Pressemitteilung

Urlaubsbarometer 2012: Die Deutschen trotzen der Wirtschaftskrise

2012-05-24 08:50:00

München (ots) -

   - Deutsche sind erstmals spendabelste Urlauber in Europa
   - Europa beliebtestes Reiseziel der Deutschen
   - Ferien in Deutschland weiterhin im Trend 

Das Urlaubsbudget der Deutschen zeigt sich von der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise unbeeindruckt. Im Gegenteil. Dieses Jahr werden die deutschen Urlauber mehr Geld als in den vergangenen Jahren für ihre Sommerferien ausgeben. Dies ergab eine repräsentative Studie zur Reiseplanung 2012, die im Auftrag der Europ Assistance im März und April in sieben europäischen Ländern mit insgesamt 3.500 Befragten durchgeführt wurde. Danach bezahlen die Deutschen durchschnittlich für einen Sommerurlaub inklusive Fahrt, Unterbringung, Essen und Aktivitäten am Urlaubsort 2.472 Euro (2011: 2.243 Euro). Das sind 10% mehr als 2011 und sogar 26% mehr als in 2010. Im europäischen Vergleich (Minus 1% ggü. dem Vorjahr) steigen in Deutschland die Urlaubsausgaben am deutlichsten. Damit gewinnen die Deutschen erstmals den Europameistertitel als spendabelste Urlauber.

Reiselust der Europäer deutlich gedämpft 58 Prozent (2011: 66%) der Europäer planen für 2012 einen Sommerurlaub. Am reisefreudigsten zeigen sich die Franzosen mit 70 Prozent und die Italiener mit 63 Prozent. Die Deutschen (55%) gehören im europäischen Vergleich eher zu den Reisemuffeln in diesem Jahr.

Deutsche reisen in Europa

Die deutschen Urlauber sind am liebsten zu Gast in Europa. 81 Prozent der Deutschen und 79 Prozent der Europäer planen für diesen Sommer eine Reise innerhalb Europas. Ferner setzt sich der Aufwärtstrend für Reisen im Inland fort. Deutschland bleibt mit 33 Prozent (2011: 32%), das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Besonders beliebt ist das eigene Land als Urlaubsziel bei Italienern (70%), Franzosen (67%) und Spaniern (53%). Die Nachfrage nach Reisen außerhalb Europas sinkt dagegen weiterhin: Nur 13 Prozent der Bundesbürger verreisen diesen Sommer auf einen anderen Kontinent. Der Abwärtstrend bei Fernreisen hält damit weiterhin an. Nur 10 Prozent der Europäer wollen die schönste Zeit des Jahres außerhalb Europas verbringen.

Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im europäischen Ausland bleiben Spanien (11%) und Italien mit 9 Prozent. Es folgen Österreich (7%) und Skandinavien (4%). Die Wahl der Urlaubsziele belegt: Deutsche verbringen ihren Urlaub am liebsten am Meer (71%), nur 12 Prozent planen einen Städteurlaub.

Erholen und Zeit mit der Familie verbringen Im Sommerurlaub wollen Deutsche sich ausruhen und erholen. Für nahezu zwei Drittel der deutschen Sommerurlauber (65%) steht die Erholung im Mittelpunkt. Damit liegen sie mit den Belgiern an der europäischen Spitze. Nur 53 Prozent der Spanier und 56 Prozent der Franzosen fahren in die Ferien, um Ruhe und Erholung zu finden. Für 24 Prozent der Deutschen und 36 Prozent der Briten bedeutet Erholung, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Für gerade einmal 21 Prozent der Deutschen besteht der ideale Sommerurlaub aus dem Kennenlernen fremder Kulturen. Bei den Erlebnisreisen geraten die Deutschen mit 32 Prozent ins europäische Hintertreffen. Die abenteuerlustigsten Urlauber sind die Franzosen: 43 Prozent wollen im Urlaub etwas erleben und entdecken.

