Pressemitteilung

Ein Floh bleibt nicht lange allein / Flöhe sind wahre Überlebenskünstler. Dabei setzen sie wie alle Parasiten auf extrem hohe Vermehrungsraten (mit Bild)

2011-09-21 13:12:16

Bonn (ots) - Bringt also ein Hund oder eine Katze einen Floh mit ins Haus, bleibt dieser nicht lange alleine. Ein einziges Weibchen ist in der Lage, unzählige neue Flohgenerationen ins Leben zu entlassen. Lediglich fünf Prozent dieser Nachkommenschaft schlagen ihr Quartier im Fell auf, der Rest verteilt sich in Form von Eiern, Larven und Puppen in der unmittelbaren Umgebung des Haustieres. Das macht die Flohbekämpfung so schwierig.

Fast alle Hunde und Katzen werden irgendwann einmal von Flöhen befallen. Der wichtigste und am häufigsten vorkommende ist der Katzenfloh. Trotz seines Namens ist er nicht besonders wählerisch. Er fühlt sich auf Katzen und Hunden gleichermaßen wohl. Auch Menschen sind vor seinen Bissen nicht sicher.

Wenn Flöhe Blut saugen, ist das für Hund und Katze nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährliche Erkrankungen nach sich ziehen. Dazu zählt beispielsweise die Flohallergiedermatitis (FAD). Hierbei lösen Proteine im Speichel der Flöhe eine allergische Hautreaktion aus, oft genügt ein einziger Biss. Flöhe können aber auch Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm auf Tier und Mensch übertragen.

Die Gefahr des dauerhaften Flohbefalls ist im Herbst am größten. Die Parasiten lieben es warm und mollig und sind dann auf der Suche nach geeigneten Winterquartieren. Das Fell von Hund und Katze ist das Taxi zum Glück. Am Ziel angelangt, vermehren Flöhe sich hemmungslos und machen sich in der ganzen Wohnung breit. Eine umfassende und wirksame Flohbekämpfung muss sowohl die erwachsenen Flöhe als auch Eier und Larven erfassen. Die intensive Reinigung der Aufenthalts- und Lebensräume der Tiere ist ebenfalls ein Muss. Dafür stehen geeignete Flohpräparate zur Verfügung. Eine dauerhaft flohfreie Zone erreicht man aber nur über eine kontinuierliche Flohprophylaxe.

Pressekontakt:

Bundesverband für Tiergesundheit e.V., Dr. Martin Schneidereit
Tel.: 0228/31 82 96, bft@bft-online.de

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