Pressemitteilung

BPI zum Weltaidstag 2012: Aufklärung und Kondome bleiben bestmöglicher Schutz

2012-11-30 10:59:20

Berlin (ots) - Anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember 2012 warnt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) davor, das Risiko einer HIV-Infektion angesichts guter Behandlungsoptionen auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es ist natürlich erfreulich, dass wir mittlerweile Arzneimittel zur Verfügung haben, mit denen Aids gut in Schach zu halten ist und die sogar das Übertragungsrisiko senken können", sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. "Das alles ist aber kein Grund zur Entwarnung: Aids ist nach wie vor eine unheilbare Krankheit, die schnell auf andere Menschen übertragen werden kann. Deshalb sind und bleiben Aufklärung und Kondome die beste und sicherste HIV- Prävention."

Wer sich heutzutage mit dem HI-Virus ansteckt, kann aber zumindest effektiv behandelt werden. Insbesondere die in den 90er Jahren neu eingeführte antiretrovirale Kombinationstherapie hat vieles verändert. Vorher starben HIV-Infizierte in hoch entwickelten Ländern meist innerhalb von 8 bis 15 Jahren nach ihrer Ansteckung, heute haben viele von ihnen eine fast normale durchschnittliche Lebenserwartung. Außerdem ist auch die Lebensqualität von HIV-Patienten gestiegen, unter anderem weil die neueren Medikamente weniger Nebenwirkungen haben. Insbesondere mit Fixkombinationen aus einer Tablette täglich, ist ein Fortschritt gemacht worden, der den Alltag von Aidskranken erleichtert. Trotzdem bleiben die chronische Krankheit und die regelmäßige Einnahme von Medikamenten eine große Belastung für die Betroffenen. "Gerade jüngere Menschen denken häufig, der HI-Virus sei mittlerweile ähnlich gefährlich wie eine Grippeerkrankung", sagt Henning Fahrenkamp. "Das ist fatal und auch wir Arzneimittelhersteller sind in der Pflicht, hier Klarheit zu schaffen: HIV ist keine gebannte Gefahr, auch wenn die medialen Schreckensbilder von den Aidskranken der 80er Jahre heute nicht mehr so präsent sind. Der vom Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell vermeldete Höchststand bei HIV-Infektionen in Deutschland sollte uns zu denken geben. Wir dürfen bei der Aufklärung nicht nachlassen!"

Weitere Informationen zum Thema HIV/Aids finden Sie auch in unserem Pressedienst Arzneimittel: http://ots.de/GCpPo.

Pressekontakt:

Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de 

Permalink:


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BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie



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