Pressemitteilung

Wirtschaftsregion erhält konkretes Bild über künftige Azubi-Generationen

2012-08-03 07:00:00

München (ots) - Eine flächendeckende Testung in Allgäuer Schulen macht berufliche Potenziale der Jugendlichen in der Region transparent. Branchenverbände, Kammern und Betriebe nutzen diese Informationen, um sich qualifizierte Bewerber zu sichern und den Planungsprozess innerhalb der Wirtschaftsregion zu optimieren.

Die Allgäuer Berufsoffensive, an rund 100 Schulen der Region vertreten, verfolgt zwei Ziele. Zum einen sollen die rund 6.000 teilnehmenden Schüler eine individuelle Berufsorientierung erhalten. Zum anderen wird bei Berufs- und Branchenverbänden, Kammern und Arbeitgebern der Blick dafür geschärft, welche Potenziale künftige Azubi-Generationen mitbringen. So bleibt noch ausreichend Zeit, um bei einem drohenden Fachkräftemangel in einzelnen Sektoren durch passgenaue Maßnahmen gegenzusteuern.

Diagnostische Kernelemente der Aktion, die von der Allgäuer Zeitung und verschiedenen Partnern durchgeführt wird, sind wissenschaftlich fundierte, altersgerechte Testverfahren, die die Schüler der Real- und Mittelschulen in Klasse 7/8 und der Gymnasien in Klasse 10/11 absolvieren. Die Teilnehmer erhalten eine individuelle Auswertung mit Berufsfeldvorschlägen. Darüber hinaus werden alle erhobenen Daten als anonymisierte Gruppenauswertung zur Verfügung gestellt. Dank der hohen Beteiligung sind die Ergebnisse repräsentativ und bilden eine wichtige Informationsquelle.

Im Schuljahr 2011/2012 lautete das Schwerpunktthema der Allgäuer Berufsoffensive "Gesundheitsberufe im Sozialbereich". Mit großer Überraschung stellten Vertreter der Wirtschaftsregion anhand des Gruppentestergebnisses fest, dass doppelt so viele Jugendliche großes Interesse an einem sozialen Beruf haben wie ihn letztlich ergreifen. Der Fachkräftemangel innerhalb der Gesundheitsbranche könnte also abgeschwächt werden, wenn es gelänge, mehr der interessierten Jugendlichen tatsächlich für eine Ausbildung in diesem Bereich zu gewinnen.

Dass das funktionieren kann, hatte ein Jahr zuvor die Tourismuswirtschaft bewiesen. Auch hier fielen die Gesamtergebnisse anders aus als erwartet: In der Ferienregion Allgäu zeigten erstaunlich wenige Jugendliche Interesse an einem Tourismus-Beruf. Lokale Verbände reagierten und machten die Jugendlichen auf die berufliche Vielfalt innerhalb der Branche aufmerksam. Mit Erfolg: Ein Jahr später konnten die Allgäuer Tourismusbetriebe ein deutlich höheres Interesse an ihren Ausbildungsberufen verzeichnen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.geva-institut.de/allgaeuer-berufsoffensive.html

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