Pressemitteilung

Arbeits- und Gesundheitsschutz: Arbeitgeber haften bei Verstößen / TÜV Rheinland: Sicherheit ist Pflichtaufgabe / Zertifizierungen stärken positives Erscheinungsbild von Unternehmen

2012-09-18 10:00:00

Köln (ots) - Ständige Erreichbarkeit via Smartphone, unregelmäßige Pausen am Fließband, langes Sitzen auf ungeeigneten Bürostühlen oder ungenügende Sicherung beim Fensterputzen - so mancher Arbeitgeber nimmt es mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht so genau. Kommt er seiner gesetzlichen Verpflichtung jedoch nicht nach, handelt er fahrlässig und haftet dafür persönlich.

In vielen Unternehmen herrscht beim Thema Betriebssicherheit nach wie vor große Unsicherheit, weiß Stephan Köchling, Fachmann für Betriebssicherheit von TÜV Rheinland. "Darum kann es gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sinnvoll sein, diese Betreuung komplett über den arbeitsmedizinischen Dienst zu regeln", erklärt Köchling. Das Betriebssicherheitsmanagement bei TÜV Rheinland verknüpft verschiedene Bereiche wie Gesundheitsmanagement, Umweltschutz oder Qualitätsmanagement. So koordiniert der Betriebssicherheitsmanager unter anderem den Einsatz der Fachkräfte für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes und ist Ansprechpartner des Unternehmers. Bei speziellen Fragestellungen holt er sich Unterstützung von TÜV Rheinland-Experten aus den entsprechenden Fachgebieten. Natürlich können Unternehmer auch einzelne Bausteine wie etwa die arbeitsmedizinische Betreuung oder die Arbeitsplatzanalyse in Zusammenarbeit mit TÜV Rheinland umsetzen.

Unternehmen können ihr Engagement zertifizieren lassen. Das zeigt Mitarbeitern und der Öffentlichkeit, dass sie alles tun, um die vorgeschriebenen behördlichen Auflagen zu Arbeits- und Gesundheitsschutz zu erfüllen. Das in über 80 Ländern anerkannte Arbeitsschutzmanagementsystem "Occupational Health and Safety Assessment Series", OHSAS 18001, eignet sich unter anderem für Unternehmen wie Handelshäuser, Büros oder Verwaltungen. Der Standard "Sicherheits-Certifikat-Contraktoren" (SCC) wird in der Mineralölindustrie und von technischen Dienstleistern auf Baustellen umgesetzt", erklärt Stephan Köchling. Seit 2007 hat TÜV Rheinland über 1.600 Unternehmen nach OHSAS und SCC zertifiziert. Beide Systeme helfen, Risiken abzuwägen, sie zu verringern und dadurch Arbeitsunfälle vorzubeugen. Unter www.tuv.com/ohsas-check oder www.tuv.com/scc-check können Unternehmen ihren aktuellen Stand im Bereich Arbeitsschutz kostenlos überprüfen.

Weitere Informationen zu einem nachhaltigen Betriebssicherheitsmanagement sind unter www.tuv.com/bsm zu finden.

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