Pressemitteilung

"Riesiges Defizit an Fachärzten" / Ein Gesetz soll die Hygiene in Krankenhäuser verbessern, aber es fehlen die Ärzte dafür

2012-03-19 04:15:03

Baierbrunn (ots) - Der Aufenthalt in deutschen Kliniken kann gefährlich sein. Zu wehrlos sind Krankenhäuser des Landes, in dem Robert Koch die Klinikhygiene erfunden hat, gegenüber gefährlichen Keimen. Genaue Zahlen über Todesfälle durch Krankenhausinfektionen fehlen, Fachleute schätzen sie auf mehrere Zehntausend pro Jahr. Der Gesetzgeber hat 2011 mit dem "Infektionsschutzänderungsgesetz" reagiert. Doch dessen Umsetzung in der Praxis wird schwierig, weil Hygienefachärzte fehlen. "Früher gab es an fast allen Universitäten eigene Hygiene-Institute, aber die Lehrstühle wurden geschlossen", bedauert Professorin Petra Gastmeier, Direktorin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Charité Berlin, in der "Apotheken Umschau". Rund 270 Hygiene-Fachärzte bräuchte Deutschland, um Krankenhäuser ab 450 Betten zu versorgen, wie es die zuständige Kommission des Robert-Koch-Instituts fordert. Auch etwa 1300 speziell geschulte Hygiene-Pflegekräfte fehlen noch.

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