Pressemitteilung

Der Generali Versicherungen Servicetipp / Private Pflegerente - Vorsorge für eine Pflege nach Maß

2012-02-08 12:19:04

München (ots) - Die Lebenserwartung der Menschen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Infolge dieser Entwicklung ist auch eine steigende Anzahl von Pflegefällen zu erwarten. Die Finanzierung einer solchen Lebenssituation muss lange im Voraus geplant werden, denn wenn es soweit ist, ist es für jede Planung zu spät.

Der Staat hat mit der gesetzlichen Pflegeversicherung eine Grundlage geschaffen. Wenn mindestens "erheblicher Pflegebedarf" vorliegt - so lautet die Beschreibung für Pflegestufe 1 -, zahlt die Pflegekasse einem Familienmitglied 235 Euro monatlich, bzw. einem Pflegedienst 450 Euro, für täglich 90 Minuten Pflege, davon 45 Minuten Grundpflege (Körperpflege und Ernährung).

Im Fall von "schwerster Pflegebedürftigkeit", Pflegestufe 3, werden für täglich fünf Stunden Pflege, davon vier Stunden Grundpflege, monatlich 1.550 Euro von der Pflegekasse an ein Pflegeheim überwiesen. Die tatsächlichen Kosten sind leicht doppelt so hoch oder höher. Die Differenz muss der Patient aus seinem Einkommen oder Vermögen selbst tragen. Auch Kinder können zur Zahlung herangezogen werden. Ist beides nicht möglich, muss das Sozialamt einspringen.

Um eine Pflege nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen finanzieren zu können, ist die private Vorsorge die einzige Möglichkeit.

Es bietet sich an, die Pflegevorsorge in Verbindung mit der Altersvorsorge zu regeln. Ist schon eine Altersvorsorge in Form einer Lebens- oder Rentenversicherung vorhanden, kann in manche Verträge eine Pflegerenten-Zusatzversicherung nachträglich eingeschlossen werden. Es gibt aber auch intelligente Angebote, die als Rentenversicherung für die Altersvorsorge starten und zum Ablauftermin in eine Pflegevorsorge umgewandelt werden können. In diesen Fällen spricht man von einer Pflegerentenoption. Auch selbstständige Pflegerentenversicherungen sind möglich.

Nach den Erfahrungen der Generali Versicherungen ist die Vermittlung von privaten Pflegeversicherungen ein sensibles Thema. Ergebnisse einer Gesundheitsprüfung führen in der Regel dazu, dass der Versicherungsschutz eingeschränkt oder ganz unmöglich wird. Dies betrifft vor allem ältere Kunden und kann daher diskriminierend empfunden werden. Dagegen sehen jüngere Kunden oft nicht ein, warum sie jahrelang Beiträge zahlen sollen, wo das Pflegerisiko fern und ungewiss ist. Die Generali Versicherung verzichtet daher bei ihrer "3-D Pflegevorsorge" auf Gesundheitsfragen. Während der ersten risikoarmen Beitragsjahre sparen die Kunden für ihre spätere Pflegeversicherung. Erst später entscheiden sie über ihre Pflegeversicherung, wobei ihnen "drei Dimensionen" (3-D) offen stehen: Kauf einer Pflegeversicherung ohne Gesundheitsprüfung, eine Kapitalabfindung oder eine Auszahlung als lebenslange Rente.

In jedem Fall sollte die Vorsorge so früh wie möglich geregelt werden. Wer früh vorsorgt, hat länger Zeit, die erforderlichen Summen anzusparen. Er kommt also mit niedrigeren Beiträgen aus. Außerdem hilft der Zinseszinseffekt spürbarer, wenn man mit dem Ansparen früh beginnt.

Ihr Ansprechpartner:

Björn Collmann
Telefon: 089 5121-2268
bjoern.collmann@generali.de

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