Pressemitteilung

Neues Präparat zur Narbenbehandlung (BILD)

2013-01-07 10:58:32

Leverkusen (ots) - Es wird viel geschrubbt, gepeelt und gecremt in Deutschland - um die Haut, unser größtes Schutzorgan, kümmern sich die meisten Menschen täglich. Doch ausgerechnet, wenn es um eine Narbe geht, tun viele nichts: Rund 60 Prozent der Deutschen mit einer Narbe haben diese noch nie behandelt[1]. Dabei lässt sich mit der richtigen Behandlung das Narbenbild positiv beeinflussen. Das neue Bepanthen Narben-Gel kombiniert drei Wirkprinzipien: Ein Massage-Roller trägt dazu bei, dass die Narbe weicher wird. Das anschließende Auftragen des Silikon-Gels schützt vor Austrocknung. Zusätzlich bindet das ebenfalls im Gel enthaltene Dexpanthenol Feuchtigkeit in der Haut. Bei regelmäßiger Anwendung können rote und erhabene Narben vermindert und bereits ältere auffällige Narben flacher und weicher gemacht werden.

Narbenentstehung evolutionär sinnvoll

37 Millionen Menschen in Deutschland haben mindestens eine Narbe am Körper, meist an Körperstellen wie Bauch, Knie, Armen oder Händen. Die häufigste Ursache sind Verletzungen (49 Prozent), gefolgt von Operationen (29 Prozent). Narben entstehen immer dann, wenn nicht nur die obere Hautschicht (Epidermis), sondern auch die darunter liegende Lederhaut verletzt wurde. Ästhetik spielt dabei für den Körper keine Rolle: In erster Linie ist er bestrebt, die Wunde möglichst rasch zu schließen, um Krankheitserregern keine Eingangspforte zu bieten. Die Bildung einer Narbe als Ersatzgewebe ist eine evolutionär bedingt sinnvolle Maßnahme, um auch bei tieferen Wunden schnell wieder eine intakte und schützende Hautoberfläche herzustellen. Bevor es moderne Hygiene und Impfmaßnahmen gab, war dieser Mechanismus überlebenswichtig.

Bei der Wundheilung, die bis zu zwei Jahre dauern kann, produziert der Körper Bindegewebszellen und lagert Kollagen ein - neues Bindegewebe entsteht. Allerdings erreicht die Anordnung der Kollagenfasern in einer Narbe nicht mehr die ursprüngliche Qualität. Das typische Narbengewebe ist weniger elastisch und ihm fehlen Schweiß- und Talgdrüsen sowie Haarwurzeln. In vielen Fällen kommt es durch eine anhaltende Entzündungsreaktion zu einer Überproduktion von Kollagen und somit zur Bildung von erhabenen (hypertrophen) Narben. Diese sind rötlich, spannen und können Schmerzen oder auch Juckreiz verursachen.

Moderne Narbenbehandlung

Für Betroffene sind Narben meist doppelt negativ. Zum einen können sie an sichtbaren Stellen stören oder psychisch belasten, zum anderen können Narben durch die geringe Elastizität spannen und die Beweglichkeit einschränken. Um das zu vermeiden, ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Einsatz von Silikon-Gel nach dem Wundverschluss sinnvoll. Auch die Deutsche Gesellschaft für Dermatologie empfiehlt in ihren aktuellen Leitlinien unter anderem Silikon-Gele zur Vorbeugung gegen hypertrophe Narben nach Operationen.[2]

Das neue Bepanthen Narben-Gel mit Massage-Roller, erhältlich in der Apotheke, basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und kombiniert erstmals drei Wirkprinzipien: Die Massage mit dem integrierten Massage-Roller bewirkt eine gute Durchblutung, fördert den Um- und Abbau des überschüssigen Kollagens und macht das Narbengewebe weich. Das Silikon-Gel bildet einen wasserdichten Film, der den Feuchtigkeitsverlust mindert und die Kollagenproduktion reduziert. Zusätzlich bindet das ebenfalls im Gel enthaltene Dexpanthenol Feuchtigkeit in der Haut. So trägt diese moderne Narbenbehandlung dazu bei, die Bildung roter und erhabener Narben zu vermindern. Ältere, auffällige Narben können durch die regelmäßige Behandlung flacher, weicher und weniger sichtbar werden.

Anwendung in zwei Schritten

Zuerst wird die Narbe mit dem integrierten Massage-Roller sanft und mit leichtem Druck massiert, um die Kollagenfasern geschmeidig zu machen. Die Massagetechnik ist dabei ähnlich aufgebaut wie die Adern eines Laubblattes: Zuerst wird die Narbe oval umrandet und dann in diagonalen Strichen jeweils in beide Richtungen massiert. Der Massage-Roller wird ergänzend erst einen Monat nach Wundverschluss eingesetzt. Im Anschluss an die Massage wird das Gel dünn auf die Narbe aufgetragen. Die Behandlung mit dem Narben-Gel ohne Einsatz des Massage-Rollers kann sofort nach vollständigem Wundverschluss beginnen und sollte idealerweise über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten erfolgen.

Narbenpflege

Generell gilt, die Wunde von Anfang an und über den gesamten Wundheilungsprozess optimal zu versorgen, damit sie ungestört heilen kann. Neben der anschließenden Nar-benbehandlung helfen folgende Tipps, damit die Narbe möglichst unauffällig wird:

   - Die Narbe möglichst vor direkter Sonneneinstrahlung schützen 
   - Nicht zu enge oder scheuernde Kleidung tragen 
   - Starke Temperaturreize vermeiden 
   - Moderate Bewegung je nach Stelle der Narbe 

Quellen:

   [1] IPSOS GmbH, 2011: Repräsentative Umfrage mit der 
deutschsprachigen Bevölkerung > 18 Jahre, n=1127 Personen, die eine 
Narbe kleiner gleich einem Jahr haben. 

   [2] http://ots.de/jqvxe 

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