Pressemitteilung

Zehn Projekte für den Deutschen Alterspreis 2012 nominiert

2012-10-24 10:00:28

Stuttgart (ots) -

   - Robert Bosch Stiftung prämiert Ideen im Alter und Ideen fürs
     Alter 
   - Projekte in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen und
     Rheinland Pfalz 
   - Preisverleihung am 29. November in Berlin 

Eine Jury aus Wissenschaftlern und Praktikern hat zehn Projekte für den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung nominiert. Mit dem Preis werden besondere Leistungen von Älteren und Ideen, die dieses Engagement ermöglichen, ausgezeichnet. Damit will die Robert Bosch Stiftung Initiativen würdigen, die zu einem aktiven Leben im Alter beitragen.

Hinter den Projekten stehen junge und alte Menschen, die mit kreativen Ideen zeigen, wie Ältere ihre Zeit für sich und andere einsetzen. Sie nehmen den öffentlichen Nahverkehr in die eigene Hand, gehen gemeinsam Inlineskaten, bringen Grundschulkinder mit Demenzpatienten zusammen oder ermöglichen Frauen ab 50 einen Aupair-Aufenthalt im Ausland.

"Viele Ältere wollen noch einmal etwas Neues anfangen, sie wollen mitgestalten und mit ihrer reichen Lebenserfahrung etwas bewegen. Wenn wir sie in ihren Vorhaben unterstützen, ist das ein Gewinn für unsere ganze Gesellschaft", sagt Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Schirmherrin des Deutschen Alterspreises.

Der mit 120.000 EUR dotierte Deutsche Alterspreis der Robert Bosch Stiftung würdigt die besten Ideen im Alter und die besten Ideen fürs Alter. In ihren lokalen Initiativen engagieren sich die Nominierten für ein breites Spektrum an Themen, das von Arbeit, Bildung, Gesundheit, bis zu Wohnen und Mobilität reicht.

"Mit dem Deutschen Alterspreis wollen wir die besten Ideen im Alter und für das Alter sichtbar machen und zum Nachahmen anregen", sagt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung.

Die neunköpfige Jury hat die zehn Projekte aus weit über 300 Bewerbungen ausgewählt. Am 29. November 2012 wird der Deutsche Alterspreis in Berlin an zwei Preisträger verliehen. Außerdem wird der Otto-Mühlschlegel-Preis an eine Persönlichkeit für ihre besonderen Dienste zum Thema Alter vergeben.

Die Nominierten für den Deutschen Alterspreis sind:

   - "JUSTAment, von Erfahrung lernen", Verein für Internationale 
     Jugendarbeit Frankfurt am Main e.V., Frankfurt am Main
   - "Bewegungsnetzwerk 50 plus - Wer rastet, der rostet", Deutscher 
     Olympischer Sportbund, Frankfurt am Main
   - "Granny Aupair - Jetzt oder Nie", Hamburg
   - "Fit ab 50! Fit bis 100?", Hamburger Inline-Skating Schule e.V.,
     Hamburg
   - "Stadtteiltreff Gonsenheim - Alte im Brennpunkt", Stadtteiltreff
     Gonsenheim e.V., Mainz
   - "Mobile Werkstatt Hasenbergl", Caritas-Zentrum München-Nord, 
     München
   - "Voneinander lernen - Manager managen Manager", AKTIVSENIOREN 
     BAYERN e.V., München
   - "Rödental - eine Stadt zum alt werden", Stadt Rödental, Bayern
   - "Botnang - lebenswert für jung und alt. Ein BOB für alle 
     Gefälle", Landeshauptstadt Stuttgart
   - "Besuch im Anderland - Grundschüler besuchen Menschen mit Demenz
     im Heim", Besuch im Anderland e.V., Stuttgart 

Zu den Jury-Mitgliedern gehören Dr. Clemens Becker, Chefarzt an der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, Prof. Andreas Kruse (Altersforscher und Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung), Sven Kuntze (freier Journalist und Moderator), Dr. Wolfgang Malchow (Mitglied des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH), Prof. Susanne Porsche (Filmproduzentin), Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg (Vize-Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes), Dr. Henning Scherf (Präsident des Senats und Bürgermeister a.D. von Bremen), Renate Schmidt (Bundesministerin a.D. für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Hildegard Schooß (Gründerin und ehemalige Leiterin des Mehrgenerationenhauses Salzgitter).

Alle Informationen zum Deutschen Alterspreis und den nominierten Projekten sind unter www.alterspreis.de zu finden.

Pressekontakt:

Michael Herm
Robert Bosch Stiftung
Telefon +49(0)711 / 460 84-29
Telefax +49(0)711 / 460 84-96
presse@bosch-stiftung.de

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