Pressemitteilung

ots.Audio: Entspannung auf vier Rädern: Mercedes-Benz arbeitet am "Wohlfühl-Auto" von morgen - AktivKomfort-Visionen in Stuttgart vorgestellt MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

2012-03-16 12:15:00

Stuttgart (ots) - Anmoderation

Wäre es nicht wunderbar, nach einer langen Autofahrt vollkommen entspannt, fit und erholt am Ziel anzukommen? Wenn das Fahrzeug also sozusagen eine "Wohlfühl-Oase" auf vier Rädern wäre? Das Auto von morgen macht das tatsächlich - vorausgesetzt, es ist eines mit einem Stern auf der Motorhaube. Dass der Weg von der Vision zur Realität nicht mehr weit ist, zeigte der Stuttgarter Autobauer am Donnerstag (15.03.2012) in Stuttgart ausgewählten Fachjournalisten. Im so genannten "TopFitTruck", einer Studie basierend auf einem Actros-Schwerlast-Lkw, konnten sich die Experten ein Bild davon machen, was in einigen Jahren auch im Pkw Wohlfühl-Standard werden könnte. Jörn Petersen, Leiter Human Factors der Daimler AG, spricht in diesem Zusammenhang gerne von "leistungsförderndem Komfort" im Auto:

O-Ton Jörn Petersen

Damit ist gemeint, dass wir Komfort nicht so sehen, dass er einfach alles abnimmt und dann zur Ermüdung führt. Das könnte ja auch eine Art von Komfort sein, diese "Couch-Potato-Haltung", genau die wollen wir eigentlich nicht. Sondern Komfort sinnvoll einsetzen, so dass der Fahrer von unangenehmen Dingen entlastet wird, die auch seine Fitness beanspruchen würden und ihn dann auf Dauer müde machen und da unterstützen, wo es dann dazu beiträgt, dass er körperlich einfach in Bewegung bleibt und während der langen Fahrt Angebote bekommt, die ihn dann einfach auch in eine körperliche Aktivität bringen, die dann sein gesamtes Wohlbefinden unterstützen. (0:33)

Und so nennt sich die Strategie, die Mercedes-Benz in der Innenraumgestaltung verfolgt, "AktivKomfort". Das Fahrzeug wird sozusagen zum "Personal Coach" während der Fahrt. Vor dem Hintergrund, dass die Rückenprobleme in Deutschland in den letzten zehn Jahren um 30 Prozent zugenommen haben, hält Professor Dr. Dietrich Grönemeyer den Ansatz des Stuttgarter Autobauers für richtig und dringend notwendig. Der renommierte Rückenspezialist plädiert dafür, das Auto zum Fitnessstudio auf Rädern zu machen:

O-Ton Professor Dr. Dietrich Grönemeyer

Das kann man mit einfachen Möglichkeiten, wie es ja heute schon beispielsweise in den Trucks von Mercedes zu sehen ist, dass man dort Expander anbringen kann oder Thera-Bänder und Dehnübungen machen. Auf der einen Seite aber auch, dass man muskelaktivierende Maßnahmen durchführen kann. Das zweite ist, grundsätzlich wenn man in einen Stau gerät, raus aus dem Auto, Übungen machen und wenn man länger fährt, eigentlich nach einer Stunde, spätestens nach eineinhalb Stunden, einfach mal aufstehen, ums Auto herumgehen. Das kann getriggert werden eben direkt auch durch intelligente Cars, die einem dann die Übungen sagen oder auch die Signale geben. (0:35)

Die modernen Premiumfahrzeuge sind hier schon jetzt auf einem sehr guten Weg, so der Mediziner. Intelligente Assistenzsysteme wie zum Beispiel der "Attention-Assist" von Mercedes-Benz beobachtet das Fahrverhalten und warnt den Fahrer vor dem gefährlichen Sekundenschlaf. Die modernen fahrdynamischen Massagesitze helfen gegen Verspannungen und Rückenschmerzen, was einem konzentrierten und sicheren Fahren entgegen kommt. Doch das Auto der Zukunft wird noch mehr leisten können, so Professor Dr. Dietrich Grönemeyer:

O-Ton Professor Dr. Dietrich Grönemeyer

Dann ist es wichtiger, dass das Interieur vom Auto einfach auch intelligentere Angebote macht. Intelligentere Angebote zur körperlichen Fitness, zur mentalen Fitness. Das Auto wird multifunktionaler und es wird durch die heutige Technik, die möglich ist, einfach auch mehr zum Notizblock oder zum Stimulator, zum Begleiter, der sagt, jetzt mach mal ein paar Übungen. (0:23)

Doch die Innenraumentwickler von Mercedes-Benz gehen noch einen Schritt weiter. Denn Entspannung im Automobil bedeutet nicht nur Dehnübungen und Rückenmassage. Noch einmal Jörn Petersen, Leiter Human Factors der Daimler AG:

O-Ton Jörn Petersen

Wohlfühlen setzt sich ja nicht nur zusammen aus "ich habe mich körperlich bewegt", sondern auch aus "ich habe das richtige Empfinden, was Licht betrifft, ich habe vielleicht den richtigen Geruch im Sinn und ich habe die richtige Musik", so dass alle Faktoren, die zum gesamten Wohlbefinden beitragen, einfach gut angesteuert sind und das alles unterstützen, und dass man das nicht dem Zufall überlässt. (0:22)

Abmoderation

Damit die lange Autofahrt auch in Zukunft nicht zum Stressfaktor wird. Mercedes-Benz stellt mit "AktivKomfort" Ideen und Visionen zum Wohlfühl-Auto der Zukunft vor. Denn nur ein entspannter Fahrer ist auch ein sicherer Fahrer.

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