Pressemitteilung

SIKO erweitert Impfempfehlung: Nasaler Influenza-Lebendimpfstoff kann ab vollendetem 2. Lebensjahr eingesetzt werden

2013-02-08 11:45:00

Wedel (ots) - Mit Beginn des neuen Jahres erweitert die Sächsische Impfkommission (SIKO) ihre Empfehlungen zur jährlichen Influenza-Impfung. Ab sofort gilt der Zusatz, dass ab dem vollendeten 2. Lebensjahr nasal zu applizierender attenuierter Lebendimpfstoff angewandt werden kann.(1) Ausschlaggebend für diese Empfehlung ist die überlegene Wirksamkeit des nasalen Influenzaimpfstoffs bei Kindern und Jugendlichen gegenüber herkömmlichen Injektionsimpfstoffen. Die aktuelle Ausschreibungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen gefährdet jedoch weiterhin den Einsatz wirksamerer Influenzaimpfstoffe.

Aufgrund ihrer fehlenden bzw. geringeren Grundimmunität sind Kinder besonders gefährdet an Influenza zu erkranken. Durch enge Kontakte in Kindergärten und Schulen (2) infizieren sich Kinder gegenseitig und tragen das Virus häufig in die Familien. Nach Ansicht der SIKO schützt eine Influenzaimpfung nicht nur die Impflinge, sondern verhindert auch die Virenübertragung auf andere Personen.(1) Deswegen hatte die SIKO bereits 2010 die Influenzaimpfung für alle Kinder (ab vollendetem 6. Lebensmonat), Jugendliche und Erwachsene empfohlen.(3)

Mit dieser Empfehlung ist die SIKO Vorreiter in Deutschland: Neben der Notwendigkeit, alle Kinder prophylaktisch gegen Influenza zu impfen unterstreicht sie mit dieser Empfehlungserweiterung auch die Wichtigkeit, den in der Altersgruppe wirksamsten Impfstoff zu verimpfen. Dabei betont sie, dass sie bei ihren Impfempfehlungen nicht nach monetären Gesichtspunkten entscheidet, sondern dem wissenschaftlichen Fortschritt Rechnung trägt.

Aktuelle Ausschreibungspraxis lässt bessere Wirksamkeit von Impfstoffen außer Acht

Ungeachtet der aktuellen Impfempfehlung der SIKO, verhindert die aktuelle Ausschreibungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen jedoch in vielen Bundesländern den Einsatz von wirksameren Influenzaimpfstoffen bei Kindern und Jugendlichen. Denn trotz der Lieferengpässe, die zu Beginn der diesjährigen Saison (September/Oktober 2012) durch die Ausschreibungspraxis für Influenzaimpfstoffe entstanden sind, setzen die Krankenkassen auch für die Saison 2013/2014 auf dieses Instrument. Mehr noch: Die Ausschreibungsverfahren wurden auf weitere Bundesländer ausgeweitet. "Im Auswahlverfahren für die Influenzaimpfstoffe wird Ungleiches gleich behandelt", so Dr. Claus Runge, Geschäftsleitungsmitglied bei AstraZeneca. "Da die Ausschreibungen nur auf den billigsten Preis abstellen und weder Wirksamkeitsunterschiede noch neuartige Applikationsformen berücksichtigen, gefährden sie den bestmöglichen Influenzaschutz. Hier wird entgegen der eindeutigen Studienlage am Grippeschutz für Kinder und Jugendliche gespart".

Eingeschränkte Wahlmöglichkeiten für Ärzte und Eltern

Für Ärzte bedeutet diese Praxis, dass sie nicht die Möglichkeit haben, das aus ihrer Sicht wirksamste Mittel ohne Einschränkung einsetzen zu können. Eltern, die sich für die Grippeimpfung mit LAIV interessieren, sollten bei ihrer Krankenkasse nachfragen. Erfolgt keine Erstattung als Pflichtleistung und bietet die Krankenkasse LAIV nicht als Satzungsleistung an, müssen die Kosten der Impfung von den Eltern übernommen werden.

AstraZeneca bietet seit September 2012 einen Influenzaimpfstoff an, der nur für eine bestimmte Altersgruppe (Kinder und Jugendliche) und in einer innovativen Verabreichungsform zugelassen ist. 2410903/13

Über AstraZeneca GmbH:

Die AstraZeneca GmbH in Wedel/Schleswig-Holstein ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC, London. AstraZeneca gehört mit einem Konzernumsatz von USD 33,6 Milliarden (2011) weltweit zu den führenden Unternehmen der forschenden Arzneimittelindustrie. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Arzneimittel zur Behandlung von Krankheiten im Bereich Herz-Kreislauf und Diabetes, der Onkologie, der gastrointestinalen- und Atemwegserkrankungen sowie für die Behandlung von Schmerz- und Infektionskrankheiten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.astrazeneca.de.

Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen, bei denen es sich weder um ausgewiesene finanzielle Ergebnisse noch um andere historische Daten handelt, sind vorausblickender Natur. Es geht dabei insbesondere um Prognosen künftiger Ereignisse, Trends, Pläne oder Ziele. Solche Aussagen sind nicht als absolut gesichert zu betrachten, da sie naturgemäß bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch andere Faktoren beeinflusst werden können, in deren Folge die tatsächlichen Ergebnisse und die Pläne und Ziele AstraZenecas wesentlich von den getroffenen oder implizierten prognostischen Aussagen abweichen können. AstraZeneca verpflichtet sich nicht, diese Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, weder im Lichte neuer Informationen, künftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen.

Quellen:

(1).http://www.slaek.de/50aebl/2013/archiv/01/pdf/0113_016.pdf (abgerufen: 01.02.2013)

(2).Walter Haas (Hrsg.): Influenza - Prävention, Diagnostik, Therapie und öffentliche Gesundheit, Urban & Fischer, Elsevier GmbH 2009

(3). http://www.slaek.de/50aebl/2010/archiv/01/pdf/0110_e1_e4.pdf (abgerufen: 01.02.2013)

Pressekontakt:

Florian Dieckmann, Pressesprecher, AstraZeneca GmbH
Tel.: +49-4103-708- 3720, Florian.Dieckmann@astrazeneca.com

Julia Rasche, PR-Manager, AstraZeneca GmbH
Tel.: +49-4103-708- 3980, Julia.Rasche@astrazeneca.com

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