Pressemitteilung

Schaukeln gegen Alzheimer-Demenz / Neuer Demenzsessel auf der Messe Altenpflege - weniger Nebenwirkungen (mit Bild)

2012-03-23 08:45:00

Bremervörde (ots) - Wissenschaftliche Studien zeigen deutlich: Schaukelbewegungen können die Symptome einer Demenzerkrankung spürbar lindern. Bei dem Demenzkranken werden Aufnahmefähigkeit und Wahrnehmung der Umwelt gefördert. Die Betroffenen Menschen sind wacher. Angst und Depressionen werden reduziert. Ein neuer Demenzsessel bietet sanfte Schaukelbewegungen ohne Sicherheitsrisiko.

Schaukeln hat eine beruhigende Wirkung. Schon mit Beginn unseres Lebens lassen wir uns als Baby durch sanftes Wiegen besänftigen und auch im hohen Alter macht diese Art von Bewegung großen Sinn. Denn wissenschaftliche Studien belegen nun, dass Schaukelbewegungen die Symptome einer Demenzerkrankung spürbar lindern können. Medikationen können dementsprechend reduziert werden. Eine amerikanische Studie zeigt, dass die sanften Schaukelbewegungen nicht nur eine beruhigende Wirkung auf den Menschen haben, sondern dass bereits bei einer täglichen Schaukelzeit von 80 Minuten Depressionen und Angstzustände deutlich nachlassen. In der Studie wird beschrieben, dass die Demenzpatieten deutlich ausgeglichener sind und verlangten seltener nach Schmerzmedikamenten als andere Mitbewohner.

Messe Altenpflege

Ab kommenden Dienstag findet in Hannover die Messe Altenpflege statt. Auf dieser Leitmesse der Pflegewirtschaft stellen über 700 Aussteller ihre neuesten Entwicklungen vor.

Das norddeutsche Unternehmen Thomashilfen stellt dabei in Halle 2 den "Demenzsessel" vor, der bereits im letzten Jahr als Prototyp mit dem Innovationspreis ausgezeichnet worden ist. Die Patienten können mit geringem Kraftaufwand schaukeln, gepolsterte Armlehnen helfen beim selbstständigen Hinsetzen und Aufstehen und der mitschwingende Hocker ermöglicht eine bequeme und gemütliche Körperhaltung. Mit der Drehfunktion des Sessels kann sich der Demenzkranke unterschiedlichen Bereichen im Raum zuwenden.

Parallel werden bei den Patienten die Balance und das Körpergefühl verbessert, das Sturzrisiko verringert sich somit. Auch der Drang des Demenzkranken umherzulaufen wird weniger, der Betroffene wird ausgeglichener, aufnahmefähiger und nimmt seine Umwelt besser wahr. Somit sinkt der Betreuungsaufwand, die Lebensqualität des Patienten steigt.

Weitere Infos unter www.thevo.info

Pressekontakt:

Stefan Prüß, Öffentlichkeitsarbeit Thomashilfen, Tel. 04761/88672, 
stefan.pruess@thomashilfen.de

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Thomashilfen für Behinderte





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