Pressemitteilung

Organspendereise endet in Berlin: Flo Bauer trifft Frank-Walter Steinmeier

2012-08-27 10:14:14

Hamburg (ots) - 12.000 Kilometer, 24 Geschichten, ein Thema: Über drei Monate reiste Hip Hopper Flo Bauer unterstützt von der Techniker Krankenkasse (TK) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) durch das Bundesgebiet und sprach über Organspende.

Begleitet von einer Kamera besuchte er Menschen, die mit einem Spenderorgan leben oder noch auf eines warten, er sprach mit Medizinern, Angehörigen und Politikern. Bei seiner letzten Reisestation in Berlin traf er Frank-Walter Steinmeier. "Das war auf jeden Fall eine ganz besondere Begegnung. Denn er ist der Einzige, der das Thema gleich aus mehreren Perspektiven, als Spender, als Empfänger und als Politiker kennt", so der 30-jährige Musiker über seine Begegnung mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bundestag.

Auf dem Weblog www.vonmenschzumensch.org berichtet Flo Bauer regelmäßig über seine Reiseerfahrungen. "Wir konnten das Thema Organspende in den letzten Monaten aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachten", berichtet der Hamburger Rapper. "Wir haben in den Städten, Kirchen und Kliniken, in denen wir aufgetreten sind, viele Menschen getroffen und motiviert, über das Thema nachzudenken und sich für oder gegen die Organspende zu entscheiden. Die meisten Menschen stehen dem Thema sehr positiv gegenüber, vielen fehlt es jedoch noch an Information und nur wenige wissen, dass sie in dem Organspendeausweis auch festhalten können - und sollten - wenn sie nicht Organspender sein möchten."

"Informieren ohne zu missionieren", fasst Dorothee Meusch, Pressesprecherin der TK, das Ziel der Kampagne zusammen. "Das ist unsere Aufgabe als Krankenkasse. Wir wünschen uns, dass sich die Menschen mit der Organspende beschäftigen, sich eine Meinung bilden und diese schwierige und sehr persönliche Entscheidung für oder gegen eine Organspende auf einem Ausweis dokumentieren."

Frank-Walter Steinmeier, der seiner Frau eine Niere spendete, ist einer der engagiertesten Politiker in der Organspende-Aufklärung. Für den SPD-Politiker ist die diesjährige Reform des Transplantationsgesetzes ein "Fortschritt in der Sache" - er hätte sich aber auch mehr vorstellen können. "Aktuell ist es aber so, dass niemand mehr über die Reform des Gesetzes redet, sondern nur noch über die Verfehlungen von Ärzten in Regensburg und Göttingen", so der Politiker. Er ist empört und enttäuscht davon. Trotzdem muss man jetzt geduldig mit den Vorwürfen, Befürchtungen und mancher Skepsis umgehen. "Dagegen hilft nichts anderes als Aufklärung. Und dazu brauchen wir wieder viele Menschen, die bereit sind für das Thema ins Volk zu gehen."

Informationen zum Thema Organspende gibt es auf www.tk.de und auf der Kampagnenseite www.vonmenschzumensch.org. Über die Facebookseite zu Flo Bauers Reise www.facebook.com/organspendereise können Interessierte sich beteiligen und ihre Meinungen, Fragen und Bedenken einbringen.

Pressekontakt:

TK-Pressestelle, Michaela Hombrecher,
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