Pressemitteilung

"Verkappte Gleichgültigkeit" / Das gerichtliche Teil-Aus für Zwangsbehandlungen in der Psychiatrie verlangt neue Regeln

2012-11-25 09:00:02

Baierbrunn (ots) - Ein Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) untersagt die Zwangsbehandlung psychisch Kranker, sofern sie vom gesetzlichen Betreuer, der in der Regel kein Arzt ist, veranlasst wurde. Im Prinzip sei dies zu begrüßen, weil es deutlich mache, dass die Maßnahme eine einschneidende und traumatisierende Erfahrung für die Patienten ist, sagt der Freiburger Medizinethiker Professor Giovanni Maio in der "Apotheken-Umschau". Daraus dürfe aber keine "verkappte Form der Gleichgültigkeit" werden. "Ärzte brauchen ein Gesetz, das genau festlegt, unter welchen besonderen Umständen eine Zwangsbehandlung doch möglich ist", verlangt Maio.

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