Pressemitteilung

Nationale Drogen- und Suchtstrategie: VPRT unterstützt Präventionsansatz und Evaluierung der Selbstkontrolle

2012-02-15 13:45:00

Berlin (ots) - Der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), Jürgen Doetz, hat die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik begrüßt:

"Es sind natürlich noch lange nicht alle Probleme auf diesem Gebiet gelöst: Die aktuellen Ergebnisse der Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Drogenaffinität Jugendlicher zeigen jedoch, dass der in der Strategie der Bundesdrogenbeauftragten angelegte differenzierte, ganzheitliche Ansatz aus Gesundheitsförderung, Information und zielgruppenspezifischen Präventionsmaßnahmen ein erfolgversprechender Weg ist, um Menschen vor riskantem und gesundheitsschädlichem Konsumverhalten zu schützen. Dies ist vor allem mit Blick auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besonders wichtig. Konsequenterweise setzt die Strategie hier unter anderem auf Aufklärung, verstärkte Peer-Ansätze, Stärkung der Elternkompetenz, die konsequente Umsetzung der bestehenden Jugendschutzregelungen und eine funktionierende Werbeselbstkontrolle der Wirtschaft."

Doetz ging auch auf die in der Strategie für den Bereich der Alkoholwerbung vorgesehene Evaluierung der Werbeselbstkontrolle ein. Er betonte, die Selbstregulierung, die seit vielen Jahren etwa beim Jugendschutz oder im Bereich der Werbung praktiziert werde, habe sich als wirkungsvolles Instrument bewährt. Das werde die Evaluierung auch hier zeigen. "Ich bin überzeugt, dass der Dreiklang aus den strengen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats, den Beschwerdemöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger beim Deutschen Werberat und der Werbevorkontrolle zusätzlich zu umfangreichen gesetzlichen Regelungen ein wirksamer Maßnahmenmix existiert, um den notwendigen und besonderen Schutz von Minderjährigen zu gewährleisten", erklärte der Präsident abschließend.

Die Nationale Strategie wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit entwickelt und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht aus dem Jahr 2003 ab.

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