Pressemitteilung

Neue UNAIDS-Zahlen / Erfolge im Kampf gegen HIV und Aids - Stiftung Weltbevölkerung: Präventionsprogramme zahlen sich aus

2012-11-20 15:18:06

Hannover (ots) - Es gibt weltweit Fortschritte bei der Bekämpfung von HIV und Aids, wie die heute veröffentlichten Zahlen von UNAIDS zeigen. So sind die Todesfälle im Zusammenhang mit der Immunschwächekrankheit in den vergangenen fünf Jahren um rund 23 Prozent zurückgegangen. Mit jährlich 2,5 Millionen Menschen ist die Zahl der Neuinfektionen weltweit auf den niedrigsten Stand seit dem Höhepunkt der Epidemie Mitte der 1990er Jahre gesunken.

"Diese Entwicklung ist äußerst erfreulich", erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. "Die neuen Zahlen bestätigen: Investitionen in Präventionsprogramme zahlen sich aus. Mit Aufklärung und Verhütung lässt sich die Aids-Epidemie eindämmen und Leben können gerettet werden." So konnte beispielsweise in Malawi, Botswana oder Äthiopien der Anteil der Neuinfektionen seit 2001 um mehr als 50 Prozent gesenkt werden. Weltweit leben 34 Millionen Menschen mit der Krankheit.

Afrika südlich der Sahara: Weiterhin großer Handlungsbedarf

Trotz der Erfolge finden noch immer weltweit sieben von zehn Neuinfektionen in Afrika südlich der Sahara statt. Mit einem Anteil von 58 Prozent an den Infizierten sind Frauen hier besonders betroffen. "Da dort viele Frauen aufgrund ihrer gesellschaftlich geringen Stellung die Verwendung von Kondomen nicht durchsetzen können, bräuchten sie außerdem Mittel, die sie unabhängig von der Zustimmung des Mannes anwenden können - wie etwa Mikrobizide", so Renate Bähr. "Auch Aids-Impfstoffe, selbst mit partieller Wirksamkeit, wären ein zentrales Instrument im Kampf gegen Aids. Deshalb appelliere ich an die Bundesregierung, verstärkt in die Erforschung und Entwicklung von Aids-Präventionsmethoden zu investieren und einen fairen Anteil Deutschlands für den Globalen Fonds langfristig sicherzustellen."

Über die Stiftung Weltbevölkerung

Die Stiftung Weltbevölkerung ist eine international tätige Entwicklungshilfeorganisation und unterstützt Aufklärungs- und Familienplanungsprojekte sowie Gesundheitsinitiativen in Entwicklungsländern.

Pressekontakt:

Carmen Kommer
Öffentlichkeitsarbeit

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