Pressemitteilung

Zum Weltkindertag 2012/ Sozialer Abstieg schon im Kita-Alter vorbestimmt?!

2012-09-19 16:05:58

Köln (ots) - Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betont anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2012 die Bedeutung frühkindlicher Bildung. "Qualitativ hochwertige frühkindliche Erziehung, auch vor dem dritten Lebensjahr, fördert eine erfolgreiche Bildungskarriere und beugt damit zugleich Altersarmut vor", erläutert Arnd Kortwig, Referent für Kinder- und Jugendhilfe beim ASB-Bundesverband. Er weist darauf hin, dass die Grundlage für ein gelingendes Leben schon im Kindesalter gelegt wird.

Der jüngste OECD-Bericht attestiert Deutschland zwar eine gut ausgebaute frühkindliche Erziehung, die von der qualitativ hochwertigen Arbeit der freien Wohlfahrtspflege gestützt wird. Die Durchlässigkeit des Bildungssystems ist aber nicht groß genug und ein sozialer Abstieg deutlich häufiger als ein Aufstieg. "Der Staat muss seine Verantwortung ernster nehmen", unterstreicht Kortwig.

Das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld verleite Eltern eher zum Ausstieg aus dem Bildungssystem, so der ASB- Experte für Kinder- und Jugendhilfe weiter. Der frühzeitige Einstieg von Kindern in eine hochwertige Kinderbetreuung sei der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungskarriere und fördere damit aktiv den sozialen Aufstieg.

Der ASB bietet mit seinen über 500 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe den Jüngsten der Gesellschaft den nötigen geschützten Raum, in dem sie ihre Gedanken, Gefühle und ihre Meinung äußern können und in dem sie gehört werden. Zugleich ist der ASB ein zuverlässiger Partner von Städten und Gemeinden an Ganztagsschulen und schlägt damit die Brücke zwischen schulischer und außerschulischer Bildung.

"Auch wenn das Thema Altersarmut und Zusatzrente derzeit in aller Munde ist, darf dies nicht die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen verdrängen. Der ASB beteiligt sich mit seinen knapp 300 Kindertagesstätten aktiv daran, einen Grundstein für ihre gelingende Zukunft zu legen", so Arnd Kortwig abschließend.

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ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, Tel. (0221) 4 76 05-324, 
E-Mail: a.valentino@asb.de, Marion Michels, Tel. (0221) 4 76 05-233,
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