Pressemitteilung

Frankfurter Neue Presse: Eine Pflege-WG macht Sinn. Lothar Klein über den Plan von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), pflegebedürftige Menschen in Wohngemeinschaften zu fördern.

2012-02-07 17:53:04

Frankfurt am Main (ots) - Es macht sowohl im Interesse der Betroffenen als auch im Interesse der Solidargemeinschaft Sinn, die Pflege-WG zu fördern. Solche Lebensgemeinschaften entsprechen dem Bedürfnis der Pflegebedürftigen, so lange als möglich in einer privaten Umgebung leben zu können. Dort finden sich Menschen zusammen, die sich noch gegenseitig helfen und/oder notwendige Hilfsleistungen sinnvoll bündeln können. Es ist gut und richtig, dass der Staat solchen Wohngemeinschaften mit Investitionszuschüssen zum pflegegerechten Umbau der Wohnung unter die Arme greift. Häufig mangelt es am Geld, weil die sonstigen Pflegekosten bereits die Ersparnisse aufgefressen haben.

Mit dem neuen Pflege-WG-Modell können Kranke nicht nur gemeinsam Pflegedienstleistungen finanzieren. Sie können auch Hilfskräfte anheuern, die stundenweise Botengänge oder Einkäufe erledigen. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglicht den Erhalt der Selbstständigkeit, auf die Pflegebedürftige besonderen Wert legen.

Auch für die hinter der Pflegekasse stehende Solidargemeinschaft zahlt sich die Pflege-WG aus. Nichts ist teurer für die Pflegekasse als das Pflegeheim. Jeder Tag in einer WG entlastet die Beitragszahler.

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