden kamen. Untersuchungen der Firma ISOTEC ergaben dann, dass das erst einige Jahre alte Gebäude von dem gesundheitsschädigenden Schimmel Stachybotrys befallen war. Seit der Sanierung sind die gesundheitlichen Beschwerden von Walter Düppenbecker deutlich zurückgegangen. Seine Beschwerden an Augen, Nase und Atmung, die er immer auf Heuschnupfen, Hausstauballergie und sonstige Ursachen zurückgeführt hatte, sind nahezu verschwunden. "An Schimmelpilz im Wohnraum hatte doch keiner gedacht", so Walter Düppenbecker.

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