Pressemitteilung

Saudi-Arabien investiert in die Zukunft, Deutschland liefert die Technik / Priorität auf Gesundheit, Infrastruktur und Wohnungsbau

2012-06-06 08:30:00

Berlin/Dubai (ots) - In Begleitung einer Unternehmerdelegation reist Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler heute nach Saudi-Arabien. 2011 verzeichnete das Königreich ein Wirtschaftswachstum von 6,8 Prozent, für dieses Jahr werden die Prognosen von 5 Prozent derzeit schrittweise nach oben korrigiert. Saudi-Arabiens Handelsbilanzüberschuss betrug 2011 rund 245 Milliarden US$. Die Auswirkungen des Arabischen Frühlings hatten vergangenes Jahr zu einer drastischen Erhöhung des Ölpreises geführt. Die internationalen Sanktionen gegen den Iran werden sich dieses Jahr wohl erneut auf den Erdölpreis auswirken.

Saudi-Arabien verfügt über beträchtliche Mengen an Devisenreserven. Dementsprechend stehen die Zeichen im Königreich auf Wachstum: "Der Geldsegen der vergangenen Monate wird nun für die Ankurbelung der Wirtschaft genutzt. Priorität haben hierbei vor allem Investitionen in die soziale Infrastruktur des Landes," so Martin Kalhöfer, Bereichsleiter Nahost bei Germany Trade & Invest. Laut Kalhöfer will sich die Regierung auf die Bereiche Infrastruktur, Wohnungsbau und Gesundheit konzentrieren. Zudem verfüge das Land über eine sehr junge Bevölkerung, weshalb auch das Thema Bildung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die größte Herausforderung bleibt weiterhin die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Zahlreiche Investitionsprojekte befinden sich in Planung oder wurden zum Teil bereits gestartet. Exportgüter "Made in Germany" erfreuen sich in Saudi-Arabien großer Beliebtheit. Die deutschen Ausfuhren sind 2011 um 18 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro gestiegen. Damit befindet sich Deutschland auf dem dritten Platz hinter China und den USA. "Für nahezu alle Branchen stehen die Chancen für deutsche Unternehmen außerordentlich gut. Seien es die klassischen Exportschlager wie Automobile und Maschinen oder auch Produkte aus dem Bereich Umwelt- und Medizintechnik, die Perspektiven für neue Aufträge könnten derzeit nicht besser sein," so Robert Espey, Repräsentant von Germany Trade & Invest in Dubai.

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