Pressemitteilung

ots.Audio: Nachrichten: Wie viel Elend vertragen unsere Kinder?

2011-11-17 04:15:00

Baierbrunn (ots) - 0-Ton: 6 Sekunden Geräusch/Krieg

Schon diese Geräusche sind Furcht einflößend. Bilder im Fernsehen zu Krieg und Naturkatastrophen sind noch bedrohlicher, vor allem bei Kindern erzeugen sie Angst und Schrecken, schreibt das Apothekenmagazin "Baby und Familie". Nun will man als Erwachsener ja nicht gänzlich auf Nachrichten verzichten, nur weil Kinder im Hause sind. Darum haben wir Chefredakteurin Stefanie Becker gefragt: Ist es sinnvoll, gemeinsam mit den Kindern Nachrichten zu schauen?

0-Ton: 17 Sekunden

Nein, es reicht nicht, wenn die Eltern daneben sitzen. Am besten sehen die Kinder gar nicht diese Bilder, denn sie sind oft sehr drastisch, häufig wird z.B. Schreckliches im Detail gezeigt. Und wenn dieses Leid dann auch noch Kinder betrifft, geht das unserem Nachwuchs sehr nahe, und es macht ihnen zu sehr Angst, auch wenn sie zusammen mit den Eltern so einen Bericht gesehen haben.

Wenn Kinder etwas älter sind, wollen sie aber auch mitreden, kompetent sein. Wie geht man mit News, in Verbindung mit Kindern dann um?

0-Ton: 14 Sekunden

Ab dem Schulalter, also wenn die Kinder rund acht Jahre alt sind, gibt es spezielle Kindernachrichten im Fernsehen. Für die Jüngeren eignen sich die allerdings noch nicht, sie sind einfach sehr leicht zu ängstigen. Darum sollten Eltern Nachrichten erst anschauen, wenn die Kleinen schon im Bett sind.

Nun kann es aber doch passieren, dass die Kleinen etwas Schreckliches, wie z.B. eine Naturkatastrophe im Fernsehen gesehen haben. Wie sollte man als Erwachsener reagieren?

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Ja, das ist gar nicht so einfach, aber Eltern sollten versuchen sachlich die Situation zu erklären, auch dass das Geschehene sie traurig macht. Nach Möglichkeit sollten sie es auch mit positiven Gedanken verknüpfen, also z.B. wie kann man den Opfern durch Spenden helfen, ihre Not und ihr Leid lindern. In der Regel erlischt das Interesse der Kinder an den Ereignissen auch, wenn man mit Fakten ihre Welt wieder in Ordnung gebracht hat.

Und das kann z.B. ein Atlas sein, wo Eltern ihren Kindern zeigen, wo es auf der Welt Erdbebengebiete oder Vulkane gibt und sie beruhigen, dass man bei uns zuhause keine Angst davor haben muss, rät "Baby und Familie".

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