Zweiwöchige Reisen im Trend

Die einwöchigen Reisen bleiben bei europäischen Urlaubern unpopulär. Nur 30 Prozent der Europäer fahren eine Woche in den Urlaub. Bei zweiwöchigen Sommerurlauben gehören die Deutschen 2012 mit 42 Prozent zu den Spitzenreitern im europäischen Vergleich (37%). Weniger als eine Woche fahren nur 8% der Deutschen und 7% der Europäer in die Ferne. Immerhin 15% der Deutschen verreisen für drei Wochen. Bei den Reisen über vier Wochen liegen die Franzosen mit 22 Prozent an der europäischen Spitze. Im europäischen Durchschnitt nehmen sich 12 Prozent der Befragten Zeit für eine vierwöchige Reise.

Starkes Sicherheitsbedürfnis der Deutschen Die eigene Sicherheit ist für die Deutschen nach wie vor ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Urlaubsplanung. Das Risiko terroristischer Anschläge spielt immerhin für 50 Prozent (2011: 49%) eine zentrale Rolle bei der Auswahl des Urlaubsortes. Gesundheitsrisiken am Urlaubsort beschäftigen 42 Prozent der Urlaubsplanenden in Deutschland. Bei 42 Prozent der Deutschen fließt in ihre Urlaubsplanung eine mögliche Bedrohung durch soziale Unruhen im Urlaubsland in die Entscheidung mit ein. Nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Reise ist es für die Bundesbürger wichtig, gut abgesichert zu sein. Dies ergab die Umfrage nach den größten Befürchtungen im Urlaubsort. 44 Prozent der Deutschen sorgen sich darum, daß sie oder Familienangehörige am Ferienort krank werden. 35 Prozent der Befragten haben Angst, im Urlaub bestohlen zu werden und 34 Prozent fürchten sich vor einem Unfall mit dem Transportmittel.

Europ Assistance Urlaubsbarometer

Das Europ Assistance Urlaubsbarometer erscheint dieses Jahr zum zwölften Mal in Folge und verfolgt periodische Einstellungen zum Urlaub in Europa auf einer Langzeitbasis. An der Telefonbefragung durch das Institut Ipsos Public Affairs im März 2012 nahm ein repräsentativer Querschnitt von 3.500 Befragten aus sieben europäischen Ländern teil, darunter 500 Befragte aus Deutschland. Untersucht wurden Meinungen und Präferenzen der Deutschen, Franzosen, Spanier, Italiener, Belgier, Österreicher und der Engländer bei der Urlaubsplanung und ihrem Reiseverhalten.

Eine Zusammenfassung der internationalen Studie kann unter http://www.europ-assistance.de/B2B/Presse/Urlaubsbarometer.php kostenfrei bezogen werden.

Über die Europ Assistance Gruppe

Die Europ Assistance Gruppe wurde 1963 gegründet und ist Erfinder des Assistance-Konzepts. Sie bietet ihre Services weltweit an, um ihren Privat- und Firmenkunden maßgeschneiderte Lösungen in Notfällen und im Alltag zu liefern - 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Europ Assistance (konsolidierter Umsatz 2010: EUR 1,38 Mrd.) ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der GENERALI Gruppe und deckt 208 Länder mit ihren Services ab. Die Gruppe ist mit 7.500 Mitarbeitern und 80 Gesellschaften in 35 Ländern vertreten: 2010 beantwortete die Europ Assistance Gruppe ca. 60 Millionen Anrufe und hat 12 Millionen Einsätze weltweit durchgeführt. Das Netzwerk der Europ Assistance, bestehend aus medizinischem Fachpersonal und 410.000 Partnern, wird von 5.000 Einsatzbetreuern in 38 Einsatzzentralen rund um die Welt koordiniert.

Pressekontakt:

Frank Donner
Pressesprecher
Europ Assistance Versicherungs-AG
Infanteriestraße 11
D-80797 München
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Fax: +49 (0)89 55 987 199
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