Pressemitteilung

Neue Therapien ohne Skalpell / Häufige Frauenleiden können schonender behandelt werden / Reportage-Reihe "Schlaglicht" am 11. und 18. April 2012 im SWR Fernsehen

2012-04-02 13:32:40

Mainz (ots) - Krampfadern sind ein Volksleiden. Etwa jeden Dritten quälen die krankhaften und oft schmerzhaften Veränderungen der Beinvenen. Betroffen sind vor allem Frauen. Auch Gebärmutter-Myome sind weitverbreitet. Jede vierte bis fünfte Frau hat eine solche Geschwulst. Manche Betroffenen haben heftige Schmerzen, andere wissen gar nicht, dass sie diese Gewebswucherung in sich tragen. Die Reihe "Schlaglicht" im SWR Fernsehen nimmt sich am 11. und 18. April 2012 in zwei Folgen diesen beiden Erkrankungen, an denen Tausende leiden, an und beleuchtet neuere und wenig bekannte Therapien.

Krampfadern beginnen oft mit schweren Beinen und geschwollenen Knöcheln, schließlich kommt es zu fingerdicken Venen. Manchmal entwickeln sich auch lebensbedrohliche Thrombosen. Krampfader-Eingriffe gehören zu den häufigsten Operationen in Deutschland: Rund 300.000 Mal pro Jahr finden sie statt. Einige Krankenhäuser - wie das Klinikum Sindelfingen-Böblingen - wenden seit kurzem die Radiowellen-Therapie an, bei der die Vene von innen verschlossen wird.

Etwa 80.000 Frauen werden pro Jahr in Deutschland operativ von Gebärmutter-Myomen befreit. Regelmäßig entfernen Ärzte dabei die Gebärmutter, worunter viele Frauen leiden, vor allem, wenn sie noch einen Kinderwunsch haben. Nun bringt eine neue Therapieform, die sogenannte "Embolisation", wie sie unter anderem im Stuttgarter Katharinenhospital angewendet wird, die Myome zum Verschwinden, indem sie die Blutzufuhr unterbindet.

Der Arzt und Filmemacher Manfred Bölk hat für die "Schlaglicht"-Reportagen fünf Frauen und Männer begleitet. Er zeigt die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Therapien. Das SWR Fernsehen sendet die Filme "Weg mit den Krampfadern - neue Hoffnung durch Radiowellen" am Mittwoch, 11. April 2012, 22 Uhr, und "Operation überflüssig? Neue Therapie bei Frauenleiden" am Mittwoch, 18. April 2012, ebenfalls 22 Uhr.

Akkreditierte Journalisten können sich den Film vorab im Vorführraum des SWR-Presseportals unter SWR.de/presse ansehen. Fotos zum Herunterladen finden Sie unter ARD-Foto.de.

Pressekontakt: Heike Rossel, Tel. 06131/929-33272, Heike.Rossel@swr.de.

 

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