Pressemitteilung

Überforderte Kinder / Viele vermeintliche Konzentrationsstörungen sind falsche Erwartungen Erwachsener

2012-02-08 08:00:00

Baierbrunn (ots) - Ein fünfjähriges Kind, das nach einer Viertelstunde konzentrierten Stillsitzens Abwechslung sucht, handelt völlig altersgemäß. Länger können sich Fünf- bis Siebenjährige nicht konzentrieren, Zehnjährige schaffen fünf Minuten mehr. Das hat der Kölner Psychologie-Professor Gerhard Lauth festgestellt. Er kritisiert, dass Erzieher und Lehrer diese Grenzen oft nicht beachten. Konzentration zu einem willkürlich festgelegten Zeitpunkt, etwa in einer Schulstunde, müssen Kinder erst lernen. Aber sie können das, wenn die Motivation stimmt. "Jedes Kind kann sich wunderbar auf Dinge konzentrieren, die ihm etwas bedeuten", sagt Prof. Dr. Gerhard Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen, im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Hat das Kind kein Interesse, erlahmt die Aufmerksamkeit. Die Eltern sind dabei wichtige Vorbilder. Wie leicht checkt man beim Puzzeln oder Vorlesen nebenbei E-Mails oder telefoniert - die Kleinen merken sich das.

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Das Apothekenmagazin "BABY und Familie" 2/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Fax 089 / 744 33 459
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