Pressemitteilung

Lehrergesundheit: Was tun gegen das Ausbrennen?

2012-09-14 11:05:00

Berlin (ots) - "Im Lehreralltag gibt es drei große Belastungsfaktoren: Das sind schwierige Schüler, große Klassen und hohe Stundenzahl", erklärt die Lehrerin und psychologische Beraterin Susanne Döbler-Eschbach.

Auch das Argument, die meisten Lehrer hätten es doch gut mit einem Halbtagsjob bei voller Bezahlung, wandelt sich bei genauerem Hinsehen ins Gegenteil, denn Lehrkräfte leiden wegen ihrer unübersichtlichen Arbeitsplatzsituation eher unter dem Gefühl, nicht fertig zu werden. Die Folge: Für über 80 Prozent der Lehrerschaft ist Wochenendarbeit Realität. Und diese Dauerbelastung führt langfristig zu den höchsten Ausbrennraten aller Berufsgruppen deutschlandweit.

Was kann der einzelne Lehrer dagegen tun? Und was kann ein Kollegium verändern, damit es den Lehrern - und damit auch den Schülern - besser geht? Mit konkreten Empfehlungen und Beispielen aus der Praxis zeigt die Expertin für schulinterne Fortbildung, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann.

Die hohe berufliche Ausbrennrate einer ganzen Berufsgruppe könne aber nicht allein an den Lehrern und Kollegien festgemacht werden, betont sie. Gleichwohl rät Susanne Döbler-Eschbach den Lehrern, nicht abzuwarten, bis die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung die strukturellen Ursachen anpacken. "Die Lehrerinnen und Lehrer und ihre Schüler sind jetzt in der Schule. Deswegen muss man auch jetzt das Problem angehen, und zwar konstruktiv - aber ich möchte schon betonen, dass sich die Verhältnisse ändern müssen."

Mehr dazu und konkrete Tipps für den einzelnen Lehrer und für das gesamte Kollegium im aktuellen Beitrag von Perspektive: Bildung unter www.bildungsklick.de/perspektive-bildung

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Pressekontakt:

Judith Krieg
Cornelsen Schulverlage
Tel.: 030/89 78 51 86
E-Mail: judith.krieg@cornelsen-schulverlage.de
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