Pressemitteilung

Auf Kuhmilch verzichten? Bitte nicht! Jetzt in der neuen ELTERN FAMILY-Serie "Gesund groß werden": Allergie-Mythen und was an ihnen wirklich wahr ist

2012-09-19 09:45:02

München (ots) - Viele Kinder kommen heute mit einer allergischen Veranlagung auf die Welt - und es gibt viele Gerüchte rund um Allergien. Halbwahrheiten, die früher stimmten, heute aber überholt sind, und Aussagen, die schlicht falsch sind. Die Zeitschrift ELTERN FAMILY räumt in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 10/2012 ab heute im Handel) mit diesen Allergie-Mythen auf. Vier Beispiele:

1. Hyposensibilisierung (SIT) ist nichts für Kinder. Stimmt nicht. Heute weiß man: Je früher mit spezifischer Immuntherapie (SIT) begonnen wird, umso besser hilft sie. Die Entwicklung von Heuschnupfen zu Asthma - der sogenannte Etagenwechsel - kann mit einer Hyposensibilisierungs-Behandlung oftmals verhindert werden. Zugelassen ist SIT ab fünf Jahren, bei Insektengiftallergie auch schon früher.

2. Im ersten Jahr auf Kuhmilch verzichten. Bitte nicht! Nahrungsmittel zu meiden hat nur Sinn, wenn ein Allergologe verlässlich eine Allergie diagnostiziert hat. Gerade kleine Kinder brauchen Milch als wichtige Kalziumquelle für ihr Knochenwachstum. Ziegen- oder Reismilch sind keine gleichwertigen Alternativen. Die heutige Empfehlung bei Risikokindern lautet: ausschließliches Stillen bis zum vierten Monat. Ab dem fünften Monat soll man sie schrittweise an Beikost gewöhnen. Denn Babys, die zu diesem Zeitpunkt mit anderen Lebensmitteln konfrontiert werden, sind Studien zufolge besser geschützt als Kinder, die erst spät Brei-Nahrung bekommen.

3. Mit Asthma geht kein Sport.

Stimmt nicht. Sport führt bei Asthma sogar zu einer Verbesserung der Lungenfunktion. Besonders günstig ist Schwimmen, weil die Luft feucht und der Körper im Wasser viel leichter ist. Allerdings kann starke Chlorung die Bronchien reizen. Wichtig: Die Kinder sollten sich vor dem Sport ausreichend aufwärmen und nicht an ihre maximale Belastungsgrenze gehen. Das ist eigentlich kein Problem, wenn sie auf ihren Körper hören und rechtzeitig aufhören, auch wenn die anderen weitertrainieren. Tipp: In vielen Städten gibt es inzwischen Asthmasportgruppen für Kinder.

4. Impfen kann Allergien auslösen.

Stimmt nicht. Es gibt keine ernst zu nehmende Studie, die beweist, dass Schutzimpfungen und Allergien etwas miteinander zu tun haben. Das zeigt schon der deutsch-deutsche Vergleich. In der ehemaligen DDR lag die Impfrate höher als im Westen, aber es gab dort deutlich weniger Allergiker.

Nur nachgewiesen schwere Hühnereiweißallergiker müssen aufpassen: Manche Impfstoffe enthalten Ei-Bestandteile.

Mehr Allergie-Mythen und ihre Wahrheit ab 19.9. in ELTERN FAMILY.

Pressekontakt:

Stefanie Hauck
Kommunikation/PR
Gruner + Jahr AG & Co KG
Verlagsgruppe AGENDA München
Telefon +49 (0) 89 4152-560
E-Mail hauck.stefanie@guj.de
Website www.elternfamily.de

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