Pressemitteilung

Bei Arzneimitteln mit Spätwirkung hilft nur Geduld, sonst können sie die Behandlung gefährden (AUDIO)

2012-10-11 04:15:00

Baierbrunn (ots) - Kopfschmerzen!? Schnell eine Tablette eingeworfen und in wenigen Minuten sind die Kopfschmerzen verschwunden. Ja, wir kennen alle solche Werbung. Schnelle Hilfe durch Medikamente. Aber es gibt auch Arzneimittel mit Spätwirkung, und da ist dann Geduld gefragt, schreibt das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber, denn sonst kann es schnell zu Einnahmefehlern kommen. Wir haben Chefredakteurin Claudia Röttger gefragt, wie so etwas geschehen kann:

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Entweder wird der Patient ungeduldig und setzt das Medikament ab oder er erhöht die Dosis. Beides ist problematisch und kann die Behandlung gefährden. Es ist also wichtig, dass der Patient über die Spätwirkung Bescheid weiß, und dass Arzt und Apotheker ihn im Vorwege intensiv informieren.

Es gibt also Präparate, die den Arzneistoff verlangsamt freisetzen. Stellt sich die Frage, wie verlangsamt man die Wirkung?

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Dabei geht es um die Retard-Technik. Die beschichteten Tabletten oder Kapseln setzen den Wirkstoff nicht auf einen Schlag, sondern langsam und kontrolliert frei. Der Vorteil ist, dass sich die Wirkungsdauer verlängert und das ist gerade bei chronischen Schmerzen von Bedeutung.

Und welche Präparate gehören zu den Spätzündern?

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Zum Beispiel Medikamente mit entzündungshemmendem Kortison, die man für Rheumapatienten entwickelt hat. Aber auch pflanzliche Präparate, die eine beruhigende Wirkung haben, wie Lavendel, Baldrian oder Johanniskraut. Nimmt man diese Naturmittel täglich ein, helfen sie nach zwei bis vier Wochen auch beim Einschlafen.

Man braucht bei dem einen oder anderem Präparat eben Geduld und sollte darum auch genau den Beipackzettel lesen, der die nötigen Informationen enthält, rät der Senioren Ratgeber.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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