Pressemitteilung

Ärzte-Umfrage: Impact und Potential von Rote-Hand-Briefen

2012-10-30 15:01:04

Konstanz (ots) - Eine aktuelle Umfrage unter Ärzten bestätigt den deutlichen Einfluss von Rote-Hand-Briefen auf den Arzt und zeigt zugleich Optimierungspotential für Arzneimittelhersteller.

Überraschend

Nahezu jeder dritte Arzt (27 Prozent) ist nach einer Risiko-Meldung dem betreffenden Arzneimittel gegenüber automatisch skeptischer eingestellt. Nur 1 Prozent gibt an, sich davon gar nicht beeinflussen zu lassen.

Eindeutig

90 Prozent der Ärzte verordnen das jeweilige Präparat nach einem Rote-Hand-Brief seltener: 58 Prozent davon deutlich seltener, 32 Prozent davon etwas seltener.

Verbesserungspotential

Viele Ärzte wünschen sich zudem eine höhere Qualität der Meldung - nahezu 40 Prozent haben Probleme mit der Verständlichkeit der Rote-Hand-Briefe.

Deutlich ist die Priorität der Rote-Hand-Briefe: 97 Prozent der Mediziner lesen den Brief selbst und 93 Prozent aller Ärzte gleich am Tag des Posteingangs.

Erstaunlich ist die persönliche Einschätzung der Ärzte über die Zustellquote:

Lediglich 24 Prozent der Ärzte gehen davon aus, dass sie alle Meldungen erhalten. Eine Mehrheit von 33 Prozent denkt, weniger als 50 Prozent aller Rote-Hand-Briefe zu bekommen.

Originalmeldung mit Graphiken: http://ots.de/JpkST

Rote-Hand-Briefe:

Diese dienen der Risikoinformation über Arzneimittel für Ärzte und Apotheker. Inhalte können fehlerhafte Chargen oder neu erkannte Nebenwirkungen sein sowie Maßnahmen zur Milderung. Hierzu wird sowohl auf den Briefumschlägen als auch auf dem Informationsbrief selbst das Symbol der roten Hand verwendet.

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Pressekontakt:

Christine Stegmayer
PR & Communications
Turmstraße 22, 78467 Konstanz

Tel: +49 (0)7531 363 939 104
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