Pressemitteilung

"Wie viel Sicherheit wünschen sich Eltern?" / Umfrage von Eltern mit Kindern unter vier Jahren: Mehrheit ist optimistisch / Angst vor Tod des Kindes am größten/ Schutz vor Unfällen höchste Priorität

2012-05-11 12:40:00

München (ots) - Mit jedem Baby wird auch immer ein kleines Bündel Sorgen geboren: Was, wenn sich unser Kind verletzt, wenn es krank wird, oder wenn die Eltern ihre Arbeit verlieren? Die Allianz Deutschland AG und die Zeitschrift ELTERN haben in einer repräsentativen Studie bundesweit 1.000 Eltern gefragt: Welche Befürchtungen haben sie, wie sichern sie sich und ihre Kinder ab? Das beruhigende Gesamtergebnis: Mütter und Väter sind hierzulande weder hysterisch noch nachlässig. Der Großteil der Eltern sieht der eigenen Zukunft (65 Prozent) und der Zukunft ihrer Kinder (64 Prozent) optimistisch bzw. sehr optimistisch entgegen. Allerdings schätzt die Hälfte der Befragten (51 Prozent) sich als eher ängstlich ein.

Größte Sorge gilt dem Kind

Am meisten Sorge bereitet den Eltern der Gedanke, dem Kind könnte etwas zustoßen: ihr Kind könnte sterben (72 Prozent), einen schweren Unfall haben (67 Prozent) oder nach schwerer Krankheit Invalide werden (50 Prozent). Vor dem Tod des eigenen Kindes haben Männer tendenziell weniger Angst als Frauen (60 zu 79 Prozent), dafür sind junge Eltern bis 29 Jahre ängstlicher als Eltern über 40 (79 zu 60 Prozent).

Ängste vor persönlichen Bedrohungen überwiegen

Die Furcht vor persönlicher Bedrohung ist insgesamt größer als die Angst vor globalen Bedrohungen. Die Angst vor eigener schwerer Krankheit (51 Prozent), dem Verlust des Partners (50 Prozent), der Armut verbunden mit sozialem Abstieg (40 Prozent), dem eigenen Tod (34 Prozent) und Arbeitslosigkeit (31 Prozent) sind für die befragten Eltern größer als die Angst vor Krieg (31 Prozent), Atomunglück (28 Prozent), Finanzkrise (26 Prozent) oder Klimakatastrophe (26 Prozent). Auch hier gilt: Männer sind weniger ängstlich als Frauen, junge Eltern ängstlicher als ältere.

Schutz vor Gefahren hat höchste Priorität

Entsprechend versuchen Eltern, ihre Kinder vor Alltagsgefahren zu schützen und mit technischen Hilfsmitteln Unfälle zu verhindern. Jeweils über 90 Prozent finden: Kinder sollen erinnert werden, nicht mit Fremden mitzugehen (95 Prozent), Steckdosen müssen gesichert sein (94 Prozent), Kinder müssen einen Helm auf dem Lauf- bzw. Fahrrad tragen (93 Prozent) und brauchen einen ausreichenden Impfschutz (93 Prozent), Kinder unter vier Jahre dürfen nicht ohne Aufsicht draußen spielen (86 Prozent) und Schubladen mit Messern müssen gesichert sein (75 Prozent). Nur 14 Prozent finden es richtig, Kindern unter vier Jahren Süßigkeiten zu verbieten.

Angstbewältigung: Strategien der Eltern, mit der Angst umzugehen

Wie reagieren Eltern in belastenden Situationen? Auch hier zeigte sich, dass die eine Hälfte der Befragten eher ängstlich ist und mit großer Vorsicht handelt. So lautete eine Frage: Angenommen, Ihr Kind hat 38,2 Grad Fieber, aber keine erkennbaren Symptome - was würden Sie tun? 52 Prozent gaben an, damit zum Arzt gehen und ihr Kind untersuchen lassen. Wobei hier Männer häufiger zum Arzt gehen würden als Frauen (56 zu 49 Prozent) und in den alten Bundesländern die Eltern seltener zum Arzt gehen als in den neuen Bundesländern (49 zu 61 Prozent). Ein andermal wurden die Eltern gefragt, wie sie sich verhalten, wenn sie erfahren, dass ein Spielzeug ihres Kindes Schadstoffe (innerhalb gültiger Grenzwerte) enthält. 55 Prozent antworteten, sie würden das Spielzeug vorsichtshalber wegschmeißen.

Bundesweit wurden im Februar 2012 rund 1.000 Eltern befragt, deren erstes Kind nicht älter als vier Jahre ist. Welche Ängste haben die Eltern, wie versichern sie sich und ihre Kinder? Beauftragt wurde die Gesellschaft für Innovative Marktforschung GmbH.

Weitere Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe ELTERN 06/12 (ab 16.05. im Handel)

Das komplette Pressematerial und die Studienergebnisse unter: www.guj.de/elternsicherheit2012

Zur Studie: Repräsentative Umfrage unter 1.000 Eltern, deren ältestes Kind vier Jahre oder jünger ist. Befragungsregion: Deutschland. Befragungszeitraum: 17. bis 27. Februar 2012, Gesellschaft für innovative Marktforschung GmbH

Die Ergebnisse der Studien ist bei Quellen-Nennung von ELTERN und Allianz zur redaktionellen Berichterstattung frei verwendbar.

Pressekontakt:

Pressekontakt ELTERN:
Andrea Wagner
Kommunikation/PR
Gruner + Jahr AG & Co KG
Tel: 040/3703-2980
E-Mail: wagner.andrea@guj.de


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Corinna Hartmann
Unternehmenskommunikation
Sprecherin Sach-/Haftpflichtversicherung
Allianz Deutschland AG
Tel: 089/3800-3470
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