Pressemitteilung

Legasthenie: Wenn man Buchstaben nicht auf die Reihe kriegt (AUDIO)

2012-10-18 04:15:00

Baierbrunn (ots) - Was haben Albert Einstein, Keira Knightley, Robbie Williams und Agatha Christie gemeinsam? Sie haben alle eine großartige Karriere gemacht, und sind alle vier Legastheniker. Aber diese Lese-Rechtschreibstörung, die auch Legasthenie genannt wird, ist für offensichtlich intelligente Kinder alles andere als ein Vergnügen, weil sie oft als dumm oder faul abgestempelt werden, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Es ist für die Kinder also extrem wichtig, dass ihr Problem erkannt wird, sagt Chefredakteurin Stefanie Becker und erklärt weiter, wie sich Legasthenie äußert:

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Legastheniker lesen sehr langsam, ihre Diktate sind voller Fehler und beim Schreiben lassen sie Silben aus oder sie haben Schwierigkeiten, Gehörtes korrekt zu wiederholen. Häufig heißt das im Alltag, dass die Kleinen zum Beispiel keine Lust am Reimen haben oder Silben nicht richtig mitklatschen können. Für die Kinder auch quälend, denn sie verstehen nicht, warum sie das Gehörte oder Gesehene nicht umsetzen können, denn Legasthenie hat ja nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun.

Ob ein Kind Legastheniker ist, ist aber leider nicht so einfach festzustellen:

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Es ist schwer, eine Lese-Rechtschreib-Störung zu erkennen, und so braucht es aufmerksame Erzieher und Lehrer, die die Eltern frühzeitig darauf aufmerksam machen, aber natürlich sollten auch die Eltern ihren Nachwuchs daraufhin beobachten. Je früher das Problem erkannt wird, desto besser das Ergebnis, meinen viele Experten, denn dann haben Kinder bei einer speziellen Förderung sehr gute Chancen, alles zu schaffen, was sie wollen.

Hat man also herausgefunden, dass das Kind eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat, gibt es Therapiemöglichkeiten, die das Kind optimal fördern:

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Jedes Kind bekommt einen individuellen Therapieplan, da die Probleme sich bei jedem Kind unterschiedlich äußern. Das Kind wird gezielt gefördert, z.B. mit Spielen, bei denen es um Einzelbuchstaben und Silben oder auch Reime geht. Ein weiterer wichtiger Baustein der Therapie ist es, das Selbstbewusstsein des Kleinen zu stärken.

Um die Lernstörung mit guten Förderprogrammen gezielt zu beheben, braucht es viel Zeit und Geduld, schreibt "Baby und Familie".

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
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