Pressemitteilung

Schmerzempfinden wird erlernt / Wo Schmerzen wenig Beachtung geschenkt wird, leiden Menschen auch weniger darunter

2013-01-18 08:00:07

Baierbrunn (ots) - Das Schmerzempfinden hängt davon ab, in welcher Kultur jemand aufwächst. In traditionellen Gesellschaften reagieren schon Kinder oft gelassen auf Schmerzen. "Mitunter ist es so, dass Kinder, die sich wehgetan haben, nicht zu den Eltern gehen, um ihren Schmerz zu zeigen, sondern um sich eine Belohnung abzuholen, wenn sie eine Möglichkeit gefunden haben, etwas gegen den Schmerz zu tun", berichtet Professorin Kati Thieme, Schmerzforscherin an der Universität Marburg, in der "Apotheken Umschau". Diese Menschen aus traditionellen Kulturen ertragen deutlich mehr Schmerzen als etwa Europäer. Für Schmerzmediziner sind diese Erkenntnisse Anlass, der Psyche heute eine entscheidende Rolle bei der Schmerzentstehung und bei der Therapie zuzumessen. Chronische Schmerzen werden deshalb am besten mit einem Bündel von Maßnahmen inklusive psychotherapeutischer Elemente behandelt.

Ausführliche Informationen über unterschiedliche Formen des Schmerzes finden Sie unter www.apotheken-umschau.de/Schmerz

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