Pressemitteilung

Weg mit dem Bruchband / Warum ein Leistenbruch immer operativ behoben werden sollte

2012-05-04 08:00:04

Baierbrunn (ots) - Immer noch tragen manche Menschen ein Bruchband, mit dem sie hoffen, einen Leistenbruch dauerhaft unter Kontrolle zu halten. Das ist keine vernünftige Lösung, erklärt Wolfgang Schlemmer, Facharzt für Chirurgie und Hausarzt aus Aachen: "Ein Bruchband kann weder die Schmerzen noch eine mögliche Einklemmung wirkungsvoll verhindern." Zur Operation gebe es keine Alternative, sagt er im Patientenmagazin "HausArzt". Die weitaus meisten Leistenbrüche erleiden Männer. Der Grund: Für die Samenleiter besteht vom Hoden in den Bauchraum eine natürliche Lücke. Eine Gewebeschwäche rund um die Durchtrittsstelle kann zur Ausweitung führen und zum Beispiel eine Darmschlinge durchrutschen lassen. Häufig gleitet sie zwar schmerzhaft, aber ohne ernste Folgen zurück. Darauf darf man sich aber nicht verlassen. Klemmt sich der Bruchsack ein, kann es sehr gefährlich werden. Ein Bruchband kann dies nicht verhindern.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite.

Das PatientenMagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2012 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Permalink:


http://www.presseportal.de/pm/68062/2246377

Wort & Bild Verlag - HausArzt - PatientenMagazin



Weiterführende Informationen

http://www.hausarzt-patientenmagazin.de


Das Presseportal ist ein Service von news aktuell und die Datenbank für Presseinformationen im deutschsprachigen Raum.
www.presseportal.de
Infobox anzeigen/verbergen


Alle Pressemitteilungen