Pressemitteilung

BKK VBU will Darmkrebs keine Chance geben

2013-01-31 11:28:08

Berlin (ots) - Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 70.000 Menschen an Darmkrebs. Gleichzeitig aber wird die wichtigste Vorsorgeuntersuchung, die Darmspiegelung, nur von drei Prozent der gesetzlich Versicherten in Anspruch genommen. "Viel zu wenig", findet Andrea Galle, Vorstand der BKK VBU, "wir wollen die Inanspruchnahme der Darmkrebsvorsorge steigern, weil es keine bessere Maßnahme gibt, die Zahl der Krebsneuerkrankungen deutlich zu senken." Deshalb ist die BKK VBU dem Aktionsbündnis gegen Darmkrebs beigetreten.

Ziel der Gemeinschaftsaktion der Betriebskrankenkassen ist es, die Vorsorgeangebote zu verbessern und mehr Versicherte zur Teilnahme an der Darmkrebsuntersuchung zu bewegen. Männer und Frauen ab dem 55. Lebensjahr haben Anspruch auf eine solche Untersuchung, aber sie wird nur von einem Bruchteil der Berechtigten wahrgenommen.

Post für über 30.000 Versicherte

Im Mittelpunkt dieser neuen Initiative steht deshalb die gezielte Einladung aller über 55-jährigen Versicherten zur Vorsorgeuntersuchung. Sie werden in dem Monat, in dem sie Geburtstag haben, persönlich angeschrieben und auf die Untersuchungsmöglichkeit aufmerksam gemacht. Auch wenn es viele Vorbehalte und Ängste gibt: Die Koloskopie ist die sicherste Methode, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Werden bei der Untersuchung Polypen gefunden, aus denen sich in fünf bis zehn Jahren Krebs entwickeln kann, kann der Arzt sie sofort entfernen. Die Untersuchung findet zudem unter Kurznarkose statt. In den nächsten zwölf Monaten werden rund 5.500 Versicherte Post von der BKK VBU erhalten. "Darmkrebs soll bei unseren Versicherten einfach keine Chance mehr haben", erklärt Andrea Galle das Engagement der BKK VBU.

Neuer immunologischer Stuhltest

Darüber hinaus werden im Rahmen des Aktionsbündnisses auch über 24.000 jüngere Versicherte zwischen 50 und 54 Jahren zu einem neuartigen Darmkrebsvorsorgeangebot eingeladen. Der neue immunologische Test ist weitaus treffsicherer als der gebräuchliche Papiertest (Hämoccult-Test). Er kann Darmkrebs mit einer Sicherheit von rund 90 Prozent nachweisen - das ist fast doppelt so hoch wie bei dem bisherigen Test. Als Alternative zur Darmspiegelung können die 55-jährigen Versicherten auch diesen Test wählen. Er ist noch keine Kassenleistung, die Kosten werden im Zuge der Vorsorgeinitiative aber vollständig von der BKK VBU übernommen.

Das Aktionsbündnis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Die BKK VBU nimmt im Kampf gegen Darmkrebs gemeinsam mit den anderen Betriebskrankenkassen eine Vorreiterrolle ein. "Das persönliche Einladungsschreiben hat sich bereits bei der Brustkrebsvorsorge bewährt", so Andrea Galle. "Unser Ziel ist es, nicht nur die tückische Krankheit einzudämmen, sondern das Einladungsverfahren zur Darmspiegelung bei allen gesetzlichen Krankenkassen zu etablieren".

Mehr Informationen über Darmkrebs und das Aktionsbündnis finden Interessierte unter www.meine-krankenkasse.de. Die Broschüre "Aktionsbündnis gegen Darmkrebs" kann kostenlos unter der Rufnummer 0800 - 165 66 16 (kostenfrei innerhalb Deutschlands) bestellt werden.

Pressekontakt:

BKK VBU
Ellen Zimmermann
Pressesprecherin
Lindenstraße 67
10969 Berlin
Telefon: 030 7 26 12 13 15
E-Mail: Ellen.Zimmermann@bkk-vbu.de
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