Pressemitteilung

BPI: Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol in zahlreichen Studien belegt

2012-09-18 09:35:42

Berlin (ots) - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat in der neuesten Ausgabe des Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (09/12) eine Zusammenfassung zur Wirksamkeit und Risiken von Paracetamol publiziert. Das BfArM kommt zu dem Fazit, dass die Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol bei bestimmungsmäßigem Gebrauch in zahlreichen Studien belegt ist. Im Hinblick auf die geführten Diskussionen um den Wirkstoff Paracetamol in den letzten Monaten, wird die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Bewertung des BfArM vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt.

In seiner Bewertung zum Wirkstoff Paracetamol kommt das BfArM zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit von Paracetamol bei der Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen hinreichend belegt ist. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wird keine klinisch relevante Leberschädigung beobachtet. Auch ein erhöhtes Risiko für Asthma oder Lageanomalien des Hodens nach Exposition in der Schwangerschaft kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht angenommen werden. Das BfArM betont auch, dass Paracetamol wie andere Analgetika auch nur in der niedrigsten wirksamen Dosierung und über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum sowie in der Schwangerschaft nur bei dringender Notwendigkeit angewendet werden sollte.

Mit der Publikation der Bewertung zum Paracetamol hat das BfArM, die in letzter Zeit geführten Diskussionen um den Wirkstoff Paracetamol, auf eine wissenschaftliche Basis gebracht. "Die Bewertung des BfArM zum Wirkstoff Paracetamol deckt sich mit den von unseren Mitgliedsfirmen erfassten Nebenwirkungsmeldungen, wenn das Arzneimittel bestimmungsgemäß angewendet wird. Die Firmen nehmen die Aufgaben zur Arzneimittelsicherheit im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht weiterhin sehr ernst. Für die Patienten ist es wichtig, dass sie Paracetamol-haltige Arzneimittel gemäß den Anweisungen in der Packungsbeilage einnehmen. So ist die sichere Anwendung dieser Arzneimittel gewährleistet", sagt Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI.

Pressekontakt:

Joachim Odenbach
Tel. 030/27909-131
jodenbach@bpi.de

